Jetzt wissen wir es offiziell…

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    1000PS

    Unsere Schätzchen sind hässlich :love

    Aber der Vergleich und die von den Testern vergebenen Punkte sprechen eine eindeutige Sprache….

    Ich liebe meine Tua und geb sie nicht her…

    Möppi-Historie: Honda CB250Twin *** AfricaTwin RD04 *** Cagiva Navigator1000 *** Yamaha RD250LC *** Husqvarna SM610 *** Suzuki SV1000N *** MotoGuzzi Breva 1100 *** BMW R1200GS DOHC *** Yamaha V-Max1200 MobecGespann *** Cagiva Raptor1000 *** BMW R1200GS-SternGespann - Honda XL1000V Varadero *** Aprilia Tuareg 660 *** Harley Davidson Road King Special

    • Offizieller Beitrag

    Auch eine Interessanter Bericht zur Tuareg: Aprilia Tuareg 660,

    Ein guter ehrlicher Bericht. :thumbup: :thumbup:

    .

    Glück kann man nicht kaufen - aber ein Motorrad und damit fahren - dann ist man ganz nah dran. :)
    - (über 116.000km (seit Sept. 2011) mit zwei Shiver 750) - seit >40 tkm mit >MEGAöler = GPS-Kettenöler
    -vogelsberg-f6fo8.png
    ...das größte zusammenhängende Vulkangebiet Mitteleuropas. (Wikipedia)

  • Is doch ein guter Bericht. Das wir alle als Aprilia Fahrer nicht dem Mainstream folgen ist bei uns doch eigentlich selbstverständlich. Motorrad fahren ist voller Emotionen. Ich finde es eher geiler nicht an jeder Ecke Tuas, Capos, Shiver oder andere Aprilias zu sehen. ☺️

  • Danke für den Bericht, hätte ich selbst nicht so schnell entdeckt.

    Interessant ist auch die Vielzahl der Kommentare, diese Vielfalt wäre auch ganz schön hier im Forum.

    Jetzt wird mir immer klarer warum die Tuareg wenig Käufer hat.anscheinend hat, es liegt an der Frontansicht und sonst an praktisch nichts.

    Diese störte mich anfangs auch etwas, jetzt finde ich sie eben etwas extravagant,

    wie bei den Autos früher etwa bei Citroen.

    Eine etwas schmalere Scheibe könnte die Frontansicht vermutlich ohne großen Aufwand verbessern. .

    Andererseits hat meine eine Seriennummer knapp unter 7000, also sind doch schon viele gebaut worden...

  • Ich denke die Aprilia Tuareg verkauft sich für deren Verhältnisse ganz brauchbar, hier melden sich ja auch immer mehr Fahrer.

    Ich glaube nicht, dass die Frontansicht das ausschlaggebene Argument ist, denn dann dürften sich auch die Tenere oder die KTM's nicht so gut verkaufen.

    Die sind auch nicht viel besser, liegt halt immer im Auge des Betrachters =)

    Es steht und fällt mit dem Händlernetz und der "Sichtbarkeit" der Marke, da hapert es halt.

    Findet sich dort auch schön wieder, der Service ist nicht angemessen gewesen.

    Der Bericht zeigt zwar Schwachpunkte bei "extremeren" Bedingungen auf (Lenkkopfflager?, hatte das hier schon mal jemand bemerkt und lockere Schrauben), was bei einem neuen Modell sicher nachkorrigiert gehört.

    Aber es hat ja wohl bei der Laufleistung sich bei Ihm ganz gut gehalten, oder findet Ihr nicht?

    Die generelle Zuverlässigkeit der 660 Modelle muss sich erst noch richtig über die Laufzeit darstellen.

    Aber wenn man das mit den 7/800 Modellen von KTM vergleicht liegen diesen ja wohl schon drüber (IMHO).

    KTM verkauft ja auch wie blöd, trotz der Probleme.

    Die findest du halt auch weit verbreitet in der Fläche und das Punktet.

    Die Zeit wird's zeigen wie sich das entwickelt, aber Aprilia ist halt nun mal eine "kleine" Firma.

  • Wenn Optik so ausschlaggebend wäre, dürfte keine einzige GS verkauft werden =).

    Ich denke, dass viele Aprilia in diesem Segment einfach nicht auf dem Zettel haben. War ja bei der Caponord damals auch so. Es wird halt erst mal bei den vermeintlich bekannten Marken geschaut oder einfach beim Händler um die Ecke. Dazu kommt, dass Modelle wie Tenere, V-Strom oder Transalp zum Teil seit Jahren/Jahrzehnten eine gewisse Fangemeinde haben. Ich schaue ja hin und wieder mal ins Tenere Forum rein und da entsteht schon deutlich der Eindruck, dass außer einer Tenere bei den meisten nichts anderes in Frage kommt.

  • Die angeblich mangehafte Optik ist meiner Meinung nach ein vorgeschobenes fadenscheiniges Argument.

    Meine Erfahrung ist, dass viele gar nicht wissen, dass es von Aprilia eine Reiseenduro gibt. Viele staunen, wenn ich mit dem Ding vorfahre. Ich habe auch lange mit mir gehadert, welches Mopped ich kaufen sollte. Aprilia ist in meinem alten Kopf immer noch mit schlechter und teurer Ersatzteilversorgung verbunden gewesen. Erst das Studium vieler Videos hat mich dazu bewogen, mich mit der Aprilia mal näher zu befassen.

    Und das wichtigste ist das Vertrauen in den Händler. Der Peuker und Streeb in meinem Nachbarort ist mir als geniale Werkstatt immer wieder ins Auge gefallen. Seit Jahren habe ich hier alle meine Moppedreifen montieren lassen. Da bleibt einem nicht verborgen, dass der Geschäftsführer Michal Rapp, der selbst Rennen fährt, sehr kompetent ist.

    Auch dem Schweizer "Doktortraktor" hat er durch mich vermittelt von heute auf Morgen ein neues Lenkkopflager zuschicken können. In der Schweiz war nämlich auf absehbare Zeit keines zu bekommen.

    Letztendlich war dann der Händler im Nachbarort der Ausschlag gebende Punkt, dass ich die Tuareg 660 gekauft habe.

    Du musst alte Denkmuster immer wieder von neuem überprüfen und vor allem eigene Entscheidungen treffen.

    BMW R45 - BMW R60 - BMW R60 - BMW R80 - BMW R100RT - BMW K1100 LT - Honda XL 600V -Sachs Speedjet 45 - Aprilia Tuareg 660

  • Genau, das ist wohl richtig. Ich habe die Tuareg durch zufall auf den Schirm bekommen, da war ich noch stark fixiert auf das erscheinen der neuen Transalp. Auch bei meiner Offroad tour durch Mcpomm hat der Guide mir erzählt das ich der erste Tuaregpilot auf seinen Events war.

    Trotzdem nagt die vergangenheit an den italienern und anderen europäischen Motorradherstellern. Das kann sich nur über die Zeit ändern und ein eventueller Sieg bei der Dakar rally. Hat bei Yamaha sowie bei Honda damals in den 80igern und 90zigern auch geholfen.

    Ich habe beschlossen mich mit dieser Marke mal intensiv auseinanderzusetzten, sprich Von den Händlern unabhängig zu agieren.

    Da ich selbst Schrauber bin wird ab ende der Garantie selbst gewartet und geservict soweit mir das möglich ist. Ein zuverlässiges Diagnosetool ist natürlich von unschätzbarem Wert, wenn es denn eines zu bezahlbaren preisen gibt und man weiß wie man damit umgehen soll.

    Ich habe mich ca 35 jahre lang mit der Marke Land Rover auseinandergesetzt. Das funktionierte auch nur wenn man sich intensiv damit beschäftigt und Bock drauf hat. Auch das ging ganz ohne irgeneinen Vertragshändler, allerdings wird ein wenig leidenfähigkeit vorrausgesetzt, will man nicht Schiffbruch erleiden. Für mich ist die Tua das erste italienische motorrad in meinem Leben und bin natürlich auch in diesem wirklich tollen Forum mehr oder weniger aktiv dabei um zu lernen auf was ich mich da eingelassen habe.

    Jede tour oder Reise die ich mit der Tua ohne irgendwelche Zickereien gefahren habe ist für mich ein Gewinn und sagt mir das ich mich richtig entschieden habe.

    Last but not least ist und bleibt der fernöstliche Motorradbau der zuverlässigere, aber ich glaube das kaum einer hier das bestreiten wird.

    Also erfreue ich mich weiter über jeden gefahrenen Kilometer mit der Tua und hoffe über die Zeit herauszufinden welche anfälligkeiten die italiener für mich bereithalten ohne direkt liegen bleiben zu müssen. Auch eine XRV 750 war nicht ohne fehl und tadel, zerstörte hintere Radlager, defekte Spritpumpen oder lenkkopflager haben der Twin nicht anhaben können den mythos der unkaputtbarkeit zu zerstören. Man hat sich darauf eingelassen und über die Zeit schlauer geworden.

    Ich jedenfalls bleibe zuversichtlich :inlove


    Gruß Marc

  • Es gab auch mal einen Youtube Beitrag von 1000PS "Shiver 900" in dem sich die jungen Redakteure sehr negativ über den Frontscheinwerfer äußern.

    Solange sie nur übers Design meckern, is mir das egal. Die Ktm und Tenere gefallen mir auch nicht. Aber die Tuareg hat irgendwas. ☺️

    Was Aprilia als kleines Werk auf die Beine stellt ist schon bemerkenswert und braucht den Vergleich mit anderen Marken nicht zu scheuen.

  • Und das wichtigste ist das Vertrauen in den Händler.

    Das kann ich nur unterstreichen - ich hatte auch schon andere italienische Motorräder (1xGuzzi, 2xCagiva) und da war es ganz ähnlich. Wenn Du einen guten Händler/Schrauber hast funktioniert das alles ziemlich gut. Hierzu gehört natürlich Engagement und Erfahrung desselben.

    Möppi-Historie: Honda CB250Twin *** AfricaTwin RD04 *** Cagiva Navigator1000 *** Yamaha RD250LC *** Husqvarna SM610 *** Suzuki SV1000N *** MotoGuzzi Breva 1100 *** BMW R1200GS DOHC *** Yamaha V-Max1200 MobecGespann *** Cagiva Raptor1000 *** BMW R1200GS-SternGespann - Honda XL1000V Varadero *** Aprilia Tuareg 660 *** Harley Davidson Road King Special

  • Kleines OT:
    Ich kann's nicht mehr hören! Dass die Japanische Motorräder unzerstörbar, die deutsche zuverlässig,

    und die italienische alle "Diva" sind ...

    In erste Linie weil einfach keine japanische, deutsche oder italienische Motorräder (mehr) gibt:
    Die Japaner fertigten und fertigen in Italien, Frankreich, Spanien, Thailand, China wie die Deutsche in Brazil, Italien und China,
    die Österreicher in Indien und China usw.

    Dann weil es sich um Vorurteile handelt die auf Mundpropaganda eine andere Ära "bauen":
    ja, die Motoren aus Japan in der '70er konnten bessere Fertigung und Lebensdauer nachweisen als die meiste renommierte Europäer ...

    aber wenn überhaupt bis Ende Achtziger, erst, und zweitens vergiss man gerne was Alles in den Motorräder nicht ging:
    bremsen die maximal zum Aufhüpschen da waren, Rahmen aus Gelatine, Federungen aus Pudding ...

    Und wenn mann sich anguckt wieviele damals verkauft worden sind und Heute noch unterwegs sind,
    dann merkt mann dass sie nicht sooo langlebig sind wie ihr ruf ....

    könnte sogar wetten dass in DE mehr F650 (und in Italien Pegaso 650) unterwegs sind als Transalp 600/650 ...
    Was die immer voraus hatten war der Kundenservice, der damals wie heute Vieles vergessen lässt (siehe BMW und KTM z.B.) aber ehrlich:

    bei artgerechte Pflege (was meistens das Problem ist!) die Guzzi, Cagiva und Aprilia haben sich mindestens ebenso haltbar wie andere Produkte bewiesen.


    Seit 2005 bin für circa 160000 km auf drei Aprilia unterwegs gewesen und keine einzige größere Panne gehabt,

    habe sie immer selbst gewartet (auch weil in HH einfach keine offizielle vertrauenswürdige Werkstatt existiert!),

    dabei recht viel lernen müssen, selbst verbockt und wieder gut gemacht,

    und nur jetzt mit der Tuareg 660 stütze ich mich (noch) voll und ganz auf die Vertragswerkstatt in Lübeck (Übrigens: sie sind super!)

    Die Tuareg 600 Wind habe ich nach nur 2 Jahre ca. abgegeben nicht wg. chronische Mangeln,

    sonder nur weil die Ersatzteileversorgung faktisch nicht mehr existierte und bei um die 10000 km/Jahr eine über 30 Jahre alte Maschine einfach nicht das Richtiges ist ... egal welche Marke oder wie gut sie noch ist ...

    Bin '94 nach HH von Rom gezogen: mit drei Rücksäcke im Sattel meinem Guzzi V35, bj 1978:
    hatte ihn Ende '91 mit über 80000 km gekauft und im Frühling '96 ist er "gestorben" nach weitere 180000 km gemeinsame Wege ... nicht schlecht für eine schwächliche Diva, oder?

    Sorry für die Entgleisung, es musste raus!

    P.S.
    das Thema Preis handele ich wenn ich wieder geladen bin =)

    Einmal editiert, zuletzt von fedro69 (19. Oktober 2023 um 13:07)

  • fedro69,

    das hast du sehr gut beschrieben :klatscher

    Ich glaube auch das es richtig schlechte Mopeds nicht mehr gibt,egal wo die gebaut werden.Außer vielleicht die Murksdinger aus dem Baumarkt, von ebay oder von irgendwelchen Discountern für ganz kleines Geld.Sowas würde ich nicht kaufen,dann lieber für das Geld was solides gebrauchtes.

    Liebe Grüsse aus dem Bergischen Land und alles bleibt besser ;)

    Bleibt alle negativ aber denkt positiv :-/