Wechsel Auspuffdichtungen Shiver750

  • Servus,


    nachdem mein Möp letzte Woche einen neuen Kettensatz bekommen hat, dachte es sich wohl jetzt wäre mal der Auspuff dran :-/


    Beim fahren dachte ich, mann klingt die heute kernig ;o)

    Ist leider immer kerniger geworden, war etwas peinlich.


    Nun, das Rohr vom mittleren Schalldämpfer zum Endschalldämpfer klappert so lose in der Verbindung rum....

    Auch aus der Verbindung vom Rohr des hinteren Zylinders zum mittleren Schalldämpfer bläst es raus.

    Und am Krümmerrohr vom hinteren Zylinder sieht man auch schwarze Spuren am Rohr.


    Scheint mal eine Revision der Dichtungen anzustehen, die sind ja ganz schön heftig im Preis.


    1 x Ø55xØ60x26,5mm

    2 x Ø45xØ50x30mm

    2 x Dichtungen für den Krümmer


    für gute 100€ ist schon nicht ohne.

    Und das über den hier mal empfohlenen Shop von EasyParts.


    Aber eine Frage zum Wechseln.

    Wenn ich mir das so ansehe, muss alles runter.

    Enddämpfer raus, min. vordere Krümmer abschrauben und den Rest runterleiern um das alles auseinander zu bekommen. Richtig?


    Vor den Krümmer hab ich etwas Schiß, nicht das mir die Bolzen im Kopf Schwierigkeiten machen.

    Hat jemand evtl. die passenden Drehmomente für die Mutter zum Stehbolzen vom Zylinderkopf zu den Krümmern?


    Gruß

    Thomas

  • Hat jemand evtl. die passenden Drehmomente für die Mutter zum Stehbolzen vom Zylinderkopf zu den Krümmern?

    Die Muttern haben gem. WHB 25 Nm.


    Gruß

    Stephan

  • Hallo Ute,

    bin da etwas hin und her gerissen mit den Louis Teilen.


    Mir kommt der krasse Preisunterschied zwischen Louis und den "Aprilia" Shops etwas merkwürdig vor.

    Sind diese qualitativ vergleichbar, hab keinen Lust nach 5000 KM das ganze Zenober mit dem Austausch wieder zu machen.


    Möchte eigentlich lieber fahren als zu schrauben.


    Gruß

    Thomas

  • Hey hab ich erst hinter mir .... Endschalldämper kann drin bleiben .. nur aufpassen auf die Lambdasonde!!!... Abs Plastik Schürze ab ... links den vorderen Halte Stehbolzen ab (für die Plastik Schürze sonst bekommt man den Krümmer nicht rausgedreht) ... Krümmer vorn ab dann bekommt man eigentlich alles raus mit etwas Gefühl....

    Fg Chris

  • Auspuffdichtung wechseln

    Bei meiner Shiver war die vom hinteren Zylinder zum Sammelrohr mit Kat. defekt.

    Habe es so gemacht:

    1

    Vorne am Zylinder die beiden Muttern (4) lösen.

    2.

    Die Schnelle (7) unten (beim Seitenständer) lösen und das vordere Krümmer Rohr (3) raus wackeln.

    3.

    Hintere Krümmer Schelle (7) lösen.

    4.

    Nun obere Endtopf-Schelle (10) lösen und das Sammelrohr (1) rauswackeln.


    Wenn das Kabel von der Lambdasonde zu kurz ist, dann den Halter der Steckverbindung \ rechte Seite neben der Öleinführung lösen.


    Die oberen beiden 13er-Muttern Nr.4 am hinteren Zylinder musst man NICHT lösen. :headshake

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    edit: > Shiver Auspuffdichtungen (Endtopf/Endschalldämpfer und Krümmer)

    .

    Glück kann man nicht kaufen - aber ein Motorrad und damit fahren - dann ist man ganz nah dran. :)
    - In Summe über 84.000km mit Shiver 750 -
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    ...das größte zusammenhängende Vulkangebiet Mitteleuropas.(Wikipedia)

    Einmal editiert, zuletzt von MegaLagu ()

  • Louis dichtung reicht vollkommen aus...

    Alternativ hab ich auch die hier schon verwendet...

    Günstig passen und haben in etwa solange wie die originalen gehalten


    https://www.biketeile-service.…&keywords=Dichtung+shiver

    Waffeln sind Pfannkuchen mit Waschbrettbauch

  • servus, ich hab das damals mit Phil und dann auch nochmal alleine gemacht (kein Hexenwerk).

    schau aber, dass du alle Reste entfernt bekommst. bei mir waren im Sammler/Endtopf hinten die Reste sehr hartnäckig. die musste ich einzeln auskratzen. ansonsten ist die Graphitdichtung sofort futsch beim zusammen schieben:jop

    Gruß, TheLoop

    Die Mutter der Dummen, ist immer schwanger! :thumbup:

  • Ich hatte an der GT dieses zweifelhafte Vergnügen für den Endtopf insgesamt 3x:

    das erste Mal die Orginaldichtung genommen,

    das zweite Mal die von Louis,

    das dritte Mal wieder Orginal


    was meinst Du wohl, warum? :denk

    1. hat ca. 40tkm gehalten

    2. hat ca. 7tkm gehalten

    mit der 3. hab ich die GT dann verkauft.


    Die beiden anderen Dichtungen wurden bei der GT nur einmal gewechselt, bei ca. 80tkm - das wurde im Rahmen der Inspektion mit Orginalteilen erledigt.

    Es gibt ein Leben nach der Shiver ... :pfeif

  • So, neue Dichtungen sind alle drin.


    Jürgen (MegaLagu) hat es hier #9 ja ganz gut beschrieben.


    <<<

    Bei meiner Shiver war die vom hinteren Zylinder zum Sammelrohr mit Kat. defekt.

    Habe es so gemacht:

    1

    Vorne am Zylinder die beiden Muttern (4) lösen.

    2.

    Die Schnelle (7) unten (beim Seitenständer) lösen und das vordere Krümmer Rohr (3) raus wackeln.

    3.

    Hintere Krümmer Schelle (7) lösen.

    4.

    Nun obere Endtopf-Schelle (10) lösen und das Sammelrohr (1) rauswackeln.


    Wenn das Kabel von der Lambdasonde zu kurz ist, dann den Halter der Steckverbindung \ rechte Seite neben der Öleinführung lösen.


    Die oberen beiden 13er-Muttern Nr.4 am hinteren Zylinder musst man NICHT lösen

    >>>>


    Ergänzend hierzu evtl. noch.


    - habe alle Dichtungen von den Krümmern bis zum Endtopf getauscht.


    - Endtopf hab ich nicht ausgebaut.


    - habe die Muttern an den Stehbolzen der Krümmer 1-2 Tage vorher immer mal mit WD40 eingeduscht, gingen danach ganz einfach auf.


    - Die Dichtungen danken es dir, wenn man den Sitz mit einer Rohrzange etwas ausweitet. Hab leider am Endtopf ewig rumgefummelt und dabei hat die Dichtung leider einen feinen Riss davongetragen. Hab die trotzdem erstmal verbaut.


    - Zylinderbolzen und Muttern hab ich mit etwas Keramikpaste versehen.


    - Zuerst beide Krümmer "handfest" angezogen, dann den Rohre eingebaut und zusammengewackelt damit es gut sitzt.


    - Dann beide Krümmer festgezogen, danach alle Schellen.


    - 25 NM aus einem (engl.) Handbuch für die Muttern an den Krümmern was ich gefunden habe, sind schon eine Hausnummer (oder mein Drehmomentschlüssel ist Mist). Hab mich nicht getraut das volle Drehmoment draufzuknallen, werden so 22NM gewesen sein.


    - Die rechte Schraube am hintern Zylinderbolzen korrekt mit 25 NM anzuziehen hab ich erst recht nicht geschafft. Das ist dort so verwinkelt, brauch da evtl. nochmal eine längere Verlängerung für die Ratsche.

    - Schellen hab ich mit 7NM angezogen.


    - Man sollte das WD40 vor dem Anlassen sauber entfernen. Hat gequalmt wie Jim Knopf's Dampflokomotive =)


    Erster Probelauf scheint einen Erfolg zu bestätigen.

    Muss jetzt nur wieder fit :kaltwerden, um dem Möp etwas einzuheizen und nochmal zu prüfen ob es dann doch noch irgendwo wieder rausbläst.


    Vielen Dank an alle für die Unterstützung.


    Gruß

    Thomas

  • genau so macht man es und nicht anders! Ist absolut kein Problem und kann jeder Hobby Mechaniker ganz locker selber machen.

    Dichtungen aus dem Zubehör kann man auch verwenden ohne Probleme. Nur unbedingt richtig anziehen mit Drehmoment und gerne noch mal wenn sie warm ist ein wenig nachziehen. Dann bekommen sie einen ordentlichen und festen Sitz.

  • Nicht die warmen Schraubverbindungen nachziehen !:teach

    Die warmen Bolzen sind länger und damit wird der Zug auf die Bolzen erhöht wenn sie wieder kalt werden. Das ist wie das Drehmoment zu erhöhen und kann (oder wird vermutlich) die Bolzen längen. Ausserdem sind warme Schraubverbindungen weicher...

    Nach dem Durchwärmen und Durchrütteln der Anlage nach der "Probefahrt" die Maschine komplett abkühlen lassen, bevor die Schraubverbindungen nachgezogen werden.

    Hätte Gott gewollt, dass Moppeds sauber sind, wär' Spüli im Regen...

    Fahren statt putzen...

  • Nicht die warmen Schraubverbindungen nachziehen !:teach

    Die warmen Bolzen sind länger und damit wird der Zug auf die Bolzen erhöht wenn sie wieder kalt werden. Das ist wie das Drehmoment zu erhöhen und kann (oder wird vermutlich) die Bolzen längen. Ausserdem sind warme Schraubverbindungen weicher...

    Nach dem Durchwärmen und Durchrütteln der Anlage nach der "Probefahrt" die Maschine komplett abkühlen lassen, bevor die Schraubverbindungen nachgezogen werden.

    Hi Frank, ich wieder spreche dir da! Es sind 25 NM Drehmoment mit dem Du die Muttern anziehen sollst. Wenn Sie warm, dann sind stimmt deine Beschreibung schon genau, aber genau darum geht es ja diesen Effekt zu nutzen. Ich habe nun 25 Jahre Erfahrung als Mechaniker und hatte mit dieser Technik noch kein einziges Mal Probleme und jeder Topf war dicht. Ab und zu sollte man auf so was vertrauen ;-) bei 25 Nm kannst du in warmen Zustand noch mal 5 NM dazu rechnen die drauf kommen. Dabei eine Längung der Stehbolzen zu erreichen kann man glaube ich schwer messen...

  • wobei sich beim Anzugsmoment von 25Nm die zusätzlichen 5Nm bei Erwärmung wohl deutlich im elastischen Bereich befinden, sonst wären die Bolzen ja alle reihenweise abgerissen....

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