• Nachdem man ja ständig vernichtende Kritiken zur Moto E liest, schaue ich mir gerade das Rennen an und muss sagen, ich finds geil.

    Natürlich ist die Technik noch Lichtjahre vom ausgereift sein entfernt, doch in ein paar Jahren könnte das anders sein.


    Viele meinen auch, dass ihnen der Motorsound fehlt. Als alter Trekkie erinnert mich das eher an die Enterprise und Konsorten. Da ich eh nicht auf Krach stehe, finde ich diese vergleichbare Ruhe sogar angenehm.


    Also von mir bekommt die Moto E einen Daumen nach oben.

    So, jetzt dürft ihr mich steinigen.

  • Interessante Produkte für die Aprilia Shiver bei Amazon:

  • Steine, schöne Steine, runde, eckige, Kieselsteine....

    Kann es sein dass hier Weibsvolk anwesend ist....nein, nein, noein....?

    Das Leben des Brian war schon cool. =)=)


    Scherz beiseide.


    Ich kann Anwohner von viel befahrenen Strecken schon verstehen, wenn am Wochenende da Horden von Fahrtzeugen aller Art ständig durch die Dörfen brausen (müssen) und ab Ortsschild dann die Beschleunigung genossen wird.


    Das das auf die Nerven gehen kann ist verständlich.


    Ich würde eher ein eMotorrad fahren als deswegen ständig überall Tempolimits, Sperrung und Kontrollen ertragen zu müssen.

    Leider gibt es für mich noch nicht's passendes, und Ladezeiten sind für mich auf dem Motorrad noch wichtiger als Reichweite.


    An meiner Shiver geht ja auch schon nach 160km die Resevelampe an, kann damit leben.

    Aber dann an einer Ladestelle vielleicht 1h rumstehen müssen für weiter 100km ist mir persönlich zu blöd.

    Wenn meintewegen nach spätestens 10 minuten wieder 100km nachgeladen sind, dann können wir weiterreden.


    Und auch dementsprechende Anzahl an Ladestationen verfügbar sind.

    Nicht dass an irgendeinem "xxxx-Joch" dann 100 Biker an 2 Ladestationen die Füsse in den Bach abwarten. :iiiih


    Gruß

    Thomas

  • Ich denke, dass die massentaugliche Motorrad-Zukunft nicht in der E-Fahrzeugen liegt. Dafür gibt es zu viele Dinge, die dagegen sprechen (seltene Erden, Brände, Reichweiten, Stromerzeugung, Netzabdeckung...).


    Die Motorradweltmeisterschaft soll durch die Prototypen jedoch zeigen, was möglich ist. Dort werden die Fahrzeuge einem Stresstest unterzogen.

    Während für die Masse eine andere Energiequelle gesucht werden muss, könnte eine kleine Gruppe aber auch elektrisch fahren.

  • Du meinst so wie die kleinen Turbomotoren im Auto, die via Soundgenerator auf dicke Hose machen?

    Dann könnte man den Motorsound innerorts via GPS automatisch auf eine leisere Lautstärke stellen.

  • Es zählt was ankommt ,nicht wie es erzeugt wird!

    Wer die Nachrichten 2019 verfolgt hat, sollte langsam verstehen, dass die Verbrennung von fosilen Stoffen auf der Kippe steht!

    Die Techniker der Konzerne werden sicherlich für uns "alte" Säcke ne Übergangslösung finden. Die nächste Generation findet vielleicht den

    Moped Sound schon uncool und möchte lieber mehr dahin schleichen. Der Zeitgeist wird es bestimmen! :denk

  • Wer genau schaut wird auch mit bekommen haben, daß die E-Technik mit heutigen Akkus, so nie fliegen wird. Als „Brückentechnologie“ (was für ein schreckliches Wort) oder in der Nische vielleicht, aber nicht in der Masse.

    Biogas ist kein fossiler Brennstoff, Wasserstoff wäre das auch nicht. Auf ner Wasserstoffbombe möchte ich schon mal nicht umherfahren.

  • Ich find das Problem ist, daß diese Thema oft emotional anstelle von technisch diskutiert wird. Wo soll denn der Strom herkommen, wenn Bayern z.B. keine Windräder oder Solarzellen baut. Transitleitungen werden abgelehnt? Kohle schalten wir nach der Kernenergie ab. Gas zum Schluss. Dann kommt der Strom aus den neuen Atomkraftwerken (-blöcken) in Tschechien oder Polen, die gerade gebaut werden. Die reiben sich schon die Hände. Wie sollen die im Boden verlegten Kabel oder Netze die enormen Ströme liefern, wenn eine Kleinstadt 15.000 Elektroautos nach der Arbeit an steckt, das geht auch mit intelligenten Ladesystemen nicht über die Klingeldrähte und und und.

    Das hat alles nur als europäische Lösung Sinn, mit enormen finanziellen Mitteln, aber auch nur wenn alle in die gleiche Richtung gehen. Da ist Greta nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

    Deshalb sind wir da wo wir heute sind, die Techniken gibt es doch schon lange. Volkswagen wurde auch nur durch Dieselgate gezwungen einen Elektroanstrich vor zu nehmen aber auch die halten in der Masse am Diesel fest. Der Industrie ist seit Jahren bewusst, daß Elektro/Akku nichts für die Massenbewegung ist.


    Nichts desto trotz würde ich mir ein E-Motobike kaufen, weil ich´s interessant finde auch ohne Motorsound. Deshalb findeich Formel E und Moto E auch gut, Ute, die Steine habe ich nicht gebraucht ;). Um zum Thema zurück zu kommen.

    Gruß
    Dinoz

    Rettet Euch vorm schwarzen Karl!:jester

    Einmal editiert, zuletzt von Dinoz ()

  • Ich find das Problem ist, daß diese Thema oft emotional anstelle von technisch diskutiert wird.

    Genau das ist das Problem. Menschen, die glauben dass ein Ball hüpft weil ein Frosch drin sitzt, und die definitiv weder Willens noch in der Lage sind die technische Komplexität solcher Themen auch nur im Ansatz zu erfassen, diskutieren an vorderster Front. Das mag ja gut gemeint sein, aber gut gemeint ist noch nicht gut gemacht.

    .


    nur wo nix mehr tropft is nix mehr drin
    „Wörter sind sehr einfach. Wer kann machen, machen. Wer kann nicht machen, sprechen. Wer kann nicht sprechen, der schreiben“. G.T.

  • igel , Dinoz

    selbst wenn Menschen die Komplexität eines Problems nicht zu 100% nachvollziehen können, ist es doch zumindest von Vorteil, dass es in Ihren Köpfen zum Teil angekommen ist. Auch finde ich, dass eine Volksabstimmung zu einem Problem nicht zielführend ist. Die Masse ist zumeist

    sorry .. .. zu bl.d .. ! Hört nur auf Stammtischgelaber. @ igel : Dein letzter Satz betrifft unsere Regierung, die oftmals zu wenig oder viel zu spät handelt!

  • Auch finde ich, dass eine Volksabstimmung zu einem Problem nicht zielführend ist. Die Masse ist zumeist......

    Jetzt werden wir zwar ganz schön politisch, aber gut......
    So sinnvoll Volksabstimmungen bei manchen groben Richtungsentscheidungen vielleicht sein mögen, komplexe Themen taugen dafür definitiv nicht, und auch muss man sich dabei immer die Frage stellen wer (örtlich gemeint) denn mit abstimmen soll. Wenn z.B. bei einem Neubauprojekt, egal von was, nur die direkten Anwohner abstimmen wird das Ergebnis mehr als vorhersehbar sein. Ein Beispiel sind die Transitleitungen, obwohl insgesamt vermutlich sinnvoll, so werden die direkten Anwohner dagegen sein. Bei uns geht es im Augenblick um weitere Windräder, da direkt vor der Haustür (die nächsten Ortschaften sind zw. 8 und 10 km entfernt) sind jetzt die Vertreter der örtlichen bekannten Umwelt NGOs dagegen :bump

    .


    nur wo nix mehr tropft is nix mehr drin
    „Wörter sind sehr einfach. Wer kann machen, machen. Wer kann nicht machen, sprechen. Wer kann nicht sprechen, der schreiben“. G.T.

  • Jetzt werden wir zwar ganz schön politisch, aber gut......

    Ne werden wir nicht weiter, bin dann auch hier raus!

    Meinungen und Ansätze wurden ja genannt, sollen sich die Rädchen bei jeden mal selber weiter drehen!

    Wünsche Euch ne angenehme Woche.:]


    cu A

    lG Andre

    Einmal editiert, zuletzt von MegaLagu () aus folgendem Grund: Zitat und Beitrag gerade gezogen.

  • Wie sollen die im Boden verlegten Kabel oder Netze die enormen Ströme liefern, wenn eine Kleinstadt 15.000 Elektroautos nach der Arbeit an steckt, das geht auch mit intelligenten Ladesystemen nicht über die Klingeldrähte und und und.

    Damit man eine ungefähre Vorstellung bekommt was an elektrischer Leistung abverlangt wird, da zu im Video bei ca. 6:20 genau hinhören.

    Spätestens bei 9:40 müsste es auch klar sein, dass es da (Formel E und Moto E insbesondere E-Mobilität) noch gewaltige Probleme gibt. Es ist mMn nur ein Zwischenschritt.

    >Brennstoffzelle im Auto: Besser als Lithiumakkus? | Harald Lesch

    Terra X Lesch & Co - Am 05.06.2019 veröffentlicht


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  • Zum politischen Teil: ich bin ein Fan der parlamentarischen Demokratie. Sonst kriegen wir nie wieder was überregionales auf die Reihe. Wobei... in Diktaturen geht das auch, aber ich denke das ist jetzt keine Alternative.

    In einer parlamentarischen Demokratie muß man allerdings ab und zu auch den Willen der !gewählten! Regierung akzeptieren, auch wenn einem das persönlich gegen den Strich geht (weil z.B. ein Windrad irgendwo zu sehen sein könnte). Wiederstand in Form von !friedlichen! Demonstrationen ist natürlich ein zulässiges Mittel zur Einflußnahme. Und natürlich uffpasse was Du wählst!


    Die derzeitige durch Ideologie getriebene Elektromobilität mit jeder Menge Verboten in der Zukunft ist in meinen Augen einen Irrweg, der zur Demobilisierung der Massen führen würde. Leider finde ich den Vortrag von Werner von Sinn nicht in dem er schön darstellt, warum das nicht funktionieren wird. Weiter oben wurde es aber schon ein wenig ausgeführt.

    aus meiner Sicht wäre ein sinnvoller Mix mehrerer Systeme der richtige Weg. Die "einfache" "universell" einsetzbare Lösung wird es nicht geben, sondern eher ein recht komplexes Zusammenspiel verschiedener Wege. Das ist aber für die Manager der großen Konzerne und die Politiker zu komplex...

    Hätte Gott gewollt, dass Moppeds sauber sind, wär' Spüli im Regen...