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Daniel.R.Olivar

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1

Samstag, 29. Oktober 2016, 18:59

TESLA Autopilot rammt Aprilia weg

Das der bisherige Autopilot von Tesla nicht zuverlässig genug arbeitet, muss eine
Aprilia Fahrerin (RS 125) aus Norwegen schmerzhaft erfahren.
Sie wurde auf der Autobahn einfach von hinten weggerammt und schwer verletzt.

Das Fahrzeug war im Autopilot-Betrieb und hat er das Motorrad scheinbar nicht erkannt

Tesla verbaut seit neuestem 8 Kameras statt bisher eine
ob das reicht ?

ist in der aktuellen Motorrad zu lesen

http://www.zeit.de/mobilitaet/2016-10/au…erium-zulassung

http://www.n-tv.de/auto/Gutachten-warnt-…le18825006.html

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igel

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2

Samstag, 29. Oktober 2016, 19:25

Wenn der Tesla ein Verbrenner und kein "derStromdenichverbraucheistimmersauberweilichbineinEAuto" wäre, dann wäre der sogenannte Autopilot schon lange verboten.
Unausgegorenes Zeug, das vielleicht irgendwann, aber bestimmt nicht im jetzigen Entwicklungsgrad auf öffentliche Straßen gehört.
.

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MegaLagu (29.10.2016)

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Samstag, 29. Oktober 2016, 20:47

Wer nicht mehr selber lenken will, der sollte doch besser Bus oder Bahn fahren!!! :ditsch

Feinmetall

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4

Samstag, 29. Oktober 2016, 21:15

Wer nicht mehr selber lenken will, der sollte doch besser Bus oder Bahn fahren!!! :ditsch


Das stimmt zwar noch, aber sicher nicht mehr lange. Prozentual gesehen fallen Fahrer mental viel häufiger aus als bereits jetzt vorhandene "Autopiloten". Die schaffen`s nur nicht mehr in die Presse, weil man ja lieber auf Neues draufschlägt.

Beim Mopifahren kann ich mir`s aber auch noch nicht vorstellen.

:bier

hellsguenni

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5

Sonntag, 30. Oktober 2016, 08:24

Da kann ich Feinmetall nur beipflichten. 2015 sind in Deutschland 3475 Menschen im Straßenverkehr getötet worden. Interessant wäre, wie hoch die Quote ist, wenn nur noch Autos mit autonomen Fahrsystemen unterwegs wären. Natürlich hilft diese Erkenntnis dem Mädel in Norwegen nichts, die Wahrscheinlichkeit, von einer menschlichen Schnarchnase 'abgeräumt' zu werden, ist aber um ein vielfaches höher. Bevor jetzt auf den Autopiloten herumgehackt wird, sollte vielleicht zunächst Handy daddeln und besoffen Auto fahren stärker kontrolliert und geahndet werden. Wäre das nicht mit dem Assistenzsystem eines Teslas, sondern einem Verbrenner passiert (Audi, Mercedes, BMW) hätte es die Meldung wahrscheinlich gar nicht bis in die Medien geschafft, sondern wäre als 'normaler' Verkehrsunfall verbucht worden.
nice greetinx
hellsguenni

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derKai

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6

Sonntag, 30. Oktober 2016, 15:46

Da kann ich Feinmetall nur beipflichten. 2015 sind in Deutschland 3475 Menschen im Straßenverkehr getötet worden. Interessant wäre, wie hoch die Quote ist, wenn nur noch Autos mit autonomen Fahrsystemen unterwegs wären.


Jetzt bräuchten wir nur noch eine Statistik über Unfälle pro gefahrenen Kilometer. Ob die Automaten da gut wegkommen...? Schöner Artikel in der Welt dazu.
Ich frage mich immer, wie sieht das aus wenn die Kisten mal 10 Jahre alt sind und Defekte auftreten? Mal abgesehen davon, das die viel eher als normale Fahrzeuge wirtschaftliche Totalschäden sein werden, weil die Reparaturkosten explodieren.

Das geht dann so:

Frontkamera 2 an Steuereinheit: "Baum in Sicht, gegenlenken!"
5 Sekunden Pause.
Steuereinheit an Frontkamera 2: "Häh? Feuchtigkeit im System, nix verstehen?"
Frontkamera 2 an Steuereinheit "Scheiße, zu spät. Aber ICH wars nicht. DU bist Schuld!" :bump
Grüße, Kai

igel

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7

Sonntag, 30. Oktober 2016, 16:30

Jetzt bräuchten wir nur noch eine Statistik über Unfälle pro gefahrenen Kilometer. Ob die Automaten da gut wegkommen...? Schöner Artikel in der Welt dazu.


Genau solche Fragestellungen werden vergessen wenn es um E-Mobilität geht oder gar der smarte Elon Musk einen "Autopiloten" auf den Markt bringt. Da werden mit wesentlich weniger Sorgfalt Statistiken bemüht wie bei konventioneller, "böser" Technik. Siehe zum Beispiel Verbot der Glühbirnen ohne reale Einschätzung der Entsorgung (ca. 1 Drittel landet trotz Quecksilber im Hausmüll - und sag blos niemand, das wäre nicht vorhersehbar gewesen) und bewusster Fehlinformationen zum Thema Lebensdauer.
Zweifellos lässt sich weder das eine noch das andere aufhalten, aber es sollte vor lauter Begeisterung trotzdem vernünftig damit umgegangen werden.

Kann irgendjemand sich vorstellen, eine solche Funktion wäre in einem Verbrenner zugelassen wenn ein Gutachten der Bundesanstalt für Straßenwesen vorliegt, das von "erheblicher Verkehrsgefährdung" durch das System spricht?
Teslas System mag zwar das derzeit Beste am Markt sein, aber ich halte es für bedenklich wenn einem Unternehmen erlaubt wird, seine Betatests im öffentlichen Straßenverkehr mit den ganz normalen Kunden zu machen. Das Bananenprinzip mag zwar üblich sein, aber bitte nicht bei solch sicherheitsrelevanten Dingen.
Aber es geht ja noch weiter, auch die Rechtsfragen zur Haftung und ähnlichem sind bei weitem nicht geklärt.

Es ist eben wie so oft: operative Hektik ersetzt geistige Windstille. :jester

Es wäre sehr wünschenswert, wenn irgendwann einmal vor Einführung von neuen Technologien ganzheitlich die Folgen und Auswirkungen betrachtet würden.
Dies bleibt aber wahrscheinlich in einer von Lobbyismus getriebenen Welt eine Wunschvorstellung. Aber ist ja bald Weihnachten, wieder etwas für meine Wunschliste :dance
.

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Daniel.R.Olivar

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8

Montag, 31. Oktober 2016, 00:04

Ich finde der Elon Musk ist ein echter Visionär

Aber man kann doch Autos nicht nach den Regeln eine PC Games bauen.
Der Software Hersteller für diese Autonome fahren bei Tesla ist übrigens von Tesla zu BMW gewechselt weil es ihm zu heiß war.

Und was ein Menschenleben zählt ist auch erschreckend, Takata fliegen die Airbacks um die Ohren oft mit Totesopfern

Und wie das im Vergleich zu Trixerei von VW & Bosch gesehen wird, lässt mich glauben das da andere Interessen im Vordergrund stehen.

Brainrettich

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9

Montag, 31. Oktober 2016, 11:20

weiss nich, glaub die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte - klar sollte man keine halbfertigen Produkte unbedacht auf den Markt schmeissen, v.a. wenn das Ganze den Beigeschmack eines Wettrennens á la Everest-Erstbesteigung oder Mondlandung hat.
Jetzt, wo sich auch die etablierten Hersteller (endlich) dem Technologiewandel stellen (man bedenke, dass es den Prius schon gut 20 Jahre gibt und den Lohner-Porsche über 100) will natürlich jeder der Erste sein und es schon immer gewusst haben. Na klar.
Dabei sollte man aber nicht vergessen, das eben diese Hersteller jahrzehntelang den Technologiewandel verzögert haben, um ihre bestehende, ausgebaute Technologie an den Mann zu bringen.

Und exakt deshalb bedarf es solcher (echter) Pioniere, die den 1. Schritt machen und zeigen, dass nicht nur ein V8 männlich oder cool ist sondern auch ein Elektromotor, welchen die meisten bis dahin nur vom Staubsauger kannten. Das was Tesla, Rimac, Lit Motors oder Segway (...) für die Elektromobilität darstellen, war z.B. Apple für die Mobiltelefone. Die waren nämlich plötzlich nicht nur mobil sondern 'smart' (steht im Englischen auch für 'cool').

Leider haben solche Pioniere, oftmals bis dahin branchenfremde Quereinsteiger, weder das Know-How und/oder das Budget, um komplett ausgereifte Produkte zu entwickeln. Deswegen geschehen dann solche Dinge wie im o.g. Artikel. D.h. die Alternative zum unfertigen Produkt wäre gar kein Produkt, kein 1. Schritt gewesen.
Trotz aller individuellen Tragik finde ich das jedoch weit weniger schlimm, als einen VW&Bosch, die gezielt und millionenfach Betrug am Kunden geplant und verübt haben. Die hatten nämlich die Wahl.

Feinmetall

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Montag, 31. Oktober 2016, 16:12


Der Software Hersteller für diese Autonome fahren bei Tesla ist übrigens von Tesla zu BMW gewechselt weil es ihm zu heiß war.


Ja, Geld kann es nicht gewesen sein :hihi

:bier

Feinmetall

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11

Montag, 31. Oktober 2016, 16:18


Leider haben solche Pioniere, oftmals bis dahin branchenfremde Quereinsteiger, weder das Know-How und/oder das Budget, um komplett ausgereifte Produkte zu entwickeln. Deswegen geschehen dann solche Dinge wie im o.g. Artikel.


Was mich an dem Tesla gewundert hat, war, dass es bis zum Unfall nur eine Kamera für den Autopiloten gab. Wenn jetzt ein dicker Brummer sich mit dem "Auge" anlegt, wars das mit dem sicheren Autopiloten - Blindflug. Ich habe gelesen, dass jetzt 8! Detektoren eingebaut werden.
Musk ist ein Visionär, keine Frage. Ein Motorradfahrer ist er sicher nicht, sonst hätte er die Erfahrung von Insekten auf dem Visier berücksichtigt.

Jaa, von uns Kradlern kann die Welt noch was lernen! :ditsch

In diesem Sinne, gelassene Grüße :bier

Kurvensau

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12

Montag, 31. Oktober 2016, 16:19

Servus

wie sagt man auch den Feind zum Freund machen und schon ist alles geritzt =)

Ich finde die Wortwahl Auotpilot schon etwas weit hergeholt

Autopliot ist für mich in einem Flugzeug der ohne zutun das Flugzeug sicher fliegt.

Tesla hat ja schon zurück gerudert und will nicht mehr von Autopilot sprechen
da bei vielen der falsche Eindruck entsteht. Du kannst ja nicht nebenbei lesen sondern
sollst weiterhin beobachten.
Fahrassistent oder Unterstützung würde ich eher akzeptieren und mehr sind diese
Systeme noch nicht, da einfach zuviele Komponenten erfasst werden müssen.

Wenn jeder Verkehrsteilnehmer einen Sender hätte um erfasst zu werden dann
könnte das System irgendwann zu 99 % funzen.
Ich sage nur "Big Brother is watching You" :hihi

Gruß

Manni :wink

Feinmetall

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13

Montag, 31. Oktober 2016, 16:33

Ich finde die Wortwahl Auotpilot schon etwas weit hergeholt


Genau das findet die BASt ja auch, und so darf Tesla sienen Autopiloten in deutschland auch erstmal nicht mehr bewerben.
Aber genau DAS ist, was, den Tesla neben der genialen Akku- und Aufladetechnik sehr interssant und - meine Meinung - zum bald vielleicht erfolgreichsten Konzern der Welt machen wird.

Wir wollen es doch auch, zumindest in unseren Blechdosen =)

eugengo

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14

Montag, 31. Oktober 2016, 21:19



Wir wollen es doch auch, zumindest in unseren Blechdosen =)


Ich definitiv nicht. Ich will selbst fahren und habe auch beim neuen Wagen weitgehend auf die neumodischen Assistenzsysteme verzichtet :D

Brainrettich

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15

Dienstag, 1. November 2016, 08:45


Leider haben solche Pioniere, oftmals bis dahin branchenfremde Quereinsteiger, weder das Know-How und/oder das Budget, um komplett ausgereifte Produkte zu entwickeln. Deswegen geschehen dann solche Dinge wie im o.g. Artikel.


Was mich an dem Tesla gewundert hat, war, dass es bis zum Unfall nur eine Kamera für den Autopiloten gab. Wenn jetzt ein dicker Brummer sich mit dem "Auge" anlegt, wars das mit dem sicheren Autopiloten - Blindflug. Ich habe gelesen, dass jetzt 8! Detektoren eingebaut werden.
Musk ist ein Visionär, keine Frage. Ein Motorradfahrer ist er sicher nicht, sonst hätte er die Erfahrung von Insekten auf dem Visier berücksichtigt.

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In diesem Sinne, gelassene Grüße :bier



ich wär vorsichtig, irgendwelche in der Presse kolportierten technischen Details vorschnell zu bewerten.
Imho basieren sämtliche Systeme dieser Art auf dem Prinzip der Redundanz. Schon immer. Das kommt aus dem Flugzeugbau.
Nichts desto trotz kann es (bekanntermassen) auch dann noch zu einem Totalausfall kommen (auch wenn 9,9 von 10 Unfällen auf menschl. Versagen zurückzuführen sind).
Die Frage lautet m.M.n. also eher, warum das Fahrzeug in dem Fall weiterfährt/-gefahren ist, anstatt (wie bei jedem herkömmlichen Stau/Panne/Übelkeit/Müdigkeit/Kind muss aufs Klo...) mit Warnblinker stehenzubleiben - und best case vorher noch rechts ran fahren.

Durch Letzeres wäre das System dann auch schon automatisch besser all 99% der menschl. Fahrer, welche, da sie sich für das Zentrum des Universums halten, dort stehen bleiben, wo der Bagatellunfall geschieht. Denn egal wie nichtig die Panne oder Schramme, sollen die anderen doch warten - der "Tatort" darf bis zum Eintreffen von Spurensicherung, Inspector Columbo und der UNO Kommision nicht verändert werden. 1000 Mal erlebt und (neben Rechtsfahrgebot, Reissverschluss, Anfahren bei Grün, Blinken, angepasste Geschwindigkeit nach oben UND nach unten.....) einer der Hauptgründe, warum von Menschen pilotierter Individualverkehr angesichts der Verkehrsentwicklung keine Zukunft hat. :beee :headshake =) :bier

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16

Dienstag, 1. November 2016, 13:51

(auch wenn 9,9 von 10 Unfällen auf menschl. Versagen zurückzuführen sind).


Wo kommen denn nun diese Statistik her? :denk

Wenn es so wäre, dann wäre der "Autopilot" grausam schlecht, siehe Kais Hinweis zum Verhältnis Unfälle/gefahrene Kilometer. Dann müsste man erst recht sofort verbieten.
Und ich bin mir recht sicher, dass aufgrund der geringen Verbreitung der Teslas das Verhältnis gruselig schlecht für diesen ausfällt.
.

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Dienstag, 1. November 2016, 14:36

(auch wenn 9,9 von 10 Unfällen auf menschl. Versagen zurückzuführen sind).


Wo kommen denn nun diese Statistik her? :denk

Wenn es so wäre, dann wäre der "Autopilot" grausam schlecht, siehe Kais Hinweis zum Verhältnis Unfälle/gefahrene Kilometer. Dann müsste man erst recht sofort verbieten.
Und ich bin mir recht sicher, dass aufgrund der geringen Verbreitung der Teslas das Verhältnis gruselig schlecht für diesen ausfällt.


komplexes Thema = hohes Missverständnispotenzial.
O.g. Angabe bezog sich auf konventionelle Fahrzeuge. Denn auch Fahrzeuge ohne Autopilot können aufgrund eines technischen Fehlers verunglücken (Bremsen, Reifen, Lenkung...).
Das statistische Bundesamt listet die registrierten Unfälle gemäss ihrer jeweiligen Ursache auf.
Im Jahr 2015 kamen auf 366448 Fälle menschlichen Versagens (Alkohol, Geschwindigkeit, Abstand, Vorfahrtmissachtung, Fehler bei Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren...) sage und schreibe 3636 Fälle technischer Mängel. Das sind in etwa 1%.
Nachzulesen auf destatis.de

Davon ab und um den Verschwörungstheorien mal den Wind aus den Segeln zu nehmen: die sogenannte "Verbrenner" Fraktion ist längst mit bei der Musik: >>Mercedes Drive Pilot<<

igel

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Dienstag, 1. November 2016, 16:17

komplexes Thema = hohes Missverständnispotenzial.

Stimmt :bier

Davon ab und um den Verschwörungstheorien mal den Wind aus den Segeln zu nehmen: die sogenannte "Verbrenner" Fraktion ist längst mit bei der Musik: >>Mercedes Drive Pilot<<

Klar, aber es handelt sich bei Mercedes und den anderen eben um einzelne Assistenzsysteme. Nur Tesla spricht vom Autopiloten und suggeriert den Fahrern sie könnten sich mit was anderem beschäftigen.
.

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Mittwoch, 2. November 2016, 11:57

Die Autopilot oder Assistenz-Systeme werden kommen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Weil der Verkehr stetig wächst...schneller als man neue Straßen bauen kann. Der vorhandene Raum auf der Straße lässt sich durch Assistenz-Systeme viel besser ausnutzen, darum wird es kommen.

Man bedenke zB die Mittelspurkriecher, die jeden von uns schonmal genervt haben :iiiih
.




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PhilMuc

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Mittwoch, 2. November 2016, 13:12

Was die Assistenzsysteme im Auto angeht...
Ich durfte neulich einen neuen Audi profbefahren - keine Ahnung wie die ganzen Helferlein heisen... Hat auch ne Weile gedauert um sich damit einigermaßen zurecht zu finden...
Aber um ehrlich zu sein, finde ich einiges davon sehr angenehm...

Mein aktuelles Auto hat auch einige Helferlein, welche ich grad auf langen Autobahnfahrten nicht mehr missen möchte...
und was oben genannte Assistenzsysteme von MB angeht, die sind in der neuen E-Klasse ja nur er erste Step, dessen was möglich ist...

Gerade für den alltäglichen Verkehr/RushHour usw... fände ich ein selbstfahrendes System sogar recht geil...
Bin mal gespannt was da in Zukunft auf uns wartet...
Kekse waren leer - bin dann total eskaliert...


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