Beiträge von hellsguenni

    Hallo ihr Lieben,


    ich bin aus genau der von Megalagu beschriebenen Problematik auf den Dunlop Roadsmart 3 umgestiegen. Bin vorher ausschließlich Pirelli Angel GT gefahren und hatte da auch immer auf den letzten 2000 km das Problem mit spitzgefahrenem Vorderreifen und entsprechend kippeligem Kurvenverhalten. Mittlerweile habe ich den 5. Satz Dunlops auf meiner Superduke und muß sagen, der Reifen ist perfekt. Das Pärchen hält bei mir um die 8000 km. Im Vergleich zum GT wirkt der Dunlop etwas steifer, benötigt ein wenig mehr Nachdruck um in die Kurve gebracht zu werden, zieht dann aber stoisch seine Bahn. Und das Beste: er behält dieses Fahrverhalten bis zum Schluß bei, also kein Spitzgefahre des Vorderreifens. Wer noch etwas mehr Lesestoff benötigt, findet den hier.

    Mahlzeit ihr Lieben,


    ich war gestern im Kino in diesem Film:
    https://egalwaskommt-derfilm.de/
    Ein absolut sehenswerter und toller Film für alle, die gerne Motorradtouren fahren - mal was ganz anderes als das übliche Popcorn Kino. Cool war außerdem, daß Christian Vogel im Anschluß für Fragen zur Verfügung stand. Der Film läuft wohl nur die übernächste Woche in Deutschland, ich kann ihn euch nur ans Herz legen :jop

    Mal ganz doof gefragt, was sollen denn die Griffgummis mit Ride by wire zu tun haben? Die alten Gummis werden runtergeschnitten und die neuen aufgeschoben, ggf. noch etwas Sekundenkleber drunter, damit die sich nicht auf dem Lenker verdrehen. Hatte ich bei der Tiger meiner Frau, bei meiner Dorsoduro 1200 und bei der KTM 125 Duke meiner lieben Kinderlein so gemacht, als ich die Oxford Heizgriffe montiert hatte. Man ändert ja nichts an dem System, das das Signal für Ride by wire gibt - oder habe ich die Frage falsch verstanden?

    Ach ja, ganz vergessen, zum Einstellen selbst:


    Ich hatte meine DD immer auf dem Montageständer aufgebockt und dann ca. alle 10 cm das Spiel der Kette kontrolliert, bis ein Umlauf durch war. Das korrekte Spiel dann an der kürzesten Stelle eingestellt. Im Zweifelsfall lieber ein bischen lockerer als zu stramm. Ansonsten hatte ich mich an die Vorgaben aus dem Handbuch gehalten.

    Hi Patrick,


    also nach 17.000 km sollte die Kette noch ok sein, daß die ungleichmäßig gelängt ist, deutet nicht auf übermäßigen Verschleiß hin. Die Wahrscheinlichkeit, daß alle Rollen und Bolzen die exakt gleichen Maße und Materialeigenschaften aufweisen ist eher gering, von daher ist ungleichmäßiges Längen nichts ungewöhnliches. Meine erste Kette hat auf der DD1200 33.000 km gehalten - bevor Du wechselst, gäbe es noch den Versuch mit dem Abheben der Kettenglieder vom Kettenrad. Falls da deutlich mehr als 1-2 mm Abhub möglich sind, würde ich tauschen. Es gibt im Forum einer Mitbewerbermarke eine recht ausführliche Kettenkunde, deren Lektüre sich auf jeden Fall lohnt.


    Ich habe mit meiner Superduke jetzt 22.000 km runter, allerdings ist da auch ein Öler montiert. Ans Kettenwechseln denke ich noch lange nicht. Es kommt natürlich auch stark auf den Fahrstil an, wenn Du das Gas nur digital benutzt, dann ist die Kette natürlich auch früher fertig.

    Schaut nicht wirklich nach was Neuem aus, wahrscheinlich nur eine andere Kurbelwelle und das Mapping neu abgestimmt. So schön wie die Dorso aussieht und sich auch fährt, ich hätte echte Fortschritte in Bezug auf Gewicht, Tankinhalt und damit auch Reichweite erwartet. Leider gibt es da keine Fortschritte. Mal unterstellt, daß die 900er etwas genügsamer mit dem Sprit umgeht ist bei spätestens 200 km der Bart ab. Mal gespannt, wann der erste Bericht aus dem wirklichen Leben kommt.


    Bis dahin bleibe ich bei dem Hersteller aus Mattighofen, mal so als Eckdaten: 210 kg vollgetankt, 173 PS, Verbrauch bei normaler Fahrweise 5,5 - 6 Liter, macht locker 300 km Reichweite. Inspektionsintervall alle 15000 km. Auch wenn die Dorso besser aussieht und geiler klingt, nur über Emotion die Dorso und Shiver an den Mann/Frau zu bringen dürfte schwierig werden. Optimal wäre der 1290er Motor in der Dorso mit einem etwas größeren Tank, würde ich sofort kaufen. Mal davon ab kommt nächstes Jahr auch die 790er Duke raus, die dürfte der Dorso das Leben auch nicht einfacher machen.


    Ich werde auf jeden Fall hier weiter mitlesen in der Hoffnung das Aprilia auch im Zwei-Zylinder Segment wieder was konkurrenzfähiges auf die Beine stellt. Euch allen eine gute und knitterfreie Fahrt.

    Hi Ingo,


    das kommt darauf an, wie Du bremst. Wenn Du den Hebel nicht durchreißt, sondern relativ schnell den Druckpunkt suchst und dann fester zuziehst, steigt die Karre. Hatte ich bei meiner Dorsoduro 1200 so und ist bei meiner Superduke auch so. Wie schon von den Vorrednern beschrieben regelt das ABS nur, wenn das Vorderrad blockiert. Wenn Du schon kurz vor Stillstand bist, besteht die Gefahr eines unfreiwilligen Stoppies immer, das sieht man ansatzweise auch in diesem Video


    Wenn das ABS am Hinterrad funzt, sollte es auch vorn funktionieren. Einfach mal bei 70 km/h oder mehr (!) den Bremshebel voll durchreißen. Wichtig ist hier die relativ hohe Geschwindigkeit, denn da blockiert bei nicht ABS-Motorrädern das Vorderrad, man macht aber keinen Stoppie. Bereite Dich bei dem Versuch aber darauf vor, die Bremse im Falle eines blockierenden Vorderrades sofort wieder zu lösen, falls Dein ABS wirklich nicht funktioniert und Du Dich nicht ablegst.


    Gutes Gelingen :)

    Mahlzeit ihr Lieben,


    bronco und MTB, eure Meinung sei euch unbenommen, aber es sollte doch niemand 'missioniert' oder zur E-Mobilität 'bekehrt' werden. In dem Fred ging es doch soweit ich es verstanden habe darum, die Erfahrungen, die man mit einem E-Fahrzeug gemacht hat mit der Forengemeinde zu teilen. Man kann auch ein Fahrzeug fahren, weil man von der Antriebstechnik fasziniert ist, das Gefährt muß nicht zwangsläufig eine Schw....verlängerung sein. Ich finde es schade, wenn dann gleich verbal auf etwas neues eingedroschen wird. Wenn eine neue Technik verfügbar ist, dann bin ich grundsätzlich erstmal neugierig und probiere die aus und zwar völlig wertungsfrei (zumindest versuche ich es). Interessant finde ich auch die Rahmenbedingungen genauer zu kennen (z. B. wieviel kWh braucht es für 100km etc.) um z. B. vollmundige Reichweiten Ankündigungen direkt nachvollziehen zu können.


    Das Nano-Flowcell Konzept liest sich sehr interessant, die Zukunft wird zeigen, ob das dauerhaft funktioniert und wirtschaftlich tragfähig ist.


    In diesem Sinne eine schöne und knitterfreie Saison :bier

    pattline,


    Reifenempfehlungen sind immer so eine Sache, da entscheidet der persönliche Fahrstil und Geschmack. Ich hatte den Roadtech 01 auf meiner Superduke und war nicht so wirklich überzeugt, obwohl er immer funktioniert hat. Er war mir zu kippelig in den Kurven, ich habe damit keine gefühlt gute Linie hinbekommen. Gehalten hat er bei mir 7500 km.


    Den Pilot Road4 bin ich nie gefahren, habe daher keinen Vergleich. Den Angel GT bin ich auf meiner Dorsoduro gefahren, der hatte mir am meisten zugesagt. Aktuell fahre ich den Dunlop Roadsmart 3 auf der Superduke, der fährt sich ähnlich wie der Angel, soll aber länger halten. Ich fahre eher rund, da ist mir ein Reifen lieber, der etwas Nachdruck für die angepeilte Linie benötigt, dann dieser aber präzise folgt. Diese Übung beherrscht sowohl der Angel GT als auch der Roadsmart 3.


    Andererseits, wenn Du weißt, das sich der Pilot Road 4 beim Bremsen in der Kurve aufstellt, kannst Du ja bis der fertig gefahren ist Dich auf dieses Verhalten einstellen.


    Fazit: Es geht nix über selbst ausprobieren um herauszufinden, welcher Reifen Dir am besten paßt.

    Hallo Frank,


    ja, Deine Beschreibung des Anzugs/der Beschleunigung der Zero trifft den Nagel auf den Kopf. Als Fahrzeug zum täglichen Pendeln bis maximal 100 km paßt das Konzept auch, dann hängt man die Karre abends an die Steckdose und 13 kWh bekommt man mit 2 kW Steckdosenleistung in 7-8 Stunden locker gestemmt. Sportlich ist nach wie vor der Preis von einer Zero - 13k € für die 6,5 kWh Variante der FX (das war die Variante, die ich gefahren bin) sind happig, das fährt man nicht so locker wieder rein. Zur Zeit ist mir das auch noch zu teuer, aber das Fahrgefühl mit einer Zero ist einfach geil :jubel

    Hallo Kai,


    da hast Du mich mißverstanden, es ging ganz konkret um das Fahrverhalten auf der Kartbahn bezüglich Komfort bzw. Dosierbarkeit im Grenzbereich. Da ist das E-Mopped einfacher zu handhaben als jeder Verbrenner.


    Ich ziehe einen dicken V2 einem Reihenvierer vor, weil ich den Schub von unten heraus lieber mag, als die höheren Drehzahlen beim Vierzylinder. Die Sache ist halt, das der E-Antrieb ab Stand das maximale Drehmoment bietet, vom Fahrverhalten quasi wie ein V2 auf Steroiden bei gleichzeitig genialer Dosierbarkeit. Das Geboller ist ja ganz nett, aber für mich nicht unbedingt notwendig. Satter Schub ohne jeglichen Krach hat durchaus seinen Reiz, da bin ich mehr der Understatement-Typ. Und ein E-Antrieb kann mittels Software die Verbrennercharakteristik nachstellen, man kann also je nach Gusto die Drehmoment-Kennlinie verändern. Vom Wartungsaufwand eines E-Antriebs gegenüber einem Verbrenner mal ganz zu schweigen.


    Ich kann nur jedem empfehlen, mal eine Zero oder ein vergleichbares E-Mopped probe zu fahren - man kann das Fahrgefühl nur schwer beschreiben. Ich war anfangs auch skeptisch, nach einem Turn auf der Kartbahn aber hin und weg. Wie gesagt, einziges Manko ist die lange Ladezeit, Reichweiten bei E-Moppeds gibt es mittlerweile ja auch bis über 200km, was bei z. B. der Dorsoduro ein Traumwert ist. Wenn man den Akku in vergleichbarer Zeit wie einen Tank voll bekäme, hätte ich definitiv ein E-Mopped.

    Mal zurück zum eigentlichen Thema: Emotionen ohne Emissionen - auch E-Moppeds erzeugen Emissionen oder noch schlimmer Atom-Müll, je nachdem wie der Strom erzeugt wird, nur halt an anderer Stelle. Die Emissionen fallen nicht beim Fahren an, was in Ballungszentren mit Sicherheit eine Verbesserung der Luftqualität mit sich bringt. E-Bikes und E-Autos sind eine sehr interessante Alternative für Pendler, die maximal 100 km pro Tag fahren, da reicht der Akku auf jeden Fall und man hat die Nacht zum Laden (sofern Garage oder ein ähnlicher Platz zum Laden vorhanden ist). Die Entwicklung geht in die Richtung und das ist gut so. Wenn ich heute z. B. mal hinter einem Oldtimer herfahre, merke ich erstmal wie die Kisten im Vergleich zu modernen Autos mit Abgasreinigung stinken.


    Zum Thema Emotion: Ich hatte das Glück auf einem Supermoto Training mal eine Zero über die Kartbahn zu jagen. Das Teil hatte rund 100 Nm ab Start und rund 50 PS bei 140 kg Gewicht, kein Krach, kein Geschalte, einfach nur linearer Schub - geil :jubel ! Im Vergleich dazu die Verbrenner, 130 kg, 35 PS, 450 ccm Einzylinder und vor jeder Kurve gucken, daß man im richtigen Gang ist, bzw. mit der Kupplung und Bremse spielen muß - das ging mit der Zero deutlich komfortabler und angenehmer. Einziges Manko ist für ein 'echtes' Motorrad die geringe Reichweite, zum Touren oder Urlaub taugen die E-Bikes / E-Autos noch nicht so wirklich, zumindest bis ein vernünftiges Schnell-Ladesystem am Start ist. Wenn das Problem aber mal gelöst ist, würde ich persönlich den E-Antrieb jedem Verbrenner vorziehen.

    Hallo Philipp,
    ich habe eine längere Schraube in einer der 4 Lenkerklemmungen und einen Kugel für den RAM-Mount dort montiert, klappt einwandfrei. Man hat dann das Navi mittig unterhalb der Instrumente sitzen. Da sitzt es ein wenig geschützt vor Fahrtwind und Mücken/Regeneinschlag und ist trotzdem immer im Blickfeld.

    Dateien

    • navi.jpg

      (145,51 kB, 71 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • navi1.jpg

      (140,56 kB, 57 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Hallo Gerd,


    ich habe TomTom Motorradnavigationsgerät Display Lifetime kurvenreiche Schwarz (Affiliate-Link). Das gab es vor 2 Jahren beim Louis mit Lifetime Maps, aktivem Halter und Ram Mount im Abverkauf (wegen Modellwechsel auf die Rider 400/410er Serie) für 250,- Euro :klatschen .


    Um den 12V Anschluß kommst Du nicht herum, ist aber nicht wirklich kompliziert einen Abgriff vom Standlicht zu legen. Dann ist das Navi mit Zündung geschaltet und Ruhe ist, wenn der Schlüssel abgezogen wird.


    Wenn Du die USB Buchse benutzt, hast Du wie Manni schon schrieb Probleme mit eindringender Feuchtigkeit bei Regen und viel schlimmer noch geht mit der Zeit durch die Vibrationen beim fahren die auf der Platine verlötete USB Buchse aufgrund der Masse des eingesteckten USB Steckers kaputt. Dann hast Du einen schicken Briefbeschwerer aber kein funktionierendes Navi mehr.


    Bluetooth verwende ich nicht, ich bin mehr der Augenmensch und mag es nicht, wenn ich beim Fahren zugetextet werde, aber das ist persönlicher Geschmack.


    Hallo Gerd,
    bin zwar ein Abtrünniger und zur orangen Fraktion gewechselt, hatte mich aber auch mal mit dem Thema Navi auseinandergesetzt. Ich habe einen TomTom Rider und Dir oben in Deinen Fragen die Optionen angehakt bzw. gesmiliet und kommentiert, die der Rider kann. Und ja, Du brauchst ein Navi für's Mopped, ich fahre seit der Dorsoduro 750 nur noch mit Navi (der geringen Reichweite sei Dank... :hihi ). Ich bin vorher nur mit Tankrucksack und Karte gefahren, aber mit Navi ist es einfach entspannter zu fahren. Sei Dir aber darüber klar, daß ein Navi eine gewisse Einarbeitungszeit und Ausprobieren erfordert. Also bei den ersten Fehlschlägen nicht gleich aufgeben.

    Da kann ich Feinmetall nur beipflichten. 2015 sind in Deutschland 3475 Menschen im Straßenverkehr getötet worden. Interessant wäre, wie hoch die Quote ist, wenn nur noch Autos mit autonomen Fahrsystemen unterwegs wären. Natürlich hilft diese Erkenntnis dem Mädel in Norwegen nichts, die Wahrscheinlichkeit, von einer menschlichen Schnarchnase 'abgeräumt' zu werden, ist aber um ein vielfaches höher. Bevor jetzt auf den Autopiloten herumgehackt wird, sollte vielleicht zunächst Handy daddeln und besoffen Auto fahren stärker kontrolliert und geahndet werden. Wäre das nicht mit dem Assistenzsystem eines Teslas, sondern einem Verbrenner passiert (Audi, Mercedes, BMW) hätte es die Meldung wahrscheinlich gar nicht bis in die Medien geschafft, sondern wäre als 'normaler' Verkehrsunfall verbucht worden.

    ich konnte heute erst um 14.00 Uhr starten, vorher war ziemlich neblig bei uns. Danach aber sehr schön zu fahren, wenn auch teilweise die Straße noch naß war. Macht auch mit der KTM Spaß, auch wenn die nicht so schön bollert wie die Dorso.

    Meine Richa Lederhose habe ich jetzt seit 24 Jahren und hatte sie schon mehrfach in der Waschmaschine. Ich habe nur Weichspüler verwendet, kein Wollwaschmittel. Auf keinen Fall schleudern, außer man ist avantgardistisch angehaucht und möchte eine komplett neue Form haben (Scherz!). Wasserplus ist auch eine Option, falls die Waschmaschine das hergibt, man sollte nach Möglichkeit alles an Waschmittel aus dem Leder herausspülen. Danach liegend bei Zimmertemperatur getrocknet und anschließend B Lederöl 1000 ml hell (Affiliate-Link) eingerieben - funktioniert hervorragend. Bei Handschuhen klappt das auch ganz gut, je nachdem wie hoch der Textilanteil ist. Gegen den Geruch bei Handschuhen hilft nur häufigeres Waschen, mach ich mit meinen Eishockeyhandschuhen auch - wobei wenn da einmal der Gilb :kotz drin ist, bekommt man den nie wieder komplett raus.

    Zitat

    Es gab die 100 PS Beschränkung für Motorräder :denk frage mich warum man die aufgehoben hat.
    Ich fand es sinnvoll...so eine Art Rüstungskontrolle. Zu meiner Zeit wusste man wenn jemand schnell war, jau der kann fahren, und heute :whistling:


    Hallo ihr Lieben,


    eure Argumentation mit Vernunft kann ich nicht nachvollziehen - wenn es um Vernunft geht, dürfte es keine Motorräder und Autos sondern nur noch Bus und Bahn geben, weil das ja viel sicherer und vernünftiger ist.


    Man kann sich mit 48 PS genauso den Hals abfahren wie mit 100 oder 180 PS, ist nur eine Frage des persönlichen Unvermögens :beule . Ich habe ein generelles Problem damit, wenn einzelne Personen ihre persönliche Einschätzung (in diesem Fall die 100 PS) als heilbringend für alle darstellen, das ist in meinen Augen grober Unfug. Es gibt ja auch kein Leistungslimit für Autos. Die Pauschalisierung 'früher wußte man, wer schnell war, kann fahren, aber heute...' zeigt mir nur eine sehr einseitige Sichtweise, die nicht schlüssig untermauert werden kann.


    Die Kollegen, die meinen die Assistenzsysteme gleich bis zum Anschlag ausreizen zu müssen, liegen genauso schnell im Krankenhaus oder unter der Erde, wie die Jungs, die früher meinten, die 100 PS gleich voll ausfahren zu müssen. Heutzutage haben diese Kunden aber vielleicht noch das Glück und kommen dank Assistenzsystem mit dem Schrecken davon und lernen daraus vielleicht etwas, in 'den guten alten Zeiten' wären sie gestorben und hätten im schlechtesten Fall noch einen anderen Verkehrsteilnehmer mit abgeräumt...


    Vernunft hat nur etwas mit dem Fahrer zu tun, nicht mit dem Mopped, egal wieviel PS die Karre hat. :bier