Dunlop Roadsmart IV Testfahrer

  • Nachdem ich Anfang/Mitte März (ja, schon so lange her) einer von 3 glücklichen Gewinnern der diesjährigen Dunlop Reifenverlosung wurde, musste ich mich bis gestern(!!!) gedulden, die neuen Schlappen der Bella aufziehen lassen zu können.

    Und so sehen die Neuen aus (erste Bilder, noch frisch montiert, ohne einen Meter Laufleistung!):

    Bitte melden Sie sich an, um diesen Anhang zu sehen. der Vordere und Bitte melden Sie sich an, um diesen Anhang zu sehen. der Hintere.


    Da mein (un)freundlicher Händler vor Ort sich geweigert hatte die Reifen zu ihm liefern zu lassen, musste ich die schon arg heruntergekommenen Michelin Road 5 noch weitere 50 km zu meinem immer hilfsbereiten und freundlichen Reifenhändler meines Vertrauens quälen.

    Knapp 30 Minuten später dann war es soweit. Immerhin konnte ich auf der Heimfahrt die neuen Ballerinas meiner Bella dann schon mal einfahren.

    Heute dann, pünktlich zum Vatertag, die erste größere Belastungsprobe. Um einen direkten Vergleich mit den von mir bislang favorisierten Michelin zu gewährleisten, auf meiner "Hausstrecke": Schlangenbad, Hausen v.H; durch Wispertal, einmal Pressberg hoch und runter, weiter Richtung Ransel, Nastätten und Nassau. Von dort durch Gelbbachtal, Holzappel, Balduinstein Richtung Katzenelnbogen... Und das Ganze natürlich mit Sozia, damit die Reifen auch ordentlich belastet sind.

    Das Fazit vorweg. Wie die Kollegen von 1000 PS sagen würden, der Roadsmart IV taugt mir und der Bella. Und zwar brutal.

    Zumindest unter diesen Bedingungen um nichts schlechter als der Road 5. Schon in den ersten Kurven volles Vertrauen, Grip ohne Ende, super Einlenkverhalten ohne kippelig zu sein, lässt sich mühelos von einer Seite auf die andere legen und super spurtreu in der Kurve. Ich hatte direkt ein fettes Grinsen im Gesicht.

    In keiner Situation irgendeine Anzeichen von Nervosität, Rutschen oder sonstiges, einfach nur Grip.

    Da freue ich mich schon auf die Nordvogesen mit Jeje.

    So bescherten mit die Roadsmart IV einen perfekten "Vaddertag".

    PS: Da ich ja immer noch ein paar Autobahnkilometer nach Hause habe => bis 180 km/h schöne laufruhig, spurstabil, auch in den langgezogenen Kurven.

    Also bei perfektem Motorradwetter ein klares :dup

    Bin jetzt gespannt, wie er unter anderen Bedingungen performt, und natürlich, ob er an die Laufleistung der Road 5 herankommt

    Gruß JM

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    Quae praeter vulgaris

  • Erasmuss,

    gut geschrieben :klatscher Du bist nicht zufällig Journalist oder ähnliches :denk

    Liebe Grüsse aus dem Bergischen Land und alles bleibt besser ;)

    Bleibt alle negativ aber denkt positiv :-/

  • Kleines Update nach meiner gestrigen Tour:

    Die Roadsmart scheinen eine etwas bessere Eigendampfung zu haben als die Road V. Auf schlechter Straße ist das Vorderrad nicht so stuckerig im Solobetrieb.

    Gruß JM

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    Quae praeter vulgaris

  • Auch bei mir kam vor ca. 2-3 Wochen der Vorderreifen an. Der nette Mann von Dunlop hatte allerdings schon angekündigt, dass dieser erst im Mai kommen würde.


    Am Wochenende haben wir die Bikes für die bevorstehende Tour vorbereitet. Da der „alte“ Gt2 nach knapp über 4tkm kurz vorm Ende seiner Lebenszeit stand, habe ich nun den neuen Roadsmart4 aufgezogen.

    Montiert sind vorn ein 120er und hinten ein 180er in der GT Variante. Nach zuvor vielen 190/55er auf der Capo also mal wieder back to the roots.

    Meine bisherigen Erfahrungen mit Dunlop sind eher stiefmütterlich und dennoch nicht in bester Erinnerung geblieben – zumindest bei Motorradreifen.


    Also wird es in zweierlei Hinsicht schon mal spannend. Ich habe auch bewusst vorab keine Tests zu dem Reifen gelesen und versuche neutral meine Erfahrungen mit dem Reifen zu berichten.


    Nachdem alles montiert und die Werkstatt wieder aufgeräumt war, bin ich dann heute noch eine kleine Runde mit den neuen Schlappen gefahren. Was soll ich sagen… Es ist halt ein neuer Reifen und die ersten paar Kurven waren wie mit allen neuen Reifen, erstmal einfach nur anders als mit dem alten abgenudelten „Stück“.


    Die gute „alte“ Trennschicht ist an dem Reifen, wie auch bei meinen sonst favorisierten Roadsmart, GT & GT2, schnell verflogen. Nach wenigen Kurven kann man schon schön in Schräglage. Das können wohl nur Contis schneller…


    Ab Mitte der Woche bekommt der Dunlop auf ca. 2.000-3.000km, je nach Wetterlage und Lust&Laune, die Chance sich zu beweisen. Dann geht es auf die Route des Grandes Alpes (ich kanns schreiben aber ums verrecken nicht aussprechen). Zurück dann entweder über die Seelpen, Komer See Stilfs usw. oder Route Napoleon. Entscheiden wir alles spontan.

    Mehr Feedback gibt’s dann in 2-3 Wochen




    Direkt nach der Montage mal noch schnell die Profiltiefen gemessen.


    Vorn – mittig ca. 4,5mm, sonst rundum 4mm

    Hinten – mittig 7mm, was sich auch nahezu rundum so fortsetzt. Nur in den kleinen Pöppeln am Rand ist es etwas weniger – ca. 4mm.


    Optik vom Profil find ich irgendwie stark. Gefällt mir und hat einen Wiedererkennungswert. Ist aber vlt. für andere Fahrer wichtiger als für mich. Aaaaber, hat was 😉

    VORN

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    HINTEN
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    Waffeln sind Pfannkuchen mit Waschbrettbauch

  • Hier mal ein Update/ Zwischenbericht.

    Der Dunlop wurde qausi frisch montiert und ist mit mir auf Tour gegangen.

    Von München, Genf, RGA nach Nizza, Seealpen, Schweiz und ein bisschen Südtirol & Tirol.

    Auf ca. 3.000 km war alles dabei - gemütliches Rollen, Angasen, Autobahn, Regen und fast 40 Grad.


    Ohne nachgemessen zu haben, würde ich behaupten, dass noch einiges an Profil drauf ist. Obgleich haben dei Seiten durchaus "gelitten", bzw. man sieht hier Strapazen der letzten Tage. Der Reifen hat leichtes "wuzzeln", aber nicht so arg wie bei meinem Road 5 oder beim RA3. Also alles schick.
    Wer einen sauberen Strich fahren will, ist mit dem Dunlop genau so gut bedient wie jemand, der in Schräglage reinbremsen will.
    Tolles und leichtfüßiges Einlenkverhalten, dabei eine stoische Ruhe in Schräglage(Untergrundunabhängig) - auch anbremen in Schräglage ist kein Problem.

    Beim Rausfeuern aus engen Kurven greift auf TC 3&2 die Elektronik ein, auf TC1 schiebt er sanft nach außen, ohne dabei wirklich wegzurutschen - Herrlich!
    Hierzu muss ich allerdings auch sagen, dass die Capo an beiden Enden umgeritzelt ist und ich beim rausbeschleunigen nicht zaghaft bin.


    Regen: Da macht die schwarze Gummiwurschd keinen Unterschied... Auch die beiden sinnflutartigen Regengüsse, mit Bachbildung auf der Straße und nahezu null sicht - wie es in den Bergen ab und zu vorkommt - hat der Reifen toll gemeistert. Absolut vertrausenswürdig. Das Ende seiner Haftung, oder vielmehr des Straßenbelags, zeigt er sanft an.


    Stand jetzt:

    Absolute Empfehlung!

    Ein wahnsinnig toller Reifen, dem man seine sportlichen Gene sofort anmerkt. Bin gespannt wie lange er noch hält.

    Waffeln sind Pfannkuchen mit Waschbrettbauch

  • Mit Profilmessungen kann ich leider auch nicht dienen, aber mit Begeisterung zum Reifen nach der Vogesentour.

    Habe die Reifen vielleicht nicht so hart rangenommen wie Phil, aber kann nur bestätigen, was er geschrieben hat, super Einlenken in die Kurve, dort spurtreu, beim Rausbeschleunigen ordentlich Grip.

    Auch die Nassetappe am Freitag, 15 km Kurven vom Johanniskreuz nach Bad Bergzabern, ohne Auffälligkeiten oder Rutschen.

    Ob Solo oder mit Sozia, die Reifen geben ein tolles und sicheres Fahrgefühl

    Gruß JM

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    Quae praeter vulgaris

  • Habe nun seit gestern auch endlich die neuen Dunlops drauf. Leider konnte ich sie nur ca. 50km einfahren…dann kam recht plötzlich der große Regen…Beurteilung daher schwierig. Die ersten km fühlten sich recht agil an😊. Aber wie oben schon gesagt, neue Reifen fahren sich ja immer besser als abgefahrene (zufriedene 7.500 km mit dem Angel GT1). Im Regen dann erstmal vorsichtig gefahren. Nach dem Regen auf die Autobahn nach Hause. Irgendwie ist mir da aufgefallen, dass das Cockpit vibriert🤔…hoffe nicht, dass schlecht ausgewuchtet wurde.

    Beste Grüße aus Frankfurt, Hartmut

    Dem Leben genügen zwei Zeichen: V2

  • So, etwas spät, aber ein Update der Reifenperformance des Roadsmart.

    Beim Forumstreffen hatte ich ja die Gelegenheit die schwatten, runden Dinger mit etwas mehr Beanspruchung (also mit Sozia und auf Jürgens Hähnchen Paula Tour) zu testen.

    Leider kann ich immer noch nichts negatives berichten, auch bei etwas flotterer, Jürgens Tempo angepasster Fahrweise haben die Reifen ihren Job super gemacht. Auch den Temperaturen waren sie gut gewachsen, kein Schmieren in den Kurven, immer ordentlich Grip.

    Das bisschen Regen auf der Forumsanfahrt war ja kein Test.

    Ab Sonntag werde ich dann die Serpentinentauglichkeit und wahrscheinlich auch unterschiedlichen Temperaturfenster/Straßenbeläge- und zustände und wohl auch Witterungsbedingungen in den Alpen testen können.

    Dann schaun mer mal...

    Gruß JM

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    Quae praeter vulgaris

  • Kurzer Nachtrag.

    Da ich dieses Jahr noch ein paar Touren im Kopf hab, ob das alles klappt ist was anderes, hab ich gestern mal nach einem neuen Satz geschaut.


    Dabei ist mir aufgefallen dass die Empfehlung von Dunlop für die Capo folgende ist.


    Hinten GT - für schwerere Tourer

    Vorne SP - eher für leichtere, sportliche Bikes.


    Da ich ob der Mischung SP/GT etwas verwundet war, hab ich den guten Mann von Dunlop angeschrieben. Dieser bestätigte dies und meinte, dass durch Fahrversuche diese Kombination als beste herausgefahren wurde…


    Kann jetzt zumindest nicht das Gegenteil behaupten 🤣

    Waffeln sind Pfannkuchen mit Waschbrettbauch

  • Nach dem Schwarzwaldtreffen ist vor dem Testfahrbericht...

    Habe ja schon zur Genüge meine Zufriedenheit mit dem Roadsmart IV kundgetan, und nach diesem Wochenende kann ich auch für die Nass- und feuchtes Laub-Überfahr-Eigenschaften nichts Negatives berichten. Der Roadsmart IV hat jetzt knapp 5000 Klilometer auf den Rillen, Handling ist nach wie vor, auch bei der Nässe dieses Wochenendes, hervorragend, die ein, zwei Rutscher waren eher feuchten Bitumen bzw. meinem Lastwechsel in der Kurve geschuldet.

    Von der Profiltiefe dürfte der Vorderreifen noch bestimmt 1500 km halten, der Hinterreifen wohl noch mehr.

    Diese Saison kann ich also mit einem überaus positiven Fazit abschliessen.

    Vielleicht kommen ja noch ein paar Kilometer mit kühleren Temperaturen dazu :denk

    Gruß JM

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    Quae praeter vulgaris

  • Mein Reifen ist fertig.

    Nachdem das Treffen im Schwarzwald leider arbeitsbedingt nix wurde, sind wir Samstag-Sonntag nochne Runde nach Italien. War, nachdem ich Eure Wetterbilder gesehen habe, vlt auch ganz gut so, denn es waren knapp 1.000km und vermutlich 900 zuviel für die Pelle.
    Auf trockenem Geläuf kein Thema, aber schon bei Restfeuchte doch sehr rutschig.
    Hinten sind noch Reste vom Profil erkennbar, vorn sieht man zumindest noch den Ansatz vom TWI.
    ich muss gestehen, dass ich vorher vertrödelt hab nochmals drauf zu schauen - ist mir bisher noch nicht passiert.


    Ohne die Werte ganz genau notiert zu haben, dürfte der Reifen jetzt knapp 5.000km gehalten haben. Liegt damit, bei mir, im üblichen Rahmen.

    Für mich ist der Reifen nach wie vor eine absolute Empfehlung. Einzig am Ende hat er wohl recht schnell die die restlichen mm abgebaut. Aber diese Erfahrung hatte ich z.B. beim Metzeler Roadtec auch schon gemacht. Also nix wirklich negatives.

    Den Dunlop werde ich sicher wieder fahren. Für mich echt ein absoluter Topreifen, in allen Lebenslagen. Vorallem weil er auch bei weniger werdendem Profil die Fahreigenschaften beibehält. Dagegen werden GT/Gt2 und der Roadtec gegen Ende der Lebenszeit doch etwas "nudelig/ wabbelig".



    Jetzt kommt erstmal der Metzeler Roadtec nochmals drauf - da hatte ich noch einen Hinterreifen und hab gestern einen neuen für vorn bestellt.

    Waffeln sind Pfannkuchen mit Waschbrettbauch

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