Beiträge von Frank-Karl

    Die „in&box“ (also die Recheneinheit) meiner Held eVest lies sich nicht mehr starten. Die Box ist nun zwei Jahre alt und der Fehler trat auf, nach dem ich die Zahlung für das nächste Jahr geleistet hatte. Nach kurzem Kontakt mit „in&motion“ und einer kleinen Aufgabe die ich zu erfüllen und filmen hatte, wurde eine neue Box auf die Reise geschickt. Das war am Mittwoch, heute ist der Ersatz hier eingetroffen.

    Ich fand es gut, dass der Laden beim ersten Versuch telefonisch erreichbar war, Ersatz innerhalb von zwei Tagen ist auch top und das alles ohne den Versuch sich abzuducken, Kosten sind mir auch keine entstanden.

    Ich hatte vor zwei Jahren schon einmal telefonischen Kontakt mit in&motion und auch damals haben die meinen Anwenderfehler innerhalb kürzester Zeit korrigiert.

    Wenn das Produkt schon einen Mangel aufweist, finde ich es gut, wenn die Kuh so schnell wie möglich vom Eis geholt wird.

    Die Muttern halten ja nur das Schloss in Position und müssen nicht die Kräfte, die auf die Kette wirken, aufnehmen.

    Ob Schraub- oder Nietverbindung, beides kann nachgeben und beides erfordert ein paar Grundkenntnisse bei der Montage.

    Schau dir mal kraftschlüssige Verbindungen wie einen Morsekegel an, da wundere ich mich heute noch jedes mal, welche Kräfte solche Verbindungen sicher übertragen.

    Aktuell Kette und Ritzel von DID, verstärkt. Beides hält und noch kein sichtbarere Verschleiß nach ca. 13.000km.
    Davor die Kette von Regina als Erstausstattung, welche Ritzel Aprilia verbaut hatte, weiß ich nicht. Hat auch gehalten und sah nach 16.000km noch top aus. Vorzeitig gewechselt hatte ich den Satz, weil mir in grauer Vorzeit mal eine Regina Kette gerissen ist und ich einfach nur ein unschönes Gefühl hatte.

    Ein Bekannter hat sich die absolut billigste Kette am Markt gekauft (vermutlich China, Marke weiß ich nicht) und das Ding war nach 100km völlig hinüber und deutlich gelängt.
    Selbst bei so einfachen Produkten, wie eine Kette, sind Produzenten in der Lage, sie vollständig zu versauen.

    Die Standard-Ware irgend eines renommierten Herstellers sollte gut funktionieren, Ausfälle bei Massenware wird es aber auch dort immer wieder mal geben.

    Frank-Karl, warum sollte eine Maschine aus 1955 nicht mehr ordentlich arbeiten?

    Es verwundert heute nur etwas, dass eine 71 Jahre alte Maschine durchgehend funktioniert... in der Zeit wo ich sie nutze, habe ich zwei Lager gewechselt, sonst war nix.

    Ich behaupte mal, eine heute neue Maschine, funktioniert im Jahr 2097 nicht mehr.

    Vor ein paar Jahren habe ich einen neuen ¹⁄₂" Ratschenkasten für die Firma gekauft. Auch bei mir sind Nüsse in der Lage einfach so zu verschwinden und irgendwann muss dann Ersatz her.
    Mein Werkzeughändler hat mir dann drei verschieden Kästen angeboten.
    Für 100,-€ einen Kunststoffkasten aus China.
    Für 200,-€ einen Metallkasten aus China.
    Für 300,-€ einen Metallkasten mit polierten Nüssen, aus China aber mit dem Schriftzug „Made in Germany“.
    Kein Scherz, das waren seine Worte.

    Hazet, gefühlte 100 Jahre alt.

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    Also 80€ für BGS online bestellt und dann von BGS ein Chinesium erhalten.

    Ja, ich weiß, das ist immer öfter so.
    Ich glaube, es macht oft noch einen Unterschied, ob der Werkzeughändler in China produzieren lässt und somit Einfluss auf die Qualität nehmen kann, oder ob er einfach ein- und weiterverkauft, was die Chinesen anbieten. Letzteres hat dann hier wohl BGS gemacht und das Zeug dann zum europäischen Preis weitervertickt... Kundenbindung geht anders.
    Ich mache mir keine Hoffnung mehr, dass es Werkzeuge oder Maschinen zukünftig in der Qualität zu kaufen gibt, die bei uns mal Standard war, das ist vorbei.
    In meinem kleinen Laden stehen noch Maschinen, die teilweise seit mehr als 50 Jahren ihren Dienst tun, Flott, Alzmetall, Meuser, Weiler, PeeWee... ich glaube nicht, dass eine von diesen Firmen (wenn es sie denn noch gibt), heute noch so langlebige Produkte anbietet.

    Ich glaube, das ist meine älteste. Eine Gewindewalzmaschine, die immer noch tadellos funktioniert.
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    „Respekt ja, Angst nein“ ist die Standard-Interview-Redewendung von Sportlern, die die Hose voll haben. Ich finde es spielt keine Rolle, ob man in der Lage ist, sich die eigene Angst als „Respekt“ zu erklären oder nicht, am Ende bleibt es ein Überlebensinstinkt und -reflex, der nicht wegzubekommen ist.

    Es gibt Tage, an denen bin ich unsicherer als an anderen. Dann versuche ich entweder die Konzentration hoch zu halten, oder wieder heim zu fahren. Die Entscheidung von Christoph ist selbstverständlich zu 100% richtig und nachvollziehbar. Wenn irgendeine Tätigkeit mit viel unschönem Stress verbunden ist, geht man ihr einfach nicht mehr nach und gut ist`s.

    So ganz falsch für bestimmte Produkte ist der alte Spruch „wer billig kauft, kauft nochmal“, den ich noch von meinen Eltern gelernt habe, nicht.

    Nein, der Spruch ist nicht falsch.
    Wenn Werkzeuge professionell eingesetzt werden, wird sehr oft nicht nur das billige Werkzeug nochmal gekauft werden müssen, sondern oft auch das Werkzeug, was nach dem defekten folgt. Beispiel: Dein Bohrer für das Kernloch für M12 (Sufenbohrer vom billigsten Anbieter, Vollhartmetall, bohrt ein Ø10,3mm Loch und senkt das Bohrloch auch noch an) bricht ab und wenn Du das nicht mitbekommst, folgt dann der Gewindebohrer und bricht ebenfalls ab (weil nun mal kein Kernloch vorhanden ist) und im Anschluss vielleicht noch ein Abstechwerkzeug, weil das am noch steckenden Bohrerrest kollabiert... und wenn`s richtig doof läuft, nimmt die Maschine auch noch Schaden. Das Werkstück ist sowieso hin und Zeit wurde auch verschwendet.
    Es ist also preiswert, vernünftige Werkzeuge einzusetzen. Und zwar immer, es gibt hier keine akzeptablen Ausnahmen von der Regel.

    Im Privatbereich kann das jeder halten wie er will und kann es sich auch erlauben, Zeit und Aufwand für vorzeitig defekte Werkzeuge auszublenden.
    Was auch abhärtet sind die Preise für Werkzeuge. Ein Kellermann Nietgerät für 130,-€ erschreckt nur wenig, wenn gerade ein 1.300,-€-Innenbearbeitungswerkzeug wegen Dämlichkeit vom Anwender in die Schrottkiste gewandert ist.

    Man kann nur froh sein, dass es keine Verletzungen gibt.

    Ich kann mir vorstellen, dass über selbstverursachte Verletzungen oder Schäden am Moped, nur ungern berichtet wird. Wir sind ja alle Helden mit unendlichen Fähigkeiten, da würde es unser mühsam geschaffenes Image doch ziemlich zerdeppern, wenn wir hier erklären würden, auf die Fresse gefallen zu sein, weil wir zu blöd waren eine Kette korrekt zu vernieten.

    Das Gefühl, ein echtes Chinaschnäppchen gemacht zu haben, scheint so zu blenden, dass die Nieten komplett ausgeblendet werden können und man der Schnäppchenjagd treu bleibt.

    Apropos Nieten.
    Ein Bekannter wollte an seiner Honda die Kette tauschen. Dazu hat er sich beim Chinamann ein Kettennietgerät gekauft. Das Ding war ähnlich dem Kellermann, was wirklich gut funktioniert, kostet aber nur einen Bruchteil.
    Jedenfalls hat sich der Teil des Werkzeugs, der den Druck auf die Niete ausüben sollte, damit die sich verformen kann, beim ersten Versuch plastisch verformt.=) Da hatten die Spezialisten doch wohl glatt vergessen, ihr Werkzeug ausreichend hart zu gestalten.
    Er hat dann das Kellermann von mir bekommen aber ich war wirklich in Versuchung, es ihm nicht zu geben.

    Ich muss bei den Baggern immer schmunzeln, die sehen irgendwie nicht nach Rennmaschine aus. Ist ein bisschen so wie Truck-Rennen =)

    Das liegt am Image der Eisenhaufen aus Milwaukee bei uns hier. Auch der Umstand, dass bei uns alles, was den Namen Harley trug, gerne zum Chopper umgearbeitet wurde, trifft wohl nicht so ganz den Ruf, den die Marke in ihrer Heimat hat.
    Z.B. der Begriff „Sportster“ hatte ursprünglich schon die Bedeutung, dass es sich um ein Sportmotorrad handelt. Und in den USA werden mit Mopeds der Marke auch immer noch Rennen gefahren.

    Sieht der Hersteller/Händler das auch so? Ich bin gespannt wie es ausgeht und drücke die Daumen.

    „Scotty57" will halt sagen, dass es eben nicht der Händler oder Hersteller entscheidet, was ein zu hoher Ölverbrauch ist. Im Zweifel entscheidet es ein Richter... nur der Weg schreckt halt ab.

    Problem ist, wie bei mittlerweile einigen Modellen, dass es neue Motorräder für kleines Geld gibt. So dass der Aufpreis für junge gebrauchte zu neu teils marginal ist.

    Ja, das empfinde ich auch so.
    Was ich aber beim Kauf nicht auf dem Schirm hatte, war der Umstand, dass eine neues Moped bzw. ein sehr junges gebrauchtes Moped, innerhalb der Herstellergarantie, doch recht heftige Zusatzkosten für die Wartungen verursacht.

    Meine Tuareg müsste im November zu einer großen Wartung, damit ich die Garantieerweiterung noch bis Januar nutzen könnte und ich überlege, ob ich nicht gleich eine freie Werkstatt aufsuche und die die Kontrolle des Ventilspiels und den Ölwechel dort machen machen lasse.