Beiträge von Sandman

    Gunter,

    ich glaube wir diskutieren hier aneinander vorbei. Wir können uns aber darauf einigen das es ja immer noch die Wahl gibt, sich mit oder ohne Helferlein auf (bzw. mit) dem Motorrad zu bewegen. Insofern wünsche ich eine schöne und umfallfreie Saison 2022.


    PS: Ja, ich habe alle Helferlein an der DD deaktiviert . . soweit das möglich ist.

    Es geht mir nicht darum, Neuerungen oder Weiterentwicklungen abzulehnen.


    Bei manchen Dingen sehe ich aber keinen sinnvollen Nutzen sondern vielmehr die Abnahme von körperlicher Betätigung und eigener (auch geistigen) Fähigkeiten durch ausgefeilte Technik.


    Wenn ich z. B. mit dem Fahrrad fahren will, dann doch auch um mich zu betätigen und Spass daran zu finden.

    Spazierengehen hat doch auch nichts mit E-Roller fahren zu tun. Ein Bergwanderer wird sich doch auch kein Hilfsmittel zulegen um sich den Berg rauf tragen zu lassen. Ein Skifahrer kauft sich doch kein Skido um damit die Pisten runter zu fahren...


    Genau so sehe ich für mich das Thema MOTORRAD fahren, ich mache das weil mir die körperliche Betätigung, die Koordination und die Fahrtechnik Spass macht. Wenn ich das der Maschine überlasse, ist der eigentliche Sinn nicht mehr gegeben und ich kann es dann gleich sein lassen.


    Selbstverständlich gibt es da draußen auch einige (körperlich uneingeschränkte), die das anders sehen und für die Motorrad fahren eher eine passive Angelegenheit ist. Die dürfen sich gerne sowas zulegen, müssen sich aber nicht wundern wenn sie irgendwann nicht mal mehr beim Laufen das Gleichgewicht halten können.


    In diesem Sinne, haltet euch fit und versucht die eigenen Fähigkeiten zu nutzen (oder sogar auszubauen) statt sich alles von der Technik abnehmen zu lassen. :wink

    Da gibt es doch schon diese dreirädrigen Fahrzeuge. Bieten Motorrad feeling und können nicht umkippen.


    Für mich wäre das alles nichts... wenn z. B. ich mit meiner KTM im Gelände unterwegs bin, und selbst für Stabilität und Koordination sorgen muss.. ist das genau der Grund warum ich das mache. Würde ich mir durch Technik nicht versauen lassen. Ähnlich mit der Dorso auf der Strasse, die eigenen Fähigkeiten im Zusammenspiel mit der Physik beim Fahren anwenden... das ist es doch! Ansonsten nehme ich gleich das Auto, nur um von A nach B zu kommen.

    Die Tuareg wird es auch irgendwann gebraucht zu kaufen geben, mal schauen wo der Preis dann hingeht.

    Für mich ist die nix, mit meiner DD für die Strasse und die KTM EXC fürs Gelände hab ich zwei perfekte Spezialisten.. die zusammen nur 13t€ gekostet haben.


    Probefahrt wird es aber auf jeden Fall geben, alleine um festzustellen wie Aprilia den 660er Motor im Vergleich zur RS angepasst hat. Für eine Offroad Tour würde ich die aber wohl nicht bekommen können.. schade.

    Ich kenne jemanden, der sich ein kleines Ersatz- Transport- Not- Vorderrad besorgt hat und das nur zum Ein- bzw. Ausladen montiert . . . allerdings hat der auch keine Capo sondern nur eine leichte Enduro mit 21" Vorderrad.

    Bei vielen Straßen Möps gibt's nicht viel zum Einstellen. Wobei auch die Notwendigkeit für den Normalfahrer sich oft nur auf die Federvorspannung beschränkt.


    Hier wäre es schön, wenn die Hersteller auch mal den statischen und dynamischen Soll-Durchhang angeben würden.


    Im Offroad Bereich ist ein gut eingestelltes das Fahrwerk weitaus bedeutender und auf den Fahrer und den zu erwartenden Untergrund einzustellen. Da gibt es dann aber auch Fahrwerke die x-Fach einzustellen sind, was durchaus eine Wissenschaft für sich sein kann.


    Bei sehr sportlicher Fahrweise oder auf der Rennstrecke lohnt sich aber auf jeden Fall auch etwas mehr Aufmerksamkeit auf das Fahrwerk der Strassenmöps zu legen und nicht nur die Federvorspannung und ggf. ein wenig an der Dämpfung einzustellen. Dabei ist die Gabel noch entscheidender. Wer eine gute Gabel mit feiner Justage schon mal im Vergleich zur originalen auf dem gleichen Motorrad fahren durfte, wird den Unterschied schnell feststellen.


    Die meisten kommen aber mit den verbauten Fahrwerke und deren Einstellmöglichkeiten ganz gut zurecht. Die Zeiten der ganz miesen Fahrwerke ist ja auch schon länger vorbei. Wobei auch die Reifen einen entscheidenden Einfluss haben.

    Mir genügen sogar nur 2.. die DD900 für die flotte Strassenrunde im Frühjahr-Herbst. Und eine EXC fürs Grobe zu jeder Jahreszeit.


    Die Haarpracht ist bei mir auch längst Geschichte.. hält mich aber von nix ab. :-/

    Alles längst wieder gut, die Schaltereinheit wurde getauscht. Hat wegen Lieferproblemen dann doch 10 Tage gedauert.

    Inzwischen die 1000km voll gemacht, ohne weitere Probleme und mit viel Spaß.


    Erste Inspektion wurde heute erledigt. 230€ sind noch im Rahmen.

    Mein Junior hat sich vor eingen Wochen eine RS660 gegönnt. Schickes Teil, macht Spass. Nach ca 2 Wochen die erste gemeinsame Ausfahrt mit Fahrzeugwechsel nach 50km und Pause nach 100km. Danach wollte die RS nicht mehr, Zündung an . . noch alles OK . . Anlasser dreht aber nicht, statt dessen wird das Cockpit dunkel und außer Warnblinker und Standlicht bleibt alles tot. Sicherung durchgebrannt . . mit vorhandener Ersatzsicherung getauscht . . . mit gleichem Ergebnis. Nochmal die Sicherung getauscht und die RS nach Einschalten der Zündung angeschoben.

    Anschließend direkt nach Hause und am nächsten Tag wieder zum Händler gebracht. Am nächsten Tag die Analyse: In der rechten Lenkerarmatur gabs einen Kurzschluß wegen eingequetschtem Kabel. Ersatzteil nach 1 Woche geliefert und auf Garantie getauscht . . alles wieder gut, hoffentlich bleibt das so.

    Die 2017er Shiver 750er meines Freundes ist ihm zu laut, km Stand ist noch unter 10t, der Auspuff ist dicht und völlig OK. Da er nicht in einen anderen (teuren und evtl noch lauteren) Dämpfer investieren möchte, kam die Idee auf, evtl. den Dämpfer der 900er zu verwenden. Passen müsste der eigentlich, stellt sich nur die Frage, ob der tatsächlich weniger Radau macht als der originale der 750er . . . :denk

    Bisher keinerlei Probleme mit meiner DD 900 gehabt. Ca 16tkm auf dem Tacho und alles bestens. Gestern, nach ca 200km Tagestour ging plötzlich die Motorleuchte (MI) an. Neustart ergab keine Änderung, aber auch keine spürbare Änderung im Fahrbetrieb. Sprang wie gewohnt einwandfrei an, und der Motor läuft unverändert und gleichmäßig.

    Die letzten 70km der Tour dann mit der Leuchte gefahren und auch nach einer ca 20 Minuten Pause blieb die Leuchte an.


    Heute dann mal kurz die Batt. abgeklemmt, leider ohne Erfolg, die Lampe bleibt an. Starten und Motorlauf sind absolut OK. Bis zu den besagten 200km war es gestern trocken, dann gabs ein paar nasse Stellen, aber nur wenig und kurzer Regen, danach ging die Leuchte an. Morgen wird nochmal getestet, wenns noch leuchtet wird die DD wohl in die Werkstatt gehen müssen.