Beiträge von Sandman

    Alle 20000km vorsorglich ist m.M. nach nicht erforderlich . . . aber das muss jeder selbst entscheiden. Die billige original Kette auf meiner DD hat knapp 15000km gehalten. Die dann montierte Enuma mit dem Schraubschloss ist jetzt 18000km drauf und dürfte, so wie bei den vorherigen Mopeds auch, noch mal ca 12000km halten. Eine gute Kette mit Ritzel und Kettenblatt kostet schon eine gewissen Betrag, da wäre mir der vorsorgliche Wechsel nach nur 20000km doch etwas früh. Aber wie gesagt . .

    Ich verwende schon seit mindestens 15 Jahren und auf drei Motorrädern (RSV, DD 750, DD900) die Enuma Ketten mit Schraubschloss. Halten ähnlich lange wie DID und sind mit dem Schraubschloß einfach und schnell montiert. Mit den Schlössern gab es noch nie ein Problem.

    Offroad sind die DID auch ganz vorne, alternativ und günstiger die Ketten von CZ.

    Mein ungebremster Temared Moto 3 hat mit ca 200kg Leergewicht, max 750kg und 100km/h Zulassung bei ca 1000€ Neupreis gelegen.

    Mit dem werden zu 98% entweder die beiden 100kg Offroad Mopeds, oder meine 200kg Straßenmopette transportiert. Sehr selten mal zwei Straßenmopeds a 200kg für max 100km AB. Bei den Fahrten nach F sind es immer nur die beiden 100kg Mopeds, so das man auf ca 400kg Gesamtlast kommt. Damit habe ich auch bei 130km/h und den (gottseidank nur seltenen) harten Bremsmanövern noch nie ein Problem gehabt.

    In D fahre ich damit knappe 110km/h (Tacho) und nur bei voller Beladung mit zwei Straßenmopeds 90km/h (Tacho). Das tasächliche Gewicht (im Beispiel bei mir ca 400kg) ist zwar nicht ausschlaggebend, hat in der Praxis aber schon eine positive Auswirkung.

    Bin letzte Woche aus F (Tarnschlucht) zurück, mit dem ungebremsten (750kg) Anhänger und zwei 120kg Mopeds beladen. Das lief alles sehr elegant und mit 130km/h auf den ABs in F auch recht zügig. Wir mussten 1x heftig bremsen, weil ein anderer Autofahrer uns geschnitten hat. Es gab keine Probleme mit dem Anhänger. Gut, die Mopeds wiegen zusammen kaum mehr als ein fetter Reisedampfer und ich habe Vorderradwippen montiert.

    Trotzdem ein Beispiel aus der Praxis, das es immer auf die Situation und die Bedingungen/Beladung ankommt.

    Keine Ahnung woher mein Montageständer kommt, den hab ich von einem Bekannten geerbt. Der ist stabil und mit den 10€ Bobbins und mindestens 10x Radausbau hat alles gehalten. Mit etwas Übung (Kettenschutz zur Seite drücken, Bremsbeläge vorher zurückdrücken, Holzklotz, Spanngurt) geht das ganz gut.

    Ich hatte mal einen billigen Montageständer geschenkt bekommen (orange), den hab ich nach dem ersten Versuch die Kiste halbwegs standsicher aufzubocken in die Tonne getreten. :-o

    Ich hab schon meine 2te Dorso in ca 15 Jahren und immer nur mit dem Montageständer gearbeitet. Entweder taugt deiner nix, oder du musst dir eine andere Vorgehensweise aneignen. Wenn die Bremsbeläge auseinandergedrückt sind und das Rad mit einem kleinen Holzklotz unterlegt wird, ist das wesentlich einfacher. Sehr praktisch auch, das Rad mit einem Ratschengurt über die Sitzbank ganz langsam anzuheben. Der Kettenschutz wird zur Seite gedrückt und dann klappt das problemlos.

    Allerdings habe ich mir mal den Fauxpas geliefert, die vom Montageständer abzubocken und auf den ausgeklappten Seitenständer abzusetzen . . der war aber noch nicht ausgeklappt. Zerrung im linken Arm und stark erhöhter Puls waren die Folgen. :ditsch:ditsch

    Sowas hat meine EXC auch, ist allerdings eher ein "Bergungsgriff" um das Moped anzuheben.

    PS: Mein Kia Carens hatte auch eine dritte Sitzreihe (2 im Kofferraumboden versenkte Sitze). Die hab ich vor Jahren ausgebaut und verkauft. Die Gurte sind hinter der Verkleidung verschwunden. Seit dem 2x beim TÜV gewesen . . keine Beschwerden.

    Die Sozius Rasten habe ich schon 2010 an meiner DD750 abgeschraubt und bin damit bis zum Verkauf 5x bei der HU ohne Mängel durchgekommen. Bei den beiden Verkehrskontrollen in den 10 Jahren hat sich auch niemenad beklagt. An der jetztigen DD900 das gleiche, direkt vor 7 Jahren demontiert und bis heute weder beim TÜV noch anderweitige Beanstandungen.

    Beim Ein- und Ausfedern wird das Öl ständig durch die kleinen Öffnungen des Dämpfers gepresst und auch die reibenden Dichtungen tragen ihren Teil zur Temp. bei. Das ist nicht unbedingt ein Grund zur Sorge, wobei warmes (heißes) Öl auch etwas anderes Fließverhalten hat und sich die Dämpfung dadurch verändert. Ist das Einstellrad direkt mit dem Federbein verbunden und in Alu ausgeführt übernimmt das rasch die Temp des Dämpfers, zumal die zentralen Federbeine nicht so gut im Fahrtwind liegen wie die Gabel.

    Was bedeutet denn Ölverstellung statt mechanisch? Soweit mir bekannt sind die meisten Dämpfer immer mechanisch, also durch Veränderung des Strömungsquerschnitts, einstellbar.

    Bei meiner EXC muss ich 1x zwischendurch auch immer das Ritzel tauschen, das kostet fast nix und erst beim nächsten mal mit Kette und Kettenblatt.

    Allerdings dauert das bis zum ersten Ritzelwechsel keine 20.000, sondern eher 2000km:-/

    Eine Kette ist mir noch nie gerissen (in 30 Jahren nicht), immer die richtige Spannung, gerade ausgerichtet und regelmäßige Reinigung/Schmierung vorausgesetzt. Offroad vertraue ich auf CZ Ketten, onroad Enuma mit Schraubschloß.

    Der Verleiher bei dem ich vor Jahren einen geliehen habe . . hatte nichts gegen die Fahrt nach Italien.

    Dieser hier ist sehr spartanisch, flach, super leicht und im 0,nix demontiert und im Keller verstaut. Ein Follow me von Wolf . . leider nicht ganz billig.

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    Letztlich durch jeden selbst zu entscheiden/zu berechnen. Wenn ich mir für meine jährlich 10 Fahrten (seid 20 Jahren) nach NL jedes mal einen Anhänger leihen müsste, und hätte dafür im Schnitt 25€ ausgegeben . . . wäre ich inzwischen bei 5000€ angekommen. Da sind die Mehrtagesfahrten nach F, I, PL , noch gar nicht berücksichtigt und auch nicht die jährliche Fahrt nach Papenburg (seid 10 Jahren).

    Mit TÜV hatte ich noch nie ein Problem und die Vers./Steuer fällt kaum ins Gewicht. Habe auch nur eine Ecke auf dem Gemeinschafts Garagenhof zum abstellen und schraube ansonsten alles selbst. Meinen vorherigen kleinen offenen Kastenanhänger habe ich damals für 150€ gebraucht gekauft, für ca 100€ umgebaut und nach 15 Jahren für 250€ verkauft. Da werde ich den Teufel tun und die 100km AB bis ins Sauerland/Eifel mit der Aprilia abreißen. Die kommt auf den Anhänger (dauert 5 Minuten) und die Ausrüstung verschwindet im Kofferraum. Nach der Tour gehts dann ganz entspannt im Auto wieder nach Hause.

    Also jeder wie er kann bzw. möchte, ich finde einen eigenen Anhänger sehr praktisch und hätte einfach keinen Bock auch noch 100erte von km und Stunden auf dem Moped auf AB zu verbraten. Dafür hat die Dorso auch nur 7500€ gekostet, da sind die 1000€ für den Anhänger noch drin . . vor allem wenn ich den nach 10-15 Jahren intensiven Gebrauchs trotzdem noch gut verkauft bekomme.

    Aber wie gesagt, das muss jeder nach seiner eigenen Situation und Möglichkeiten entscheiden.

    Ich habe mir vor 6 Monaten einen neuen für 1000€ mit drei Schienen geleistet. 750kg, ungebremst von Temared. Meinen 30 Jahre alten, selbst umgebauten, konnte ich für 250€ verkaufen. Da ich den Anhänger sehr häufig für die Fahrt in Offroad taugliche Gegenden nutze, macht sich das sehr schnell bezahlt.

    Die beiden äußeren Schienen an dem sonst offenen Temared Moto3 habe ich ganz nach außen versetzt und mit je einer Vorderradwippe erweitert. Die Zwischenräume mit Siebdruckplatten belegt und die Auffahrschiene um ca 30cm verlängert. Vorne auf der Deichsel war noch Platz für eine große Alubox. So habe ich einen durchgehenden Boden und es ist Platz für drei Aprilias, wenn wir mal wieder zum Kurventraining nach Papenburg fahren.

    Bei schwacher Batterie würde sie eher gar nicht anspringen und wenn sie erstmal läuft, ist ein schwache Batt. eher nicht mehr das Problem. Wasser im Tank glaube ich auch nicht, dann müsste es immer wieder mal Aussetzter geben und nicht nur (so scheint es) immer wieder ein und derselbe Zylinder ausfallen.

    Allzulange auf nur einem Zylinder zu fahren, in der Hoffnung das sich das von selbst erledigt, ist auch keine gute Idee. Der Sprit wird nicht verbrannt, verdünnt das Öl und die Kerze ist dann eh versaut. Außerdem gelangt der unverbrannte Sprit in den Auspuff . . auch nicht gerade gut. Man müsste das schon riechen können . . am Öl und/oder am Auspuff.

    Mal abwarten was da für Antworten kommen, die grundsätzlichen Fragen wurden ja gestellt . . die lassen sich auch ohne nähere Prüfung beantworten.

    Bevor wir eine Ferndiagnose angehen, drängen sich mir ein paar Fragen auf.

    Wie lange ist die DD in deinem Besitz?

    Seid wann gibt es das Problem . . oder war es bereits bei Kauf (vorausgesetzt du hast die gebraucht gekauft) vorhanden?

    Wenn du die erst vor kurzem gekauft hast . . . mal den Vorbesitzer dazu gefragt?

    Hat die DD regelmäßige Wartung bekommen? Evtl. in einer Werkstatt? Wann war die letzte?

    Ungeachtet der Antworten, würde ich erst einmal prüfen, ob tatsächlich beide Zylinder laufen. Direkt nach dem Anlassen mal vorsichtig die Temp. an den Krümmern checken. Beide müssen nach kurzer Zeit etwa gleich warm werden. Wenn nicht, läuft einer der Zylinder nicht. Dann ist auch gleich klar, ob es der hintere oder der vordere ist.

    Wenn der Motor ab ca 5500U/Min wieder einwandfrei läuft, ist er zumindest mechanisch i.O. Also wird es wahrscheinlich an fehlender bzw. defekter Zündung des einen Zylinders liegen. Zündkerze wäre der erste Schritt und dann auch gleich die Stecker mit den integrierten Spulen. Die lassen sich auch testweise untereinander tauschen, um den Fehler ggf. mitwandern zu lassen. Ansonsten die Kabel-/Steckverbindungen zu den Steckern und die von der Motorkontrolleinheit checken. Gute und feste Masseverbindung von der Batterie zum Motor sollte gegeben sein . . .

    Hallo aus der Nachbarschaft (20km nördlich von Bochum). Mein Junior ist auch ein Robin, ebenfalls 32 Jahre jung und fährt eine RS660. Ich selbst meine zweite Dorsoduro und zwei meiner Freunde eine Shiver 750 . . . Zufälle gibts.

    Die Dichtung am Auspuff hab ich an den Maschinen sicher schon mind. 4x gewechselt. Ist etwas Fummelarbeit, aber nicht so schwierig, wenn man eine Möglichkeit zum Schrauben und etwas Werkzeug hat. Ansonsten kenne ich die Shiver und Dorso so ziemlich in und auswendig, mache fast alles selbst.

    Meine 250km Tagestouren im Sauerland sind auch sehr beliebt, davon wird es sicher bald wieder welche geben.

    Hallo Jörg und willkommen,

    das hätte ich auch so schreiben können, seit >40 Jahren mit Mopeds unterwegs und nur noch 2 Jahre bis zur Rente. Und auch der Offroad Sport hat sich bei mir vom Hobby Racer auf Endurowandern verlagert, wenn auch nach wie vor mit meiner EXC. Dafür ist es als Nachfolgerin der damaligen RSV Mille R die Dorsoduro750/900 geworden.

    und demütig und ehrfürchtig am Boden hinlegen!:heil

    Meine 110kg EXC ist da Alters - freundlicher, da läßt sich der Motorschutz (vor dem Ölwechsel erforderlich) mit einem Handgriff abnehmen, ist nicht mal geschraubt. Die Unterseite ist auf dem Seitenständer leicht zugänglich, das schaffe ich sogar mit meinen 62 Lenzen noch ganz gut. Anschließend den Scherenheber (der packt 140kg) untergeschoben und die Kiste zum Ölwechsel auf angenehme Arbeitshöhe aufgebockt.

    Mit der Tuareg wird das mit dem Gewicht aber schwierig, da käme dann tatsächlich eine Hebebühne . . oder eben eine selbstgebaute Montagebühne zum Einsatz. Es müsste einen größeren und stabileren Scherenheber geben . . das wäre evtl. auch was für die Tuareg.