Beiträge von Stefan62

Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.

Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Honda WN7 Forum

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus

    Ich finde gut, dass innerstädtische Verkehrsplanung sich eher an den Interessen der Anwohner als an denen durchfahrender Motorradfahrer orientiert. Mich nervt Tempo 30 auch, aber ich weiß, dass Leute, die an den vierspurigen Tempo 30-Straßen wohnen, von einem deutlichen Rückgang des Lärms und von mehr Lebensqualität profitieren. Die Leute, die an solchen Straßen wohnen (in Mainz an der Rheinallee Richtung Mombach an der linken Seite beispielsweise) sind im Übrigen eher die, an deren Interessen sonst weniger gedacht wird (wer will sonst schon freiwillig an einer vielbefahrenen Straße wohnen).

    In Sachen Lebensqualität rangiert Mainz im Übrigen im oberen Drittel deutscher Großstädte - auf Rang 8 der Top 50 (Quellen: IW-Städteranking, Mercer, Prognos Zukunftsatlas, Statistische Bundesamt). Im "SKL Glücksatlas" liegt Mainz auf Platz 16. Wiesbaden ist da auf dem vorletzten Platz.

    Manche Witze altern eben schlecht...

    Vor ein paar Jahren hieß es: es gibt keine Insekten mehr! Das war auch tatsächlich so. Inzwischen hat sich das aber wieder geändert. Ich bin auch nur noch am Visier putzen.

    Der Stuhlkreis hat dann wohl entschieden.
    Je länger ich darüber nachdenke, desto eher denke ich auch, die Tuareg noch mindestens zwei Jahre weiter zu fahren. Vielleicht kommt ja irgendwann ein Update, bei dem ich nicht Nein sagen kann.

    Danke für Eure Einschätzungen!

    Was ich oben geschrieben habe, Tetze . Plus Lenkererhöhung und Spiegelverlängerung. Wobei die Aprilia-Heizgriffe für die Euro 5plus-Tuareg nur noch in Verbindung mit MIA gehen, das käme also auch noch dazu. Die Umschrauberei macht - zumal mitten in der Saison - eigentlich keinen Sinn.

    Ich bin ja sehr zufrieden mit meiner 2022er Tuareg. Bisher nur kleine Probleme auf knapp 21.000 Kilometer: eine Dichtung an der Wasserpumpe wurde auf Garantie ausgewechselt, das war´s auch schon. Und eigentlich möchte ich gar kein anderes Motorrad.

    Genau die Garantie bereitet mir jetzt aber Kopfzerbrechen. Denn die (Anschluss-)Garantie läuft im September aus. Und eine weitere Verlängerung ist - laut Aprilia - nicht möglich. Eine Car Garantie ist nur über den Händler möglich und kostet angeblich 800 Euro/Jahr. Bei meiner Capo hatte ich auch im sechsten Jahr noch die Car Garantie mit ca. 350 Euro/Jahr.

    Also habe ich über einen Neukauf nachgedacht, denn ein so modernes Motorrad ohne Garantie zu fahren, ist aus meiner Sicht immer ein Balanceakt am wirtschaftlichen Totalschaden entlang, wenn wirklich mal was Gravierendes kaputt geht. Und ich will an meiner Tuareg nicht schrauben, sondern fahren. Ich hatte meine ja gebraucht mit nur 300 Kilometern, aber einem ganzen Christbaum an Zubehör gekauft, auf das ich auch nicht mehr verzichten möchte: Motorschutzbügel, Quickshifter, Heizgriffe, Koffer und Topcase, SW-Motech Hand Guards, usw.

    Für meine würde ich jetzt maximal 7.500 Euro kriegen. Eine nackte Neue oder Vorführmaschine würde bei ca. 10.000 Euro liegen - ohne den ganzen Firlefanz. Inklusive Zubehör habe ich ein Angebot von 14.200 Euro für eine nahezu komplett ausgestattete. Ich würde also nach knapp drei Jahren (ich habe sie im Sommer 2023 gekauft) gute 7.000 Euro drauflegen, um nachher das gleiche Motorrad zu fahren (die Rally kommt für mich nicht in Frage). Das klingt irgendwie unbefriedigend.

    Wie seht Ihr das? Garantie teuer verlängern lassen, weiterfahren mit dem Risiko, nicht mehr abgesichert zu sein - oder sich einfach ganz anders orientieren? Wenn ich nach Händlernähe gehe, fällt Aprilia sowieso raus und da wäre Triumph eher die Marke der Wahl.

    Schönen Gruß aus Bingen

    Stefan

    Wenn man keinen festen Platz zum Abstellen hat, kann ein eigener Hänger schnell zum Problem werden. Das ging mir eine Weile so und ich wurde regelmäßiger Kunde des Ordnungsamtes, weil ich die Zweiwochenfrist überschritten hatte. Als dann sogar der Abschleppdienst an mir verdienen wollte, habe ich den Hänger meinem Sohn überlassen.

    Ist zwar nicht mein Bike und ich bin auch eindeutig nicht der auf dem Bike, aber das habe ich vorgestern in Bangalore fotografiert und weil doch bald Ostern ist, wollte ich das mal hier einstellen.

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    Bei den Autos tun sich die chinesischen Hersteller wesentlich schwerer als bei Motorrädern.
    Der Grund ist, dass in Deutschland inzwischen 70 % aller Pkw-Zulassungen auf einen gewerblichen Halter laufen.Ein Großteil dieser Fahrzeuge ist geleast. Für günstige Leasingraten ist die Restwertkalkulation von entscheidender Bedeutung. Und genau da können die Chinesen nicht mithalten. Hals über Kopf-Rückzüge wie von Ora zerrütten das Vertrauen der Banken, welche die Leasing-Geschäfte finanzieren sollen, weil sie die flotten, die im Markt sind, massiv entwerten. Und damit wird es für die Chinesen immer schwieriger, in diesen Markt zu kommen (zumindest oberhalb des C-Segments).
    An der Unmöglichkeit, konkurrenzfähige Leasingraten anbieten zu können, sind übrigens in der Vergangenheit auch schon Alfa Romeo, Saab oder Jaguar gescheitert.
    Auf Motorräder trifft dies aber alles nicht zu. Hier ist der Restwert - zumal bei Preisen unter 10.000 € - nicht entscheidend, weil so gut wie gar nicht geleast wird. Hier geht es nur um persönliche Präferenzen, technische Daten und den Preis, der an der Maschine steht.
    Diese Rahmenbedingungen erleichtern den chinesischen Motorradherstellern, ihre Ziele in Europa auch tatsächlich zu erreichen. Welche Ausmaße das annehmen kann, sieht man an Zulassungszahlen aus Italien oder Spanien.
    Ich würde für keine chinesische Automarke die Hand ins Feuer legen, dass die in drei oder fünf Jahren in Deutschland noch präsent sein wird. Aber Motorradhersteller wie CF Moto oder Voge sind gekommen, um zu bleiben.

    Bei der ganzen Diskussion um China-Motorräder ist mir aufgefallen, dass Triumph sehr aggressiv das Pricing der Chinesen aufgreift. Klar kommen die aus Thailand, aber (ebenso wie bei RE aus Indien) hätte ich da ein besseres Gefühl. Würde ich jetzt ein neues Moped kaufen, würde ich definitiv auch dem Triumph-Händler mal einen Besuch abstatten.

    Ich hab bisher echt Glück gehabt - sowohl mit der Caponord als auch mit der Tuareg. Soweit nur sehr wenig Probleme. Aber wenn ich bereit bin, ein inzwischen ziemlich hohes Preis-Premium zu zahlen, dann erwarte ich auch in der "Customer Journey", dass alles zur Zufriedenheit läuft - gerade wenn es mal Probleme gibt.

    Will sagen: Preislich können die Europäer nicht konkurrieren, sie müssen es jetzt über Qualität und den Umgang mit dem Kunden regeln.

    Hallo Pascal,

    herzlich Willkommen hier im Forum. Ich habe meine Tuareg seit 2,5 Jahren und bin sehr zufrieden. Bin von einer Caponord 1200 Rally umgestiegen und habe es nicht bereut.

    Fahre sie einfach mal zur Probe!

    Schönen Gruß aus Bingen am Rhein

    Stefan

    Es ist halt nur schade, dass Aprilia die „Low Hanging Fruits“ nicht erntet. Aus den 660er und den 450er Plattformen ließe sich so viel mehr machen. Ich sage nur: Echte Naked Bikes statt RS mit ein bisschen weniger Verkleidung und 450er Tuareg - und gerne mit 19 und 21 Zoll.

    Die Auswirkungen der Insolvenz haben bei uns dafür gesorgt, dass die Polo Filiale in Mainz jetzt geschlossen wurde.

    Das ist schade. Die waren eigentlich immer sehr nett. Aber Wiesbaden gibt’s noch?

    Korrektur: Jetzt habe ich doch tatsächlich Louis und Polo verwechselt 😵‍💫. Der Louis in Mombach ist okay, der Polo in Hechtsheim war schnarchig.