Das ist der Gesamtmotorrad Markt in Italien für 2025. Ein einziges Fahrzeug aus dem Piaggio Konzern unter den ersten 29 und keine Aprilia. Das ist schon ziemlich ernüchternd.
Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.
Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus
Das ist der Gesamtmotorrad Markt in Italien für 2025. Ein einziges Fahrzeug aus dem Piaggio Konzern unter den ersten 29 und keine Aprilia. Das ist schon ziemlich ernüchternd.
Und auf Platz 1 eine BMW r1300gs, die Italiener haben schon Nationalstolz. ![]()
Passt zu dem was ich letztes Jahr auch auf dem Gran Sasso erlebt habe, ca. 20 Mopeds auf dem Parkplatz, alles Italiener, alle mit BMW und ich als Deutscher als einziger mit einem italienischen Moped.
Ich kenne ein paar Italiener. Die trauen den italienischen Herstellern nicht! Meine Duc von 2002 war eine Katastrophe, meine Aprilia absolut problemlos. Die Zeiten ändern sich, aber das ist noch nicht im italienischen Markt angekommen.
Da ist bei den italienischen Käufern nicht weit her mit "support your local". ![]()
Es gibt einen großen Unterschied zum dt. Markt; in D fahren fast alle Motorradfahrer zum Spaß und in der Freizeit (Ausnahmen gibt es natürlich).
In Italien gibt es sehr viele Haushalte, die "nur" ein Auto haben und das Zweirad muss ganz normal als Alltagsfahrzeug herhalten, egal ob Roller oder Motorrad.
Die meisten Mopeds in der oberen Hälfte der Statistik sind die Hobby-Fahrer, weiter unten kommen dann eher die Alltagsfahrer.
Ne Kove oder andere Chinesen sind halt nun mal deutlich günstiger als Japaner oder gar Italiener und i.d.T. stehen viele Italiener, die Geld haben auf dt. Mopeds oder auch Autos. Ein Audi oder eine BMW sind Statussymbole.
Der Nationalstolz muss halt hintenanstehen, wenn der Geldbeutel nicht mitspielt.
Ich bin oft in Ligurien und habe (Motorradfahrende) Freunde dort. Die üblichen Zweiradparkplätze sind unter der Woche voll mit Chinesen und alten Japanern, am Wochenende sieht man dann die BMWs, Harleys, Ducatis und die teuren Japaner, das sind dann die Freizeitfahrer.
Die GS auf Platz 1 muß man, glaube ich, differenziert sehen... Schon sehr lange ist wie auch bei uns die große GS das mit weitem Abstand meistverkaufte Motorrad. Ich glaube auch nicht das die deutschen GS-Fahrer die aus Nationalstolz fahren sondern weil die unter den SUV auf dem Motorradmarkt in Europa nun mal DAS Statussymbol ist und einfach nur gut fährt.
Aus dem Blickwinkel das die Hälfte der Liste "Großenduros", also sowas wie SUV sind passt das dann auch wieder...
Und in der Liste sind nur zwei BMW, nämlich ganz vorne und ganz hinten.
Dafür hat Honda allein 6 Modelle in der Liste und Yamaha wie auch der führende Chinese je 4. Dann kommen schon Kawasaki und der in Italien führende Italiener Ducati mit je 3 Modellen. Ähnlich wie BMW sind CF-Moto und Royal Enfield mit zwei Modellen dabei.
Ist denn die GS nicht auch in vielen Ländern als Behördenmoped in Betrieb ? Daher auch die hohen Stückzahlen ![]()
Der Hauptgrund für den Erfolg der GS ist die BMW Bank - und das quer durch Europa. Über 80% aller neuen GS sind finanziert.
sind finanziert.
Das glaube ich auch.
Ich beschäftige mich derzeit mit Elektrofahrzeugen und schau dazu auch diverse YT Videos. Allgemeiner Tenor, vor allem in Deutschland: Leasen, Leasen, Leasen.... sicher, der größte Teil der höher/hochpreisigen BEVs werden Geschwäftswagen sein, aber selbst im Privatsektor wird dies prolongiert...die Hersteller, die Banken, der Staat fördert, schön zu sehen an den wirklich günstigen Raten...hier in Österreich ist Leasing viel teurer.
Das Problem ist gerade bei BEV die Lage am Gebrauchtmarkt. Kaufste die heute eine Golf Diesel, kannst du sicher sein, dass du den in paar Jahren gut los wirst. Mit Elektros ist das oft nicht so, weil die Leute immer noch Angst um den Akku haben. Dabei sieht man ja mittlerweile deutlich, dass die Dinger zuverlässiger laufen als die neuen Verbrenner, die oft schon nach 4 Jahren im Ar*ch sind.
Autos sind ja heute auch nur noch für ihre Haltedauer (Leasing, Flottenfahrzeuge) optimiert, das sind oft 3 Jahre und was der nächste Halter davon hat sieht man an den Problemen. Bei den Mopeds wird es auch nicht viel anders sein wobei der Besitzer eher auch die Bank ist die sich mehr für den Restwert interessieren wird und das die Dinger noch verkaufbar sind.
An der Stelle zählt für die Kunden auch das die Kosten planbar sind und weniger die Herkunft des Herstellers, die Leute die das Moped bezahlen sind genau wie beim Auto eher in der Unterzahl.
...die Leute die das Moped bezahlen sind genau wie beim Auto eher in der Unterzahl.
Sorry - vielleicht bin ich da zu altmodisch, aber müsste ich mir für ein Moped Geld leihen, würde ich generell mal meine Lebensweise hinterfragen. Es ist ja absolut nix Schlimmes, wenn man nicht mal eben 25.000 für ne GS in der Ecke liegen hat. Aber dann fahre ich halt keine und lasse nicht den Macker raushängen. Kindergarten ist das, nix weiter.
Und die Leute, die das Moped (z.B. in Italien) als Zweitwagen nutzen und wirklich täglich brauchen, fahren in der Regel keine GS. Die fahren Transe, Roller oder Chinazeug.
Ich hab die Briefe meiner Fahrzeuge auch zu Hause und das wird sich auch nicht ändern. Was ich nicht bezahlen kann muss ich auch nicht haben, allerdings fahre ich auch kein altes Auto weil ich muss sondern weil ich es will. Kann mit den Buden der letzten 20 Jahre weder technisch noch optisch etwas anfangen.
wirklich täglich brauchen, fahren in der Regel keine GS. Die fahren Transe, Roller oder Chinazeug.
Alle, die ich kenne und die das Motorrad als Gebrauchsfahrzeug nutzen, fahren BMW, aber keine GS sondern RS oder RT. Kein Chinazeug, weil nicht zuverlässig und die Ersatzteile zu lange brauchen. Und dann gibt es natürlich noch die Leute, die sich Chinazeug kaufen, weil es eben preislich für sie noch machbar ist.
Was mich ein bisschen daran nervt ist, dass der Wegwerfmentalität, die wir uns eigentlich nicht mehr leisten können, weiter Vorschub geleistet wird.
Da hier geschrieben wird, dass man eine GS leasen kann/soll, habe ich geschaut. Das geht gar nicht, nur bis 8000km im Jahr. Toll, da kann ich ja nur bis Mai fahren. Was mach ich mit dem Rest vom Jahr?
… aber müsste ich mir für ein Moped Geld leihen, würde ich generell mal meine Lebensweise hinterfragen. …
… Aber dann fahre ich halt keine und lasse nicht den Macker raushängen. Kindergarten ist das, nix weiter. …
Ich sehe kein Problem darin, mir Geld zu leihen für etwas, was mir wichtig ist. Jeder hat eben seine Prioritäten. Allerdings sollte das - bei mir zumindest - immer gut ins verfügbare Budget passen.
In meinem Alter habe ich zudem (vermutlich) nicht mehr unendlich viel Zeit, die ich ja zudem auch „aktiv“ zu gestalten in der Lage sein muss. Also: auf was denn warten 🤔
Und ich hätte sicherlich (immer noch) eine GS, wenn sie mir nicht zu wuchtig und schwer wäre, wie z.B. auch die Multistrada oder die KTM 1290 es sind. Zwei von meinen Jungs fahren sowas (1200GS Adventure und KTM 1290 SA).
Nicht zum angeben, sondern weil sie die Motorräder geil finden!!!
Ich kann mit solchen Pauschalurteilen wenig anfangen 🤷♂️
Ist auch kein Pauschalurteil - ist meine Meinung. Ich will hier jetzt auch nicht wieder mit BMW Bashing anfangen, meine Meinung zu dem Hersteller und einem Großteil seiner Kundschaft sollte bekannt sein.
Spreche ich mit meinem Kumpel, der die Dinger seit über 30 Jahren verkauft, liege ich nicht so falsch - glaubs mir einfach.
Was mach ich mit dem Rest vom Jahr?
Mit Deinen vielen anderen Mopeds fahren ![]()
Die Aufstellung der verkauften Motorräder ist natürlich sehr interessant für uns. Doch diese Liste sagt weder was über Qualitäten , noch über Zuverlässigkeit oder Werterhaltung aus.
Mir ist egal,wer was fährt oder ob der Ofen finanziert ist.Hauptsache ne schöne Zeit miteinander.![]()
Interessant ist, das rund 2/3 zur Kategorie Enduro stradali fällt. Da hat man das Gefühl, in Europa gibt es nur noch unbefestigte Straßen.