Speichenfelgen reinigen

Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.

Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Honda WN7 Forum

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus

  • Hallo Leute,

    die 24er Tua hat ja silberne Felgen (lackiert oder gepulvert), mit einer ziemlich rauen Oberfläche.
    Mittlerweile sind die bei mir so dreckig, dass ich da heute mal drangehen musste, die sauber zu machen.

    So was habe ich noch nicht erlebt. Es ist schier unmöglich, diese Oberfläche sauber zu kriegen.
    Meine übliche Vorgehensweisen und Mittelchen haben total versagt.
    Am Ende musste ich dann mit dem Motorrad Total Reiniger (Wack Chemie, pur!) und Bürste ran. :ddown

    Das Konzentrat wird normalerweise auf stark verschmutzte Stellen (z. B. Motor) aufgesprüht und nach kurzer Einwirkzeit mit dem Dampfstrahler abgewaschen. Das Zeugs habe ich bisher nie verwendet, weil es mir zu aggressiv ist und ich nur im Notfall mit dem Dampfstrahler ans Moped rangehe.
    Aber nur damit gings.

    Wie macht ihr das?
    Erfahrungen?

  • Ich putze meine Motorräder i.d. Regel 1x zum Ende der Saison gründlich. Je nach Situation auch zwischendurch unterjährig.

    Ölreste des Kettenöler, Teerflecken und Bremsstaub haben sich bei mir noch nie nur mit aufsprühen des Reinigers und durch abspülen mit Wasser (Schlauch, Hochdruckreiniger mit Respektabstand genutzt) entfernen lassen.
    Ohne wischen/putzen mit weichem Gegenstand (Schwamm, Bürste, Lappen) nach dem Einsprühen mit Reiniger wird das nicht sauber.
    Dazu gehören insbesondere auch Felgen und Speichen.

    „Untenrum“ geht bei mir also ohne den bekannten Motorradreiniger (einsprühen, warten) UND wischen/putzen gar nix. Das gilt für jedes meiner Motorräder und der 3 von meinen Jungs.

  • Wir haben so nen Aufsatz fürn akkuschrauber - sieht aus wie ne abgebrochene Klobürste. Gibts beim Alibaba für n paar Kröten. Damit wird beim Radwechsel mal reingehalten. Das funzt mit Spüliwasser oder auch den Mopedreinigern wunderbar.

    Plus hab ich meine Felgen, mit wd 40 eingerieben - damit geht putziputzi nomma einfacher.

    Waffeln sind Pfannkuchen mit Waschbrettbauch

  • Ich kann mich nur wiederholen, mechanisch und chemisch so rangehen musste ich nie.

    Und ich hab auch mehrere Motorräder.

    Es hat übrigens auch nichts mit der Kette zu tun, es war vorne wie hinten die gleiche Schinderei. Die Oberfläche ist einfach zu rauh.

  • Ich verwende Profidrylube für die Kette.

    Die Felge ist halt im Prinzip nur staubig.

    Die Felge hat so keine Ölreste oder Teerflecken.

    Einsprühen und abspritzen genügt bei mir immer, da ich das Gefummle an der Felge nicht mag.

    Die Alufelgen reinige ich nur mit feuchtem Lappen und Geschirrtuch.

    Ich putze aber meine Mopeds nach jeder Tagestour ausser im Urlaub.

    So ist das Moped immer pickobello.:saint:

  • Speichen mit Fahrrad Reiniger einsprühen, dann mit der langen Fahrradbürste
    "abstauben". Das ist ein wenig mühsam, aber mit einem Hocker und einem Bier
    geht das besser.

    Peter

  • Besonders mit dem Bier... :hehehe
    Ich finde, das es einfacher geht wenn man nicht diese klebrigen Kettensprays nutzt. Seit ich einen Öler benutze reicht für meine Ansprüche das Abwischen mit einem trockenen Lappen, Reiniger benutze ich ganz selten. der nicht vom Öler eingeölte Teil des Motorrades wird bei mit nur mit Wasser und Microfasertuch geputzt. Da bleibt zwar etwas Patina aber das ist für mich OK.

    Hätte Gott gewollt, dass Moppeds sauber sind, wär' Spüli im Regen...

  • Das ist die Serienausstattung der Tuareg.
    Aprilia hat ein automatisches Verschmutzungssystem eingebaut. Dabei geht es darum, dem urbanen Abenteurer ein leicht heldenhaftes Outlawimage zu verschaffen, was ihn für sich und seine Umgebung als Outdoorhelden erscheinen lässt.

    Zum Einsatz kommt dafür ein offenporiges und speziell für diesen Zweck erschaffenes Leichtmetall (wird zwischen Noale und Venedig, in einem abgelegenen Ort, unter größter Geheimhaltung gefertigt).
    Dabei wird der „Heldenhafte-Offroad-Dreck“ (Aprilia Teile Nr. 214-06.004) direkt im Hohlraum zwischen Felge und Reifen eingefüllt und ab ca. 65km/h durch die Zentrifugalkraft, durch die offenporige Felge, auf die Speichen verteilt.

    Don't eat the yellow snow where the huskies go (Zappa)

    Einmal editiert, zuletzt von Frank-Karl (16. September 2025 um 11:57)

  • Günstig und gut, Petroleum.

    Riecht zwar ein wenig,

    doch nach einer gewissen Einwirkzeit wird der Schmutz gut gelöst, ohne den Lack anzugreifen.

    Eignet sich auch hervorragend, auf einen Lappen aufgetragen, um die Kette zu reinigen.

    Diesel geht auch, riecht jedoch noch strenger.