Servus Ihr Verrückten, ich bin gerade über einen Aufsatz für eine handelsübliche Ratsche gestolpert der als Drehmomentschlüssel fungieren soll. Habt Ihr damit schon Erfahrung gemacht?
Was nutzt Ihr, als Drehmomentschlüssel? ![]()
Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.
Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus
Servus Ihr Verrückten, ich bin gerade über einen Aufsatz für eine handelsübliche Ratsche gestolpert der als Drehmomentschlüssel fungieren soll. Habt Ihr damit schon Erfahrung gemacht?
Was nutzt Ihr, als Drehmomentschlüssel? ![]()
Vor Jahren schon die von Rothewald gekauft. Damals bei LOUIS.
Reicht da ein Drehmomentschlüssel oder braucht man zwei um alle Drehmomente am Motorrad abzudecken?
Ich habe zwei.
Wobei ich den kleinen nur selten nutze.
Was nutzt Ihr, als Drehmomentschlüssel?
Ich habe drei verschiedene von Proxxon (1/4", 3/8", 1/2") und decke damit von 5 - 200 Nm alles ab. Brauche sie aber auch für Moped und Fahrrad.
Ich habe 2 von Proxon für die kleineren Werte in 2 Stufen und einen Eigenmarke für die großen Werte. Ich meine, dass man schon 2 braucht, wobei ich es wichtiger finde, die Schrauben mit niedrigem Drehmoment (meist Alugewinde) an den Bremsen, Steckachsenklemme etc richtig anzuziehen, als die größeren Stahlschrauben/Gewinde. Da sind die Toleranzen größer.
Mir geht's wie MegaLagu, nutze 2. Einen kleinen hauptsächlich für die Räder von Proxxon. Und für Motorrad / Auto einen vernünftigen von Hazet.
Also bei Parkside bin ich raus. Da hätte ich sorge, dass die Toleranzen zu groß sind.
Das ist nur ein Beispielbild. ☺️
Wenn Du was gescheites willst, dann gib Dein Geld lieber für eine richtigen Drehmo aus. Es muss ja nicht gleich Gedore, Hazet oder Baco sein.
Die deutlich preiswerteren z.B.von Proxxon reichen für unsere Zwecke auch völlig
Früher war Rahsol mal gut, das war die „Billigmarke“ von Gedore, aber bis auf polierte Flächen baugleich.
Wichtig bei Drehmomentschlüssel ist es die Dinger ohne Adapter von den verschiedenen 4-Kant-Größen auf andere zu verwenden, sie satt und korrekt auf die Schraubenköpfe aufzusetzen, ohne große axiale Verschiebungen.
Das eigentliche Anwendungsbereich bei den Dinger ist aber eher keine zu großen Momente wirken zu lassen, als zu verhindern, dass Schrauben zu locker angezogen werden.
Ich habe mal einen Billigst-China-Drehmoment Schlüssel mit einem kalibrierten Snap-On verglichen. Zu meinem Erstaunen, haben beide bei der selben Kraft ausgelöst... darauf würde ich mich aber nicht verlassen.
Ich nutze für die kleinen Drehmomente den Proxxon MC15 (3-15Nm), da lag sogar ein Prüfdokument bei...
für die größeren Drehmomente habe ich einen kleinen (glaube 10-30Nm) und einen großen (glaube 20-200Nm) NoName. Bin damit immer klargekommen, mir ist noch keine Schraube abgerissen oder hat sich gelöst...
Habe einen Großen von BGS (20-120) und einem kleinen, no name für 2,5-30 Nm
Frank-Karl da bin ich voll bei Dir. Je mehr Adapter am Drehmomentschlüssel sind, verfälschen das Ergebnis.
Da ging auch mal anders ![]()
so einen habe ich auch noch, war mein erster aus den 80ern.
Ich hab'n kleinen Proxxon von 6 - 30 NM, der löst selbst nach 15 Jahren noch absolut exakt aus, Toleranz je nach Temperatur -1 bis -0,5% bis 10 NM, darüber -1 bis -1,8%. Nehme den einmal im Jahr mit zur Arbeit, packe den auf den Prüfautomaten.
Der 1/2" Hazet bis 200 NM liegt überall -3 bis (und jetzt kommts) bis +6% daneben. Eigentlich Schrott, das Teil.
Die Drehmomentschlüssel von Proxxon kannst du auch problemlos einschicken und neu kallibrieren lassen.
Hallo,
bei mir sind es 3 Drehmomentschlüssel.
4 - 20 Stahlwille
10 - 100 Gedore
40 - 200 Wera