Bremswirkung Hinterradbremse

  • Alles richtig was Du schreibst. Ich hatte den Punkt nur aufgenommen, weil ich es gerade aktuell bei Futura und Caponord hatte und beide jetzt wieder ohne rubbeln oder pulsieren bremsen.

    Hast Du nur gereinigt oder auch gleich die Dichtungen erneuert?

    Falls ja, welche hast Du für die Capo genommen?


    Danke

    Phil

    Waffeln sind Pfannkuchen mit Waschbrettbauch

  • Ich habe alles nur gereinigt. Für einen Austausch hatte ich keine Veranlassung, da noch alles dicht ist.


    Gruß

    Stephan

  • Bevor ich meine unmaßgebliche Meinung äußere hier 2 Aussagen:

    - ADAC:

    Die Hinterradbremse können Sie bei Kurvenfahrt hervorragend zur Steuerung der Schräglage des Motorrads nutzen. So können mit der Hinterradbremse stressfrei die Schräglage und der Kurvenradius korrigiert werden. Voraussetzung für eine schnelle Reaktion ist dabei, dass der Fuß bremsbereit auf dem Bremshebel liegt. Abhängig von den Eigenschaften der Hinterradbremse dürfen natürlich nur vergleichsweise sanfte Drücke eingesteuert werden. Probieren Sie es aus. Wenn die Schräglagenreserven des Reifens bereits voll ausgenutzt sind, sind die Bremsen tabu.

    - Fahrtipps: Welche Bremse ist die beste?

    Grundsätzlich ist dies abhängig von der Bremsverzögerung. Bei einer Bremsverzögerung von 2 m/s² (schwache Bremsung) ist die Bremswirkung gleich - jeweils 50 % Vorder- und 50 % Hinterradbremse. Bei einer Vollbremsung (8 m/s²) übernimmt die Vorderradbremse 82,5 % der Bremskraft und die Hinterradbremse 17,5 %. Bei wesentlich höherer Verzögerung - sofern die Fahrbahn griffig und trocken ist, wird die Bremsverteilung komplett auf die Vorderradbremse übertragen und im Extremfall wäre ein Überschlag die Folge

    Auf welche Bremse sollte man mehr Wert legen, vorne oder hinten?

    Bei höheren Verzögerungen eindeutig auf die Vorderradbremse. Bei normalen Bremsungen in der Stadt z.B. vor dem Abbiegen oder vor Kurven ist die Hinterradbremse die bessere Wahl. Insbesondere bei ganz niedrigen Geschwindigkeiten und stark eingeschlagener Lenkung verursacht die Vorderradbremse ein Kippmoment, das blitzartig zum Sturz führen kann. Also hier unbedingt die Hinterradbremse.

    ... aber das kann jeder gern nach seinem Gusto händeln bzw. er"fahren"

    Gruß JM

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    Quae praeter vulgaris

  • Da hat er aber ganz schön Recht, der ADAC :dup

    .


    nur wo nix mehr tropft is nix mehr drin
    „Wörter sind sehr einfach. Wer kann machen, machen. Wer kann nicht machen, sprechen. Wer kann nicht sprechen, der schreiben“. G.T.

  • ... bis auf die Festlegung auf Prozentanteile, es sei denn, diese sind schon für die Aprilia spezifiziert. Die können sich schon noch je nach Motorradtyp unterscheiden. So wirst Du z.B. eine Trude hinten nie zum abheben bekommen, aber durchaus das Vorderrad deutlich früher zum wegrutschen bringen. Im Gegensatz dazu hat die Shiver bei den Test's auch mit ABS gern das Hinterrad recht weit gehoben, besonders mit Sozius (was erstmal unlogisch erscheint...).

    Hätte Gott gewollt, dass Moppeds sauber sind, wär' Spüli im Regen...

    Fahren statt putzen...

  • ... bis auf die Festlegung auf Prozentanteile, es sei denn, diese sind schon für die Aprilia spezifiziert

    Klar ist das mopedabhängig, aber die Grundrichtung stimmt schon.


    Ich muß es nochmals schreiben (nicht für Dich Frank, Du weisst das), eine Hinterradbremse die blockiert, also das ABS auslöst, hat alles getan was sie kann.

    Da würden auch andere, größere Scheiben oder Beläge oder mehr Bremsdruck nichts ändern.

    Wenn Flasche voll, dann voll ;o)

    .


    nur wo nix mehr tropft is nix mehr drin
    „Wörter sind sehr einfach. Wer kann machen, machen. Wer kann nicht machen, sprechen. Wer kann nicht sprechen, der schreiben“. G.T.

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