Tacho startet immer wieder neu???

  • Hallo zusammen, ich habe das Forum durchsucht aber vielleicht nicht nach dem richtigen Stichwort, folgendes Problem:


    Nach drei Wochen stehen unter einer Plane (nasskaltes Wetter) habe ich gestern die Shiver starten wollen.

    • Zunächst kam erstmal die Meldung „Service“ , angesprungen ist sie aber trotzdem.
    • Zweimal aus und wieder an —> „Service“ ist weg.
    • Beim Fahren startet ab und zu der Tacho neu, wie vor dem Anlassen. Sieht aus wie ein Neustart der Elektronik, alle Lichter leuchten, der Drehzahlmesser macht eine komplette Bewegung, der Motor läuft aber weiter.
    • Solange ich normal fahre, ohne Lenkeinschlag, funktioniert es alles ganz normal. Enge Kurven bei langsamer Fahrt oder Rangieren ist das Problem.


    Kann es sein, dass es schon wieder ein Kabelbruch am Lenkkopf ist oder gibt es andere Ursachen für ein solches Problem?

    Ehe ich mich jetzt aufrege, ist es mir lieber egal :dance

  • Vielleicht ist irgendwo Wasser reingelaufen und beim Kurvenfahren / Rangieren ,,schwappt''das und verursacht einen Elektronikfehler ?

    Das Moped,wenn möglich mal 2-3 Tage trocken und warm abstellen,vielleicht hilft das :denk Trockenlegen.

    Liebe Grüsse aus dem Bergischen Land und alles bleibt besser ;)

    Bleibt alle negativ aber denkt positiv :-/

  • klingt fuer mich nach dem Zuendschloss. Ist Dir das unter deiner Plane nass geworden? Bewegt sich das normal oder ist das ausgeleiert?

    Manchmal braucht es eine ganze Tankfüllung, um klar denken zu können.

  • Nass ist sie nicht geworden, sie hat unter der guten „HG-Rain-Plane“ gestanden, mit der gab es bisher noch nie Probleme.

    Evtl. war die Luftfeuchtigkeit zu hoch, dank April-,Mai-Schmuddelwetter, aber das hat bisher höchstens mal zu Startschwierigkeiten geführt. Damit meine ich, dass ich den Anlasser dann etwas länger als üblich oder zweimal betätigen musste.


    Schwappen oder wackeln tut nix, ausgeleiert ist das Zündschloss nicht.

    Ehe ich mich jetzt aufrege, ist es mir lieber egal :dance

  • Dann man vom billigen zum teuren.

    Sicherungen alle drin, nichts wackelt, nichts lose?

    Steckverbingungen am Zuendschloss alle drauf und haben Kontakt.

    Killschalter ist nicht oxidiert

    Manchmal braucht es eine ganze Tankfüllung, um klar denken zu können.

    • Offizieller Beitrag

    Wenn es ein Kabel am Lenkkopf sein sollte, dann könnte man versuchen, mit laufendem Motor (im Stand auf dem Seitenständer), den Kabelbaum zu bewegen um evtl. eine Reaktion des Tachos zu sehen. Denke, das geht noch besser wenn das Motorrad mit einem Heber hinten einen sicheren Stand hat und man auch Lenkbewegungen machen kann ohne die Gefahr, dass die Shiver umfällt.

    .

    Glück kann man nicht kaufen - aber ein Motorrad und damit fahren - dann ist man ganz nah dran. :)
    - Shiver 750 (2011-2018, >44 tkm) & Shiver 750 ABS (2018-... >53 tkm) - Nun mit >Megaöler = GPS-Kettenoiler
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    ...das größte zusammenhängende Vulkangebiet Mitteleuropas.(Wikipedia)

  • Hey,


    evtl muss sie ja nicht mal dabei laufen. Nur Zündung an und mal die Shiver zu beiden seiten neigen soweit du sie halten kannst. Danach Lenkbewegungen machen. So könntest du es eingrenzen. Aber nur Luftfeuchtigkeit sollte keine derartigen Fehler hervorrufen. Unter einer Plane kondensiert auch nicht so viel Wasser das es irgendwo reinläuft. Oder es ist ein Stecker nicht richtig zusammengesteckt (evtl bei der von dir erwähnten Kabelbaumreparatur)? Aber dann würde es eher bei Vibrationen auftreten...

    Hast du beim letzten Kabelbaumproblem nen neuen verbaut oder am Kabelbaum repariert?


    Gruß Christian :super

  • Danke für Euer Mitgefühl ;) und die Tipps, ich werde Eure ToDo-Liste mal abarbeiten und dann melde ich mich dann wieder.


    Kann aber ein paar Tage dauern, im Moment macht das Wetter nicht mit. Und ohne Garage würde ich das Problem, sollte es ein Wasserproblem sein, sicher noch verschlimmern.

    Ehe ich mich jetzt aufrege, ist es mir lieber egal :dance

  • für mich auch eher ein elektrisches Problem.


    Ich hatte mal eine ähnliche Situation je nach Lenkerbewegungen bei einem Oldtimer.

    Habe den Kabelbaum kontrolliert und festgestellt, dass ein Kabel am Lenkkopf örtlich durchgescheuert war und je nach Lenker-Einschlag hat's einen "kleinen" Kurzschuss gegeben. Das "blanke" Kabel hat also je nach Situation den Rahmen (Masse) berührt. Ebenso, bei jeder Betätigung des Kupplungshebels, hat es das Scheinwerferlicht kurz unterbrochen. Den Bowdenzug hat beim Kuppeln das blanke Kabel an den Rahmen gestossen...


    PS: ich war an einem Brems- und Fahrtraining für Oldtimer mit dieser Zwiebel gefahren und bei der Hinfahrt hatte ich die ersten Probleme bekommen. Bin dann trotzdem hingefahren, musste mir aber den ganzen Tag einiges anhören... Discoscheinwerfer, Wackelfredi und ähnliches... :jester

  • Die Sache hat sich erledigt.

    Ich habe es zwar nicht selbst finden können aber die Werkstatt hat eine Litze im Kabelbaum gefunden, die in der Isolierung gerissen war.

    Litze geflickt - zack, alles läuft wieder normal.


    Wenigstens habe ich den Schrauber diesmal vom sinnlosen Rumprobieren (Austausch diverser Komponenten) abhalten können.

    Zwar kam er kurz auf die Idee, sich von Jürgen einen Tacho auszuleihen, um den mal auszuprobieren, auch das Zündschloss wolltet er (zur Probe) mal tauschen. Das habe ich ihm aber ausreden können, so hat er gleich nach dem Kabelbaum geschaut und auch was gefunden.


    Trotzdem Danke für die Tipps

    Ehe ich mich jetzt aufrege, ist es mir lieber egal :dance

  • Daraus hat der Schrauber hoffentlich was für die Zukunft mitgenommen...

    Hätte Gott gewollt, dass Moppeds sauber sind, wär' Spüli im Regen...

    Fahren statt putzen...

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