Beiträge von valkrider

    Mit absoluten Verbrauchszahlen rumzuwerfen, bringt eh nicht viel. Der Verbrauch ist stark vom Fahrstil abhängig. Und sollte es tatsächlich jemand schaffen, die Capo mit 9 Litern zu bewegen, dann fährt der ne BMW GS auch nicht unter 8. (wobei ich die 9 Liter eh für ne Legende halte oder für Schaumschlägerei a la "ich bin ja so dermaßen hart am Gas, dass ich mindestens 9 Liter verbrauche")


    In meinem Bekanntenkreis gibt's jetzt einige GS Fahrer, und nach meinen Erfahrungen verbrauche ich mit der Capo bei gleicher Fahrweise etwa einen Liter mehr auf 100 km. Ich fahre im Schnitt 15.000 km im Jahr, davon 10.000 mit der Capo. Macht also aktuell rund 130 EUR Mehrkosten pro Jahr. Das kann ich jetzt gerade noch so verkraften, ohne unter die Armutsgrenze zu fallen.


    Ich liebe meine Dicke, für mich ist sie das perfekte Moped. Saubequem, extrem geiler Sound und lässt sich auch durchaus zügig bewegen.

    ...der Tourenguid ist auch noch nicht genannt worden...
    Im Winter planen ,terminieren und Alles verwalten bzw. organisieren und im Sommer dann die Touren in den tollsten Ecken runter reißen...
    ...Naja ist auch schon etwas überlaufen...


    Klingt auch besser als es ist. Du bist dann Dienstleister und musst machen was deinen Kunden gefällt. Und es gibt immer einen gewissen Anteil an Leuten, die dir das fahren vermiest weil du ihnen gar nichts recht machen kannst. Und die sind dann meistens noch der Meinung, dass sie viel Geld für deine Arbeit bezahlen und du deswegen gefälligst dafür Sorge zu tragen hast, dass jeder ihrer Wünsche erfüllt wird. Selbst wenn du mit 60 über die Landstraße fährst, gibt's Beschwerden, dass du nur am heizen bist. Als Reiseveranstalter darfst du dann sehen, wie du die Querulanten ruhig stellst ohne dass der Rest deiner Kunden den Spaß verliert. Wenn ich den Job machen müsste, wäre ich irgendwann im Knast, weil ich so nen Dauermeckerfritzen, der meint, weil er Geld für eine motorradtour bezahlt, hat er das Anrecht auf einen persönlichen Arschabwischer, in irgendeiner Schlucht entsorgt hätte. Klingt jetzt alles etwas drastisch, aber ich hab da durch bekannte in der Branche schon einiges mitbekommen. Es gibt sicher viele tolle Momente, aber leider auch viele andere.


    Davon abgesehen, dass du als 'Angestellter' Tourguide kein Geld verdienst und als selbständiger Unternehmer steckt da einiges an Arbeit drin, wenn du davon leben willst.

    Ein 180er spannt sich auf einer 6 Zoll Felge in etwa auf die gleiche Breite wie ein 190er, optisch ist es also egal. Durch die breite Felge wird der 180er von der Kontur aber flacher, was sich auf das Fahrverhalten auswirkt. Generell sollte der Reifen zur Felge passen, und auf die 6 Zoll Felge gehört eher ein 190er. Generell wäre es sicherlich dem Fahrverhalten zuträglich, wenn die Capo einen 180er auf einer 5,5 Zoll Felge hätte. Hat sie aber nicht.


    Ansonsten ist das Thema sinnvoll oder Show hier schon ausgiebig diskutiert worden und für mich damit durch. Vielleicht findet sich ja nicht nur ein Theoretiker,sondern auch jemand, der's schon praktisch probiert hat.

    Jetzt bin ich verwirrt. Dass ich die Motordrehzahl brauch, um in Verbindung mit der Geschwindigkeit den Gang errechnen zu können, ist mir ja noch klar. Deswegen funzt auch die Ganganzeige nicht mehr, wenn die Übersetzung geändert wird. Schließlich dreht der Motor ja mit der kurzen Übersetzung auch höher.


    Aber wozu brauche ich die Motordrehzahl, um die Geschwindigkeit zu errechnen? Dafür sollte doch die Raddrehzahl mehr als ausreichen. Je schneller das Rad dreht, desto schneller ist das Moped.

    Abg Brötchen ist allerdings nur die angegossene Nase, an der der Heckrahmen angeschraubt ist. Änder Stelle ist nicht n nicht gerade viel Material vorhanden. Die oberen Befestigungspunkte sind nicht betroffen.


    Und unter der Voraussetzung, dass bei einem Sturz immer ziemliche Kräfte auf das Fahrzeug einwirken, dürfte dann ja jeder Unfall ein Totalschaden sein, da man ja nie weiß, ob nicht irgendwo Mikrobeschädigungen vorliegen. Dann muss ja jede Werkstatt immer auf Nummer sicher gehen.

    Hallo zusammen,


    ich bin grade leicht verärgert über die Werkstatt meines geringsten Misstrauens. Hintergrund ist folgender:


    ein Freund von mir hatte leider vor kurzem einen Unfall mit seiner Shiver. Das wichtigste - er ist verletzt, aber er wird ohne bleibende Schäden davon kommen. Seine Shiver sieht eigentlich auch ganz gut aus, aber leider ist das linke Alu-Rahmenteil (Schwingenhalter) an der Stelle, an der der Heckrahmen angeschraubt ist, gebrochen.


    Nachdem dieses Teil ja für rund 350 EUR bestellbar ist, war ich jetzt der Meinung, der Schaden ließe sich mit überschaubarem Aufwand reparieren. Nun kam die Überraschung - mein Freund hat das Moped bei unsere Aprilia Werkstatt transportieren lassen, und laut deren Auskunft darf das Rahmenteil nicht einzeln getauscht werden. Der Austausch eines einzelnen Rahmenteils wäre von Aprilia Deutschland untersagt, es müsse immer der komplette dreiteilige Rahmen getauscht werden. Soweit die Aussage des Firmeninhabers. Auf telefonische Nachfrage hat mir der Geselle dies bestätigt und erklärt, dass durch den Austausch eines einzelnen Teils die Rahmengeometrie beeinflusst würde. Der Werkstattmeister, den ich immer als kompetent und fair eingeschätzt hatte, ist leider zurzeit in Urlaub.


    Ehrlich gesagt fühle ich mich aktuell etwas verarscht und frage mich, ob die Leute dort einfach nur inkompetent sind oder ob mein Freund über den Tisch gezogen werden soll. Dass der komplette Rahmen auf weitere Schäden untersucht werden muss, ist klar. Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Aprilia ein Ersatzteil verkauft und gleichzeitig den Werkstätten die Montage verbietet. Und dass die Rahmengeometrie beeinflusst wird, sollte doch wohl ein Scherz sein. Oder ist die Fertigungstoleranz bei Aprilia so schlecht, dass die Rahmenteile immer individuell aufeinander angepasst werden müssen? Dann dürfte Aprilia doch nur komplett vormontierte Rahmen verkaufen.


    Natürlich besteht immer noch die Möglichkeit, dass der Händler die Wahrheit sagt. Daher würde mich mal interessieren, ob hier jemand dessen Aussagen bestätigen kann.

    Naja, bei 50 hab ich sowieso immer das Gefühl, ich parke noch am Straßenrand, da machen 2 Km/h mehr oder weniger auch nix aus... :-/


    Bin mal auf die Ergebnisse deines Tests gespannt

    Auf der Shiver mit der 6 Zoll Felge hat mir der 190er Hinterreifen deutlich besser gefallen als der Serien 180er. Da die Capo ja auch eine 6 Zoll Felge hat, wäre es evtl nicht verkehrt, auch dort den 190er zu fahren. Hat das schon mal jemand versucht und wie sind die Erfahrungen?


    Bitte macht jetzt keine Legalitätsdiskussion auf, ich weiß selbst, dass der 190er bei der Capo nicht in der COC steht und die Freigabe von Pirelli zumindest sehr fragwürdig ist. Mich würde nur interessieren, wer damit Erfahrungen hat und wie die aussehen.

    Also ich hab keinen speedohealer verbaut und nach dem neuen Ritzel auch keinen großen Unterschied in der Tachoabweichung festgestellt (Vergleich Tacho/GPS). Trotzdem hab ich auch schon mal am speedohealer überlegt, um die Abweichung zu reduzieren und wäre daher auch an Erfahrungen interessiert.

    Meine Schulter ist zwar noch nicht wieder völlig ok, bis alles wieder einigermaßen vollständig beweglich ist, wird's wohl noch ein paar Nonate dauern. Zum Mopedfahren reicht's aber inzwischen, also hab ich jetzt auch mal ein paar Testtouren mit der Resobox gedreht. Und im Moment bin ich noch etwas zwiegespalten.


    Die Box macht genau das was sie soll, das Drehmoment kommt jetzt sehr linear, Ortsdurchfahrten gehen auch mal im fünften, generell fahre ich jetzt meist einen Gang höher als vorher. Und trotzdem schiebt die Capo sauber und kräftig an, wenn man das Gas aufzieht.


    Warum bin ich jetzt trotzdem nicht so ganz überzeugt? Die Box hat das zweistufige Verhalten des Capomotors abgestellt. Vorher konnte man unter 4000 Touren gemütlich rumbrummeln, bei 4000 ging die Klappe im Puff auf und es gab einen Kick. Jetzt schiebt die Dicke untenrum deutlich kräftiger an, aber der Kick ist weg. Eigentlich ist das bestimmt das bessere Verhalten, aber ich fand das etwas 'rotzige' Verhalten vorher doch schon ganz witzig.


    Am Verbrauch hat sich die Box positiv bemerkbar gemacht. Sie bewirkt zwar keine Wunder, aber vorher ging die Capo so zwischen 260 und 275 Km auf Reserve, jetzt so zwischen 290 und 300. wobei man das mal langfristig beobachten muss, aktuell fahre ich sicher noch etwas zurückhaltender als vor dem Unfall.

    Also meine Capo braucht definitiv keinen Lenkungsdämpfer. Ich hab sie zwar erst zweimal mit über 220 über die Bahn gescheucht, einmal mit dem Serien-Qualifier, montierten Handschützern und Lenkergewichten, einmal mit dem Angel GT, ohne Handschützer und ohne Lenkergewichte. Beide Male gab's absolut keine Probleme mit Pendeln, trotz nicht gerade enganliegender Textilkleidung liegt meine Dicke absolut stabil.

    Hatte ich bei meiner Shiver auch. Das fing so bei 10.000 Km ganz harmlos an, mit der Zeit hat es beim Bremsen aus niedrigen Geschwindigkeiten (Schritttempo) immer mehr pulsiert, bei normalem Tempo ist nix zu spüren. Irgendwann hat sich das Pulsieren aber nicht mehr weiter verstärkt und bis 40.000 Km hat die Scheibe bisher gehalten.

    Beim Underseat geb ich dir Recht, ein under engine Auspuff würde den Schwerpunkt optimieren und ist Koffertauglicher. Meine weiter Wunschliste für den Nachfolger? ich würde mir den konifizierten Lenker der ersten Generation zurück wünschen, eine Leistung von echten 100 PS bis 106 PS, maximal 200 Kilo Gewicht und die Option, die netten elektronischen Spielereien wie Kurven ABS, Traktionskontrolle und aktives Fahrwerk dazu buchen zu können. Wobei mir auch klar ist, dass soviel Elektronik in der Mttelklasse preislich schwer umzusetzen ist.


    Die Motorcharakteristik und die 3 Mappings dürfen gerne unangetastet bleiben. Mehr Drehmoment geht natürlich immer. Ergonomisch und optisch gibt's nicht viel zu verbessern, die Shiver ist immer noch eins der schönsten Mopeds in der Mittelklasse.

    16er Ritzel ist natürlich illegal, das darf man nicht und damit erlischt die BE. Leute, die sich für die Caponord Reifenfreigaben besorgen, sollten ab hier nicht mehr weiterlesen.


    Für alle anderen - das 16er Ritzel bringt eine deutliche Verbesserung, gerade auf engen Strecken und in Spitzkehren ist die Capo deutlich angenehmer fahrbar. In Kehren, die man vorher im ersten fahren musste, reicht jetzt der zweite Gang. Mir gefällt's.

    Moin Dino,


    Die Diskussion kannst du dir hier sparen. Du hast zwar Recht, bei der Capo ebenso wie bei der Shiver gibt's keinem Reifenbindung und du darfst alles fahren. Im Gegensatz zu manchen KTMs steht nämlich nichts davon in COC oder Zulassungsbescheinigung. Im Falle der Caponord hätte der IPad Polizist erst gar keine Mängelkarte ausgestellt, da sein IPad ihm auch das mit der fehlenden Reifenbindung verraten hätte. Und wenn doch, wäre das spätestens beim TÜV einkassiert worden.


    Aber das interessiert nicht jeden, und wenn jemand der Meinung ist, dass man immer eine UB oder Freigabe braucht, dann soll derjenige halt nur solche Reifen fahren. Genau darauf spekulieren ja manche Hersteller, wenn sie Freigaben für Mopeds ohne Reifenbindung ins Netz stellen.


    Übrigens noch 2 Anekdoten zum Thema:


    Honda mit Reifenbindung - in der Verkehrskontrolle bekam ich eine Mängelkarte, weil in der Freigabe eine falsche Größe eingetragen war (so wie bei der oben verlinkten) auch der Hinweis auf die im Kfz Schein eingetragene Größe half nix, ich durfte erst eine korrigierte Freigabe besorgen und dann zum TÜV. Eine Freigabe schützt also nicht in jedem Fall vor Ärger


    BMW mit Reifenbindung - auf dem Moped meiner Frau war beim TÜV Termin der werksseitig montierte Metzeler aufgezogen. Der TÜV Prüfer verweigert die Plakette, weil ich für den Reifen keine Freigabe dabei habe. Mein Hinweis, dass ich die nicht brauche, weil es sich ja um den Reifen handelt, der in der BE steht, war ihm egal, man brauche angeblic für jeden Reifen eine Freigabe. Nach einer halbstündigen Internetrecherche seinerseits war ich dann langsam ausreichend verärgert und konnte seinen Chef einschalten. Danach war das Problem recht schnell geklärt. Hier hätte mir eine Freigabe tatsächlich geholfen. Aber nur weil der Prüfer keine Ahnung von seinem Job hatte. Und sein Gesicht, als sein Chef ihm den Kopf gewaschen hat, war's wert.

    Eine Reifenbindung besteht dann, wenn sie im COC steht, genau so wie die früher im Kfz Brief (und -Schein) eingetragen sein musste. Die Caponord hat nix im COC stehen, also gibt's keine Reifenbindung. Lediglich die dort angegebenen Werte (Größe, Geschwindigkeits- und Lastindex) müssen beachtet werden. Selbst der Link von Claus sagt nix anderes. Wer bei Diskussionen mit TÜV oder Polizei auf Nummer sicher gehen will, kann sich eine Kopie des COC einstecken. Muss man aber nicht.



    Mit Freigaben wie der obigen nutzen die Reifenhersteller nur die Unsicherheit der Kunden aus, sonst haben die bei der Capo keinen Sinn. Die obige ist sogar völlig wertlos, da die Reifengrößen für das angegebene Modell laut COC gar nicht zugelassen sind.

    Den TomTom Stecker findet man, wenn man die Scheibe demontiert, darunter sind noch 2 Kunststoffdeckel, die jeweils mit 2 Inbusschrauben befestigt sind. Die müssen auch ab, und unter dem Instrumentenpanel findest du dann ein Kabel mit dem grünen TomTom Stecker. Einfach den Kabelbinder aufschneiden und das Kabel durch die dafür vorgesehene Durchführung nach außen führen. Geht alles ganz simpel, insgesamt sind 8 Schrauben auf- und wieder zuzudrehen und fertig ist alles.


    Warum Aprilia das Ausstattungsdetail fast völlig verschweigt, ist mir ein Rätsel.


    An der neuen Guzzi eines Bekannten ist übrigens das gleiche Kabel ab Werk verbaut und auch mein Bekannter hatte keine Ahnung, wofür das Ding überhaupt gut ist, da Piaggio auch da nix davon erwähnt hat.