Beiträge von SL1975

    Blackjack : völlig richtig, die 80-95 PS waren darauf bezogen, dass das m.E. für so ein Landstraßen-Tourenmotorrad völlig ausreichend ist. Ich denke auch dass die 660er Modelle bauartbedingt näher bei 80 als bei 95 PS liegen werden.:jop


    Jonny1411 : Rotax war einmal. Die aktuellen Twins werden bei Loncin in China gefertigt, gelten aber trotzdem als robust. Meine Frau fährt zur Zeit viel mit der RnineT und da hat es ihr BMW etwas angetan. Ich kann mit diesen "Brot und Butter Modellen" nichts anfangen und würde eher auf die KTM (wegen des tollen Motors) oder vor allem die Moto Guzzi (wegen des Gesamtkonzept) setzen.


    Aber jetzt warten wir definitiv mal die EICMA ab. :dance


    Gruß

    Stephan

    Dann muss ich tatsächlich die EICMA abwarten. Sind gerade am Überlegen, welches Motorrad wir als Ersatz für die KTM Duke 690 nehmen und es soll für meine Frau in Richtung Mittelklasse Tourer/Reiseenduro gehen. Bislang war der Fokus auf:

    - KTM Adventure 790

    - BMW F750GS

    - Moto Guzzi V85TT


    Aber eine Tuareg 660, leicht, handlich und mit 80-95 PS wäre perfekt

    Ich hatte im Urlaub vor zwei Jahren einen defekten Simmerring am rechten Holm. Da ich nicht wusste, ob und wie sich das auf das ADD auswirkt, habe ich ganz kurzfristig bei einem Fahrwerksspezialisten den Wechsel durchführen lassen. Danach war das Ansprechverhalten und die Dämpfung deutlich schlechter als zuvor. Zum Glück war der Simmerring gleich wieder undicht (warum auch immer) und beim 20.000er Service gab es beim Händler meines Vertrauens auf Garantie noch mal neue Simmerringe. Jetzt ist es wieder perfekt. Evtl. ist das ADD sehr empfindlich bei nicht absolut korrekter Menge bzw. Viskosität des Gabelöls.


    Gruß

    Stephan

    Habe jetzt mal alle meine ABEs durchforstet. Ich habe keine einzige, bei der Bezug auf den Original-/Serienzustand genommen wird. Und das sind bei Futura, Caponord, RnineT, Shiver und Duke wirklich einige.

    Von daher sehe ich das Thema eher gelassen :jop


    Gruß

    Stephan

    das ist sicherlich ein argument, ich habe es aber aufgrund der nicht vorhandenen erfahrungen bisher gescheut, kellermann zu kaufen, da mir niemand verlässlich sagen konnte, ob die ohne widerstände funktionieren.

    Ich habe mich auch lange gesträubt und habe eher zu günstigen LED Blinker gegriffen. Gab aber immer wieder Probleme:

    - einzelne LEDs defekt

    - sehr geringe Helligkeit und dadurch mangelhafte Sicherheit

    - Probleme mit den Widerständen.


    Mittlerweile habe ich an der Caponord vorne die Micro Rhombus und hinten die Atto, an der RnineT vorne die Pico 1000 Dark und hinten die Micro S DF und an der Shiver meines Sohnes rundum die Micro Rhombus. Sind alle absolut empfehlenswert.


    Gruß

    Stephan

    Also ich habe an fast allen Motorrädern Kellermann Blinker und die sind qualitativ und bezogen auf die Leuchtkraft in jedem Fall deutlich besser, als die Alternativen, die ich bislang benutzt hatte oder noch habe.

    Das Standard Modell Rhombus kostet z.B. bei den regelmäßigen Louis Gutschein Aktionen (wie gerade bis 06.10.) auch nur 40 Euro pro Blinker.


    Sicher kann man immer über den Preis diskutieren, aber wenn ich die original LED Blinker von Aprilia zum Vergleich nehme <X, gebe ich gerne ein paar Euro mehr aus.


    Gruß

    Stephan

    Wir haben vor zwei Jahren die gleichen Überlegungen angestellt. Da unser Sohn auch recht groß ist, war der erste Blick Richtung Enduro oder Supermoto.


    Die Yamaha ist nicht mehr so häufig in gutem Zustand zu kaufen. Entweder sind sie verbastelt, übel zugerichtet oder preislich total überzogen.

    Natürlich fand ich Tuono oder SX sehr attraktiv, sind aber aus meiner Sicht sehr billig gemacht, haben nur vorne ABS und sind mit sehr minderwertigen Reifen und Kettensatz ausgestattet.


    Am Ende fiel unsere Entscheidung auf die KTM Duke 125 ABS. Er hatte für ein zwei Jahre altes und sehr gepflegtes Modell mit ca. 9.000 km auf der Uhr dann 2.850 Euro bezahlt. Die KTM war super zuverlässig und benötigt unter 3 Liter auf 100 km. In zwei Jahren ist er Sommer wie Winter zur Schule gefahren und hat mit uns gemeinsam zwei Urlaubsreisen bis Kroatien bzw. in die Provence gemacht. Alles ohne Pannen und Ausfälle. Er hatte zwei kleine Rutscher ohne Folgeschäden und nach zwei Jahren mit 38.500 km ging sie diesen Sommer für 2.100 Euro an den nächsten Nutzer weiter.


    Gruß

    Stephan


    P.S. Jetzt fährt er Shiver =)

    Da die Aprilias gar kein Relais für die Blinker haben, wirst Du mit dem lastunabhängigen Relais keinen Erfolg haben.


    Es gibt mittlerweile einige gute LED Blinker, die ohne Widerstände einwandfrei funktionieren. Bevor Du also mit Widerständen experimentierst würde ich eher vernünftige Blinker kaufen.


    Gruß

    Stephan

    Meine Futura habe ich auch kurz vor Ablauf des damaligen Saisonkennzeichens Probe gefahren. Nachdem wir uns beim Preis zunächst nicht einig waren, habe ich mich nach Ablauf noch einmal in Erinnerung gebracht und weiterhin mein Interesse bekundet. Dann hat es ganz schnell geklappt, da der Verkäufer natürlich das Motorrad nicht noch einmal ein halbes Jahr in der Garage haben wollte.

    Bei der Caponord war es der Euro 3 Schlussverkauf am Ende des Jahres und auch hier war ein ordentliches Schnäppchen möglich.


    Ich glaube aber nicht, dass sich daraus eine Regel ableiten lässt. Schnäppchen oder einfach gute Angebote gibt es auch in der Sasion zwischendurch immer mal wieder.


    Gruß

    Stephan

    ...Um den schärfsten Modus ein zu schalten der die Wheelie- und Stoppiekontrolle ausschaltet und alle anderen Sicherheitsssysteme auf ein Minimum reduziert, sowie Gasannahme anpasst, muss man einen Codierstecker einbauen. Nur dann ist der Dynamic Pro Modus anwählbar. Gedacht eigentlich für Rennstreckenbetrieb.

    Eigentlich ja eine Frechheit, oder?


    Das ist ja mittlerweile bei den deutschen Pkw Premiumherstellern gängige Praxis und hält jetzt bei BMW und KTM auch bei den Motorrädern Einzug. Die technischen und systemseitigen Voraussetzungen im Fahrzeug sind bereits geschaffen und die Kosten in der Produktion auch einkalkuliert. Damit der Kunde die Optionen aber nutzen kann, muss er noch mal Geld in die Hand. Ist echt ein interessantes (?!) Geschäftsmodell.


    Gruß

    Stephan

    katastrofuli und SL1975

    Wenn das mit dem Zeitintervall alle 12 Monate so ist, wo steht das dann? In der Bedienungsanleitung definitiv nicht. Die habe ich mehrmals genauestens durchforstet.

    Das ist wohl echt ein Problem. Gab im V4 Forum mal eine lange Diskussion darüber, da das von Aprilia einfach zwischendurch geändert wurde und da natürlich nicht alle Besitzer informiert wurden bzw. informiert werden konnten.


    Ich hatte bei Falco, Futura, Dorsoduro 750 und jetzt der Caponord definitiv nur die Kilometer Intervalle. So steht es auch in den entsprechenden Handbüchern und es gab auch bei keinem Garantiefall irgendwelche Diskussionen.

    Bei den Modellen ab Euro 4 wurde das dann geändert.


    Was mich verwundert ist das Dokument von MegaLagu, denn auch die Shiver 750 hatte nie Zeitintervalle. Sollte das nachträglich geändert worden sein, dann wäre es aber ohne Relevanz, da diese Modelle eigentlich alle aus der Garantie raus sind.


    Gruß

    Stephan

    Früher war Aprilia einer der wenigen Hersteller die nur Kilometerintervalle, aber keine Zeitintervalle (z.B. 1x jährlich bzw. alle 12 Monate) vorgegeben hat. Das fand ich perfekt, ist aber seit den Euro 4 Modellen Geschichte. Jetzt haben alle die 10.000er bzw. alle 12 Monate Vorgabe.


    Gruß

    Stephan

    Die hintere Bremse der Caponord funktioniert normalerweise recht gut und auch das ABS regelt vernünftig. Kein Vergleich zu den hinteren Alibi Bremsen der früheren 1000er Modelle von Aprilia. Da ich nach 28.000 km immer noch die ersten Beläge hinten drin habe, kann ich zu einem Austausch nichts sagen.

    Vorne habe ich die roten Brembo und die sind in jedem Fall besser als die original Beläge.


    Gruß

    Stephan


    P.S. Hast Du die kurze MRA Scheibe montiert? Dann bist Du mir am Samstag in der Eifel entgegen gekommen :]

    Heute 300 km bei absolut perfektem Wetter in der Eifel gewesen. Hoffentlich wird es nächste Woche zur Saisonabschlusstour auch so schön.

    Mir kam eine weiße Caponord mit der Mini MRA Scheibe kurz nach Hönningen entgegen. Ich vermute, dass das die alte Capo von Köcky war :wink


    Gruß

    Stephan

    Hallo Michael,


    gute Idee mit der Caponord :jop


    Häufige Probleme mit dem ADD sind eigentlich nicht bekannt, im Gegenteil. Es arbeitet sehr zuverlässig und ist eigentlich der große Mehrwert bei der TP oder der Rally.

    Als Schwachstellen gelten die Tankgeber der 1. Generation, die in jedem Fall früher oder später ausfallen und bei den meisten Capos mittlerweile wohl getauscht wurden. Hin und wieder gibt es Probleme mit den Gabelsimmerringen und auch die Züge der Auspuffklappe nerven manchmal.Der Motor selbst ist Dir bestimmt aus der DD 1200 bekannt und gilt als sehr robust.

    Wenn ich die Erfahrungen aus den letzten Caponord Treffen mal zusammen fasse, dann ist die Masse sehr zufrieden mit dem Motorrad.


    Eine TP aus 2013 für 10.000 EUR ist aus meiner Sicht völlig überteuert. Die TP wurde Ende 2016 für 12-13.000 EUR verramscht, daher ist das Preisniveau eigentlich recht niedrig, lediglich die Rally wird etwas teurer gehandelt.


    Gruß aus dem Nachbarlandkreis

    Stephan