Winterschlaf

  • Hallo zusammen
    Hab meine Bella heute in den Winterschlaf geschickt. :sleeping:
    Schön Geputzt, Vollgetankt, Batterie ausgebaut und....
    Was macht ihr denn noch zusätzlich, damit ihr sie in der neuen Saison wieder problemlos in Betrieb nehmen könnt??
    Was macht ihr mit der Batterie?? Hab sie jetzt erst mal an ein Batterieerhaltungsladegerät ?( ?( gehängt, mir ist aber nicht wohl dabei sie die ganze Zeit unbeobachtet im Keller zu lassen. Kann ich da nicht einfach die Batterie einfach in gewissen abständen für einen halben Tag an das Gerät hängen??
    Bin auf eure antworten gespannt.
    Grüße der Jugg

  • Interessante Produkte für die Aprilia Shiver bei Amazon:

  • Hallo Jugg, alles richtig. Aber Du brauchst doch die Batterie nicht stängig am Gerät lassen. Einfach laden und ab in den Kellereingang. Hier ist es nicht zu warm bzw. zu kalt - fertig. Das Mopped schön reinigen und mit feinem Öl ( WD40 oder Balistol) metallische und Kunstoffteile einsprühen und abwischen. Steckverbindungen mit Kontaktspray. Auf die Front und Heckständer abstellen . Abdeckplane und fertig. Tank voll machen bei Stahltanks wichtig !!


    Grüße Lothar


    .

  • .... Tank voll machen bei Stahltanks wichtig !!


    Unsere Bellas haben doch einen Kunststofftank.!?

    was kann den pasieren wenn ich die steckverbindungen nicht mit kontaktspray einsprühe???

    Eigentlich nicht viel, seidenn du überwinters unter freiem Himmel.

  • was kann den pasieren wenn ich die steckverbindungen nicht mit kontaktspray einsprühe???


    Dann kommt bald der Kupferwurm (aus der Familie der Korrosionaden) und frisst Deinen Strom. Je älter das Bike, desto mehr Appetit hat er. ;)


    LG


    Claus

    Das Gas ist rechts!


    ... zumindest war es das bisher bei: Hercules MK4 X, Vespa 125 Primavera, Yamaha SR 500, Moto Guzzi V 65, Yamaha TR 1, Ducati 900 SS, Honda CB 250 RS, Aprilia 125 AF1 Sport Pro, Honda NTV 650, Suzuki GSX 750 1AE, Aprilia Mana NA 850, KTM 990 SMT, KTM ADVENTURE 1050, KTM SUPERDUKE 1290 GT, KTM 1290 ADVENTURE S ...

  • Servus Racingopa
    Also das mit den Teilen einsprühen werd ich glaube ich noch machen, aber einen oder zwei Ständer um die Maschine aufzubocken habe ich keinen. Meinst du das ist wirklich notwendig um die reifen zu entlasten???
    Und mit dem Ladegerät dachte ich tue ich meiner Batterie etwas gutes, weil die Beratung ging darauf hinaus das es das beste ist der Batterie den Verbrauch vorzutäuschen. Trotzdem ist es mir eben nicht wohl das Teil in einem Mehrfamilienhaus 24 Stunden lang im Keller arbeiten zu lassen und wenn ich es ausstecke hätte ich es mir ja auch sparen können..... Deswegen meine Frage an euch alle, wer und wie nutzt auch so ein gerät.

    http://www.louis.de/_304a7d488…rtnr_gr&artnr_gr=10003695


    Naja ich werd jetzt mal bissel nach Zubehör fürs nächste Jahr schauen und wünsche euch einen schönen Feiertag....
    Grüße

  • Tach!


    Das mit dem Aufbocken ist so eine Sache. Früher haben die Kollegen ihre Bikes oft für 6-7 Monate eingewintert - wer macht das denn heute noch? Ab und zu das Moped versetzen reicht imho auch. Ob man die Federung damit auch "besser behandelt"? Eher nicht, Mopeds stehen ja auch in der Saison in den Federn. Battarie raus und a bisserl WD-40 reichen bei einem modernen Bike.


    Was allerdings zu überlegen ist: früher hat man die Vergaser trockengelegt, Einspritzanlagen kann man mit Benzinzusätzen (gibt' s z.B. bei Louis) schützen. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.


    LG


    Claus

    Das Gas ist rechts!


    ... zumindest war es das bisher bei: Hercules MK4 X, Vespa 125 Primavera, Yamaha SR 500, Moto Guzzi V 65, Yamaha TR 1, Ducati 900 SS, Honda CB 250 RS, Aprilia 125 AF1 Sport Pro, Honda NTV 650, Suzuki GSX 750 1AE, Aprilia Mana NA 850, KTM 990 SMT, KTM ADVENTURE 1050, KTM SUPERDUKE 1290 GT, KTM 1290 ADVENTURE S ...

  • Ist schon merkwürdig, dass man überall andere tipps bekommt. ein selbst ernannter "Experte" sagte mir, dass die Batterie die ganze Zeit am Geärt hängen muss. Glücklicherweise kommt diese Entscheidung erst nächstes Jahr auf mich zu.

  • Das mit dem Aufbocken ist so eine Sache. Früher haben die Kollegen ihre Bikes oft für 6-7 Monate eingewintert - wer macht das denn heute noch? Ab und zu das Moped versetzen reicht imho auch. Ob man die Federung damit auch "besser behandelt"?


    Das Aufbocken hat doch nichts mit dem Federelementen zu tun. Hauptsächlich soll verhindert werden, dass sich die Reifen einen Standplatten holen ("unrund" werden).
    Reifen mit etwas Überdruck versehen kann in keinem Fall schaden.


    Was allerdings zu überlegen ist: früher hat man die Vergaser trockengelegt, Einspritzanlagen kann man mit Benzinzusätzen schützen. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.


    Vergaser trocken legen macht(e) man mE. hauptsächlich, damit sich in der Schwimmerkammer keine klebrigen Ablagerungen (Harze?) aus dem Benzin dort absetzen können. Ob die Düsen/Zuleitungen potenziell von solchen Problemen überhaupt betroffen sein können?
    Gute Erfahrung mit Benzinzusätzen = ist nicht kaputt gegangen? ;)


    -
    Tankfüllung: Ja, wir haben Kunststofftanks ... aber "schwimmt" da nicht die Benzinpumpe innen rum? Die fühlt sich bedeckt evtl. besser? Keine Ahnung ...


    Ansonsten: Benzinhahn abdrehen und Kolbenrückholfedern aushängen!


    Gruß

  • Zitat

    Das Aufbocken hat doch nichts mit dem Federelementen zu tun.


    Oh, sehr wohl macht ein Aufbocken bei wirklich laaangen Standzeiten, bei dem das Fahrwerk entlastet wird, Sinn. Dazu braucht Dein Bike natürlich einen Hauptständer oder Du einen Profi-Paddock-Ständer, mit einfachen Montageständer nützt das nix. Zudem tut das einem längere Zeit nicht bewegten Lenkkopflager gut. In der meist kurzen Winterpause: TOGAL.


    Zitat

    Ob die Düsen/Zuleitungen potenziell von solchen Problemen überhaupt betroffen sein können?
    Gute Erfahrung mit Benzinzusätzen = ist nicht kaputt gegangen?


    Ist Deine Einspritzanlage immun gegen Kondenswasser und Korrosion im System?


    LG


    Claus

    Das Gas ist rechts!


    ... zumindest war es das bisher bei: Hercules MK4 X, Vespa 125 Primavera, Yamaha SR 500, Moto Guzzi V 65, Yamaha TR 1, Ducati 900 SS, Honda CB 250 RS, Aprilia 125 AF1 Sport Pro, Honda NTV 650, Suzuki GSX 750 1AE, Aprilia Mana NA 850, KTM 990 SMT, KTM ADVENTURE 1050, KTM SUPERDUKE 1290 GT, KTM 1290 ADVENTURE S ...

  • mit einfachen Montageständer nützt das nix. Zudem tut das einem längere Zeit nicht bewegten Lenkkopflager gut.


    Ja, ich dachte da an die üblichen Montageständer. An das LKL dachte ich auch, aber das wird bei den Montageständern auch nicht entlastet. Hier hülfte aber ein Hauptständer, hast recht ... aber welche DD oder Shiver hat den schon? Evtl. Getränkekiste (geeigneter Abstützpunkt?)?
    (Hat eigentlich die Mana einen Hauptst. ab Werk?)


    Zitat

    Ist Deine Einspritzanlage immun gegen Kondenswasser und Korrosion im System?


    Vielleicht ist das naiv, aber ich dachte, dass das System an den entscheidenden Stellen auch im Stand mit Benzin gefüllt und luftdicht ist.
    Falls nicht gefüllt: Wie wirkt der Benzinzusatz? Wird da eine nennenswerte Fettschicht an den Leitungswänden hinterlassen, wenn das Benzin abläuft? Hm ...


    Gruß

  • Ein Lenkkopflager ist eingepresst und in der Regel gefettet.
    Nachstellen oder event. Austausch ist meistens belastungsbedingt, also nach entspr. Fahrleistung, es sei denn durch Eintritt von Schmutz oder Feuchtigkeit tritt Korrosion auf.


    Durch eine Standzeit von ca. 5 -6 Monaten, sollte auch bei einer vorne nicht aufgebockten Maschine, bei einem vorher intakten LKL eigentlich nichts passieren.

  • moin moin,


    Ihr macht Euch ganz schön viel Gedanken um das Thema. :denk
    Stellt doch die Shiver einfach auf Werner´s Ständer in die trockene Garage und startet Sie einfach im Frühjahr durch...
    Die Bella ist doch nicht aus Zucker - italienische Wertarbeit. :]
    Tank ist aus Kunststoff und größtenteils kein rostanfälliger Stahl verbaut.


    Viele Grüße

  • lukeskywalker
    ... meine Rede. In der Zeit von November bis Ende Februar ( bei Saisonkennzeichen ) hat denke ich noch kein Lenkkopflager einen Schaden genommen und auch die Reifen haben wohl keinen "Standplatten" bekommen.
    Meine DD wird hinten und vorne aufgebockt, mit einem Konservierungsmittel "eingenebelt" , abgedeckt und fertig. Batterie natürlich vorher ausgebaut. Bisher haben meine ganzen Moppeds auf diese Art den Winterschlaf bestens überlebt.
    Bei Vergasermotoren wär's nützlich, diesen voher leerlaufen zu lasssen ( = Benzinhahn zu, Motor laufen lassen ). Somit kann da nichts verharzen, o.ä.!


    Grüsse aus Franken :pilot

    [align=center]
    :super Dorso fahren macht sehr schnell süchtig. Zu Risiken und Nebenwirkungen :super
    :pilotwählen Sie das richtige Mapping und vertrauen Sie auf das Potenziometer" :pilot

  • Zitat

    ielleicht ist das naiv, aber ich dachte, dass das System an den entscheidenden Stellen auch im Stand mit Benzin gefüllt und luftdicht ist.
    Falls nicht gefüllt: Wie wirkt der Benzinzusatz? Wird da eine nennenswerte Fettschicht an den Leitungswänden hinterlassen, wenn das Benzin abläuft? Hm ..


    Der Feind Nummer eins jeder Einspritzpumpe und damit häufigste Ausfallursache ist nunmal Wasser. Bereits geringste Mengen des flüssigen Schädlings haben bei Benzineinspritzpumpen gravierende Auswirkungen. Denn im Gegensatz zu den Pumpen, die Dieselkraftstoff komprimieren, fehlen bei den „Benzin-Kollegen“ die schützenden und konservierenden Ölanteile des Dieselkraftstoffs. Du holst Dir das Wasser quasi mit dem Benzin ins System. Das liegt daran, dass dem heutigen Benzinkraftstoff Bioalkohol beigemischt wird. In jedem Einspritzsystem bildet sich durch Temperaturunterschiede Kondenswasser. Diese Ansammlung von Kondenswasser wird durch das hygroskopische Verhalten von Alkohol noch verstärkt.
    Durch die Zusätze wird das Kondenswasser gebunden und damit der Korrosion vorgebeugt. "Wasser" ist zweifelsohne ein Thema bei Einspritzanlagen, denn z.B. namhafte Filterhersteller weisen auch immer wieder darauf hin, dass z.B. Spritfilter nicht nur wg. der Verunreinigungen des Sprits, sondern auch wg. der Wasseranteile regelmäßig getauscht gehören: " (...) Grundvoraussetzung für eine reibungslose Fahrt ist sauberer Kraftstoff. Dieser gelangt über die Kraftstoffpumpe direkt in die Einspritzanlage bzw. in den Vergaser. Die im Kraftstoff vorhandenen Schmutzpartikel führen besonders bei den modernen Einspritzanlagen zu erhöhtem Verschleiß. Auch das im Kraftstoff gebundene Wasser kann zu erheblichen Schäden durch Korrosion führen. Im schlimmsten Fall führt dies zum Totalausfall der Kraftstoffeinspritzung und somit zum Stillstand des Fahrzeugs. Der Verschleiß an der Einspritzanlage bzw. an dem Vergaser führt zu deutlichem Kraftstoffmehrverbrauch und zu geringerer Motorleistung..." schreibt die Fa. MANN.


    Soo lange sind Einspritzanlagen in Motorrädern noch nicht im Einsatz, als das es schon zu erhöhten Fallzahlen käme, ich für meinen Teil habe keine Lust, da auch noch das Versuchskaninchen zu spielen. ;)


    LG


    Claus


    PS: Die LKL-Entlastung spielt - wie ich schrieb - erst bei laaangen Standzeiten eine Rolle ...

    Das Gas ist rechts!


    ... zumindest war es das bisher bei: Hercules MK4 X, Vespa 125 Primavera, Yamaha SR 500, Moto Guzzi V 65, Yamaha TR 1, Ducati 900 SS, Honda CB 250 RS, Aprilia 125 AF1 Sport Pro, Honda NTV 650, Suzuki GSX 750 1AE, Aprilia Mana NA 850, KTM 990 SMT, KTM ADVENTURE 1050, KTM SUPERDUKE 1290 GT, KTM 1290 ADVENTURE S ...

  • Tach!


    Musst Du eine Langeweile haben ... :whistling:


    LG


    Claus

    Das Gas ist rechts!


    ... zumindest war es das bisher bei: Hercules MK4 X, Vespa 125 Primavera, Yamaha SR 500, Moto Guzzi V 65, Yamaha TR 1, Ducati 900 SS, Honda CB 250 RS, Aprilia 125 AF1 Sport Pro, Honda NTV 650, Suzuki GSX 750 1AE, Aprilia Mana NA 850, KTM 990 SMT, KTM ADVENTURE 1050, KTM SUPERDUKE 1290 GT, KTM 1290 ADVENTURE S ...

  • Der Feind Nummer eins jeder Einspritzpumpe und damit häufigste Ausfallursache ist nunmal Wasser. Bereits geringste Mengen des flüssigen Schädlings haben bei Benzineinspritzpumpen gravierende Auswirkungen. Denn im Gegensatz zu den Pumpen, die Dieselkraftstoff komprimieren, fehlen bei den „Benzin-Kollegen“ die schützenden und konservierenden Ölanteile des Dieselkraftstoffs. Du holst Dir das Wasser quasi mit dem Benzin ins System. Das liegt daran, dass dem heutigen Benzinkraftstoff Bioalkohol beigemischt wird. In jedem Einspritzsystem bildet sich durch Temperaturunterschiede Kondenswasser. Diese Ansammlung von Kondenswasser wird durch das hygroskopische Verhalten von Alkohol noch verstärkt.

    Also, da muß ich jetzt auch mal was dazu sagen: Ich warte und repariere seit vielen Jahren Flugzeug-Kolbenmotoren mit Einspritzanlagen /Lycoming- und Continental - Sechszylinder mit bis zu 8 l Hubraum) und habe mich ausführlich mit dem Wasserproblem im Sprit beschäftigt. Meine Quintessenz: Wasser, das im Treibstoff gebunden ist, bleibt dort gebunden, solange, bis das Zeug im Zylinder verbrannt wird. Die Wasseranteile, die frei im (bzw. "unter") Wasser schwimmen, sind meist Kondenswasseranteile aus aussenluftgefüllten Hohlräumen im Treibstoffsystem, die eingespült werden und zum größten Teil im Kraftstofffilter hängen bleiben (deshalb regelmäßig austauschen!). Freies Wasser, was zu Korrosion in Einspritzdüsen führen kann, gibt es (in geringsten Mengen) im laufenden Betrieb genauso wie beim stillgelegten Moped. Ich glaube nicht, dass die geringe Menge zu Problemen führt, da Sie im Stand ja nicht zunimmt.


    Aditive sind dagegen immer problematisch, da diese (Öl-)Anteile haben, die Bauteile verkleben oder verharzen können und das Anspringverhalten negativ beeinflussen - egal was auch vom Hersteller versprochen wird.



    Ich würde niemals Aditive in den Sprit geben und bei Stilllegungszeiten von sechs Monaten und weniger gar nichts am Treibstoffsystem (bei Einspritzern) machen. Alles was länger als sechs Monate stillgelegt werden soll, bedarf sowieso einer Sonderbehandlung...


    Gruß,


    Till