Zu hart kann ich bestätigen, habe jetzt ein Wilbers Federbein drin und jetzt federts auch. Die Schläge ins Kreuz auf schlechter Strecke waren wirklich nicht mehr schön.
Beim originalen Sachs Federbein hatte ich erst einen Negativfederweg von nur 1cm, das war viel zu stark vorgespannt. Dies hatte ich natürlich zuerst korrigiert. War etwas besser aber an der Federhärte (Federkonstante) ändert das nichts. Bei meinem neuen Federbein sackt die Shiver durchs eigene Gewicht ca. 1cm ein, setz ich mit drauf sackt sie insgesamt ca. drei bis vier cm ein. Und sie federt beim Wippen, so soll es auch sein.

Die Gabel ist dafür viel zu weich, weshalb sie beim Antippen der Bremse gleich extrem eintaucht und trotzdem schlecht anspricht. Ein Austausch der Gabelfedern brachte auch hier Besserung. Durch die progressive Wicklung der Gabelfedern spricht die Gabel besser an und geht beim Bremsen doch nicht so stark in die Knie. Ich schätze in den ersten drei bis vier cm Federweg ist die Gabel eher weicher abgestimmt als die Seriengabel, dann liegen die enger gewickelten Federn an und die Federung wird straffer, was beim Bremsen Vorteile bringt. Auch die Neigung, beim Antippen der Bremse in Schräglage fast senkrecht zu stehen wird abgemildert. Das restliche Aufstellmoment lässt sich wohl durch andere Reifen in den Griff bekommen.
Es mag zwar sein, dass die Shiver trotz ABS Stoppies mach, aber das würde sie ohne ABS ja schließlich auch tun. Wenn das Moped das Bein hebt würde, so glaub ich fast jeder die Bremse vor Schreck öffnen. Das macht man ohne ABS ja schließlich auch. Aber bei rutschiger Straße oder Schotter fühl ich mich dann doch etwas sicherer. Ich denke den meisten, die ihre Shiver bis jetzt gelegt haben ist das Vorderrad beim einer Shockbremsung weggerutscht, da kann das ABS helfen, oder die Straße ging aus und dann war man einfach zu schnell...